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Automobile Einigung im Streit um Diesel-Rußfilter

13.07.2004 ·  Künftig sollen alle neuen deutschen Diesel-Pkw mit einem Rußfilter ausgerüstet werden. Das ist das Ergebnis eines Spitzentreffens zwischen Kanzler Schröder mit Vertretern der Automobilindustrie.

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Künftig sollen alle neuen deutschen Diesel-Pkw mit einem Rußfilter ausgerüstet werden. Das ist das Ergebnis eines Spitzentreffens zwischen Bundeskanzler Gerhard Schröder mit Vertretern der Automobilindustrie, wie das Umweltministerium am Dienstag in Berlin mitteilte.

Bundesumweltminister Jürgen Trittin begrüßte die Einigung. Mit entsprechender Technik sei es möglich, über 99 Prozent der gesundheitsgefährlichen Rußpartikel zurückzuhalten. „Damit werden Diesel-Pkw bis Ende des Jahrzehnts faktisch rußfrei“, sagte der Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Bernd Gottschalk. Trittin verwies darauf, daß mit der Einigung der Weg frei sei für den von der Bundesregierung seit mehr als einem Jahr eingeforderten europäischen Grenzwert von 2,5 Milligramm pro Kubikmeter Abgas für das Jahr 2010 im Rahmen einer neuen Abgasnorm.

Förderung in Deutschland schon ab 2005 möglich

Es sei nun an der EU-Kommission, noch in diesem Jahr die Grenzwerte für Europa rechtsverbindlich zu machen, betonte der Grünen-Politiker. Unabhängig davon könnten in Deutschland schon ab Jahresbeginn saubere Diesel gefördert werden. Trittin zeigte sich überzeugt, daß die Kombination von scharfen europäischen Grenzwerten und einer vorgezogenen steuerlichen Entlastung in Deutschland sicherstelle, daß schon lange vor 2008 Rußfilter bei Dieselfahrzeugen die Regel seien. „Sparsam und emissionsfrei zu fahren, ist also kein Widerspruch mehr“, sagte der Minister.

Quelle: FAZ.NET mit Material von AP, dpa
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