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Automobile Detroit lockt mit neuen Modellen

11.01.2005 ·  In Detroit hat die Autoschau begonnen. Die Veranstaltung gilt als Einstimmung auf das neue Jahr in der Autoindustrie. Die Anbieter präsentieren traditionell neue Modelle für den amerikanischen Markt.

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In Detroit beginnt hat die North American Auto Show begonnen. Auf der Messe im amerikanischen Bundesstaat Michigan präsentieren die Anbieter traditionell ihre neuen Modelle für den amerikanischen Markt. Die Veranstaltung gilt als eine Einstimmung auf das neue Jahr in der Autoindustrie. Im vergangenen Jahr besuchten 809.000 Autointeressierte die Automesse.

Mit einer Modelloffensive wollen die deutschen Autobauer 2005 weltweit ihren Absatz steigern. Risiken seien aber hohe Rohstoffpreise, Preiskämpfe und der schwache Dollar, sagten Topmanager auf der wichtigsten Automesse Nordamerikas.

Deutsche Hersteller erwarten Zuwächse

Die deutschen Autobauer mit Ausnahme von VW liegen in Amerika zur Zeit im Trend: BMW, Porsche und Mercedes-Benz hatten im vergangenen Jahr so viel Autos in den Vereinigten Staaten verkauft wie nie zuvor. Nur der größte deutsche Autokonzern, Volkswagen, verzeichnete auch wegen einer veralteten Modellpalette einen Absatzrückgang von rund 16 Prozent. BMW, Porsche und Mercedes erwarten auf dem Automarkt in den Vereinigten Staaten Zuwächse. Volkswagen will nach dem Einbruch im Vorjahr mit dem neuen Jetta wieder Boden gut machen.

Insgesamt wurden auf dem größten Automarkt der Welt im Jahr 2004 knapp 17 Millionen und damit ein Prozent mehr Fahrzeuge neu zugelassen.

Hybrid-Antriebe treffen den Zeitgeist

Im Fokus der Autoschau stehen auch umweltfreundliche Technologien. Zahlreiche Hersteller präsentieren serienreife Hybrid-Autos mit einem niedrigen Kraftstoffverbrauch. Einzelne Modelle mit diesem Antrieb aus Elektro- und Benzin/Diesel-Motor sind in den Vereinigten Staaten Verkaufsschlager. Bei der Verwendung dieser Technik sind gerade die deutschen Hersteller zurückhaltend. Die amerikanischen Autobauer scheinen die Aufholjagd gegen die Anbieter aus Japan aufnehmen zu wollen.

Der Präsident des Verbandes der deutschen Automobilindustrie (VDA), Bernd Gottschalk, sagte mit Blick auf die Autokonjunktur zur Eröffnung der Veranstaltung, Sorgen mache vor allem der schwache Dollar. Die deutsche Automobilindustrie versuche sich darauf einzustellen, so gut es gehe, unter anderem auch mit der intensiveren Nutzung der vorhandenen Werkskapazitäten im Nordamerikanische Freihandels-Raum (Nafta).

Quelle: @rwi mit Material von AP, dpa
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Von Heike Göbel

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