10.05.2005 · Der italienische Traditionskonzern Fiat hat das erste Quartal vor allem dank einer Sondereinnahme vom amerikanischen Autobauer General Motors (GM) mit einem höheren Betriebsgewinn abgeschlossen.
Der italienische Traditionskonzern Fiat hat das erste Quartal vor allem dank einer Sondereinnahme vom amerikanischen Autobauer General Motors (GM) mit einem höheren Betriebsgewinn abgeschlossen.
Im Vierteljahr habe sich nach dem Eingang erster Zahlungen von GM ein operativer Gewinn von 729 Millionen Euro ergeben nach 71 Millionen Euro im Vorjahr, teilte Fiat am Dienstag mit. Der Umsatz sank auf 10,755 Milliarden Euro von 11,024 Milliarden Euro im Vorjahr. Bei Fiat Auto verringerte sich im ersten Quartal der Verlust auf 129 Millionen Euro von 146 Millionen Euro. Hier hatten Analysten im Schnitt mit 170 Millionen Euro Verlust gerechnet. Der Umsatz sank in der Sparte auf 4,62 Milliarden Euro von 5,10 Milliarden Euro. Dank der GM-Zahlung ergab sich den Angaben nach unter dem Strich im Konzern ein Nettogewinn von 293 Millionen Euro nach einem Verlust von 392 Millionen Euro im Vorjahr.
GM hatte sich mit Fiat im Frühjahr darauf geeinigt, sich für 1,55 Milliarden Euro von der Verpflichtung frei zu kaufen, die defizitäre Auto-Sparte übernehmen zu müssen. Fiat hatte 20 Prozent seiner Anteile an Fiat Auto im Jahr 2000 an GM verkauft und eine Option zum Verkauf der restlichen 80 Prozent mit GM vereinbart.
Den Schuldenstand bezifferte Fiat auf netto 15,864 Milliarden Euro nach 15,976 Milliarden Euro per Ende 2004. Für 2005 bekräftigte das Unternehmen seine Ziele.
| Name | Kurs | Prozent |
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| FAZ-INDEX | 1.394,15 | +1,26% |
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| EUR/USD | 1,2481 | −0,06% |
| Rohöl Brent Crude | 106,85 $ | −0,38% |
| Gold | 1.579,50 $ | +0,31% |
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