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Automobile Daimler-Chrysler baut doch nicht in Amerika

24.09.2003 ·  Schwacher Dollar, schwache Nachfrage: Daimler-Chrysler kippt Pläne zum Neubau eines Werkes in Amerika, in dem der „Sprinter“ gebaut werden sollte. Chrysler wird sich von mindestens fünf Werken trennen.

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Der Autokonzern Daimler-Chrysler hat seine Pläne für den Neubau eines Werks in den Vereinigten Staaten fallen lassen, in dem der Van „Sprinter“ hätte gebaut werden sollen.

Derzeit könne kein Werk gebaut werden, sagte ein Sprecher des Unternehmens und verwies zur Begründung unter anderem auf die Schwäche des Dollar und die nachlassende Nachfrage. In dem 750 Millionen Dollar teuren Werk in der Nähe von Savannah im Bundesstaat Georgia hätten bis zum Jahr 2005 mindestens 3000 Menschen Arbeit finden sollen. Der weltweit fünftgrößte Autokonzern bemüht sich, seine amerikanische Tochter Chrysler wieder in die Gewinnzone zu bringen, nachdem sie im zweiten Halbjahr einen Verlust von 1,1 Milliarden Dollar verbucht hatte.

„Zurzeit können wir nur sagen, daß es nicht vorwärts geht", sagte der Sprecher. „Wir schauen immer auf den Markt, aber in diesem Stadium geht es nicht voran.“ Die Bauarbeiten an dem geplanten Werk waren seit Juli aufgeschoben worden. In Pooler bei Savannah hätte die Dogde-Version des Mercedes „Sprinter“ gebaut werden sollen, der derzeit in Deutschland fabriziert wird. Viele Komponenten hätten aus Europa importiert werden müssen.

Einem Zeitungsbericht zufolge wird sich Chrysler zudem von mindestens fünf Werken in den Vereinigten Staaten trennen. Insgesamt seien 4700 Beschäftigte betroffen, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ unter Berufung auf unternehmensnahe Kreise. Die Standorte Detroit und Indianapolis sollen demnach geschlossen werden. Drei weitere Werke in Alabama, Syracuse und New Castle will Chrysler dem Bericht zufolge verkaufen.

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