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Automobile Nutzfahrzeuge verschönern Daimler-Chrysler das Ergebnis

12.10.2003 ·  Die Nutzfahrzeugsparte von Daimler-Chrysler werde in diesem Jahr die internen Planungen übertreffen und das Konzernergebnis positiv beeinflussen, sagte Nutzfahrzeugvorstand Eckhard Cordes im Gespräch mit der F.A.Z.

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Die Nutzfahrzeugsparte von Daimler-Chrysler wird das Ergebnis des Autoherstellers in diesem Jahr deutlich positiv beeinflussen. Der Geschäftsbereich werde die internen Planungen im Jahr 2003 übertreffen, sagte Nutzfahrzeugvorstand Eckhard Cordes im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Montagsausgabe).

So werde der Betriebsgewinn (Operating Profit) der Sparte deutlich über dem Vorjahreswert von 176 Millionen Euro liegen. “Die 211 Millionen Euro des zweiten Quartals waren keine Eintagsfliege“, versicherte Cordes. Im dritten Quartal, über das der Konzern am 21. Oktober berichten wird, habe sich der positive Trend fortgesetzt. Bei der Kapitalrendite werde die Sparte ebenfalls signifikante Fortschritte machen, “das Klassenziel aber noch nicht erreichen“. Im vergangenen Jahr hatte der Nutzfahrzeugbereich eine Kapitalrendite (Return On Net Assets) von 2,1 Prozent erwirtschaftet und damit das konzerninterne Ziel von 13 Prozent weit verfehlt.

Sonderschichten am Standort Wörth

Die jetzigen Fortschritte in der Nutzfahrzeugsparte seien erzielt worden, obwohl es von den Märkten keinerlei Unterstützung gebe, unterstrich Cordes. Zuversichtlich stimmt ihn der Erfolg des im März angelaufenen Schwer-Lastwagen “Actros“. Der Auftragseingang für das neue Modell entwickele sich sehr positiv, so Cordes. 24.000 bis 26.000 Einheiten zu verkaufen (zusätzlich zu den 14.000 des alten Modells) hatte sich Daimler-Chrysler in diesem Jahr vorgenommen. Um die Lieferfristen auf durchschnittlich drei Monaten zu halten, werden am Standort Wörth (bei Karlsruhe) Sonderschichten gefahren. “Bis Weihnachten wird in Wörth jeden Samstag gearbeitet“, kündigt Cordes an.

Sparpläne bei Freightliner greifen

Bei der nordamerikanischen Sparte Freightliner wurden derweil die Sparpläne übererfüllt. Statt der im Rahmen des Umbauprogramms “Flight“ angepeilten 730 Millionen Euro Einsparungen würden in diesem Jahr 800 Millionen Euro erreicht, berichtete Cordes der FAZ. Das “Flight“-Programm wurde in der vergangenen Woche für beendet erklärt, der Personalabbau ist ebenfalls abgeschlossen.

Massiv vorangetrieben wird nun die Zusammenarbeit der Konzernmarken bei einzelnen Komponenten wie beispielsweise Motoren oder Achsen massiv. Einen “sehr hohen dreistelligen Millionenbetrag“ will Daimler-Chrysler in die Entwicklung einer neuen Motoren-Baureihe für schwere Nutzfahrzeuge investieren, die in Zukunft in alle Konzernmarken eingebaut werden sollen.

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