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Automobile Autobranche fährt mit gebremster Zuversicht ins neue Jahr

18.12.2003 ·  Der Verband der Automobilindustrie blickt wieder zuversichtlicher ins kommende Jahr. Der Verband rechnet 2004 mit 3,35 Millionen Pkw-Neuzulassungen in Deutschland nach 3,24 bis 3,25 Millionen im Jahr 2003.

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Mit gebremster Zuversicht fährt die deutsche Automobilindustrie ins neue Jahr. „Das Jahr 2004 wird besser, ohne schon wirklich gut zu sein“, sagte der Präsident des Branchenverbandes VDA am Donnerstag.

Die Branche erwarte eine moderate Aufwärtsbewegung im Markt. „Wir bleiben aber vorsichtig und sehen einen Anstieg der Neuzulassungen von Pkw um gut 3 Prozent auf 3,35 Millionen Fahrzeuge.“ Auch beim Export und beim Umsatz sehe die deutsche Autoindustrie ein Plus. „In der Produktion werden wir wenn nichts dazwischen kommt zum siebten Mal in Folge die 5-Millionen-Marke erreichen“, erklärte Gottschalk.

Export bleibt Stütze

Hauptstütze des Geschäfts bleibt der Export, während der Inlands-Absatz nach Einschätzung des Verbandes der Automobilindustrie eher stagnieren dürfte. Gottschalk rechnet mit einer Aufhellung der Stimmung in den kommenden Monaten. „Im Frühjahr steht dann auch die ganze Palette der neuen Volumenmodelle, die man auf der IAA zuerst sehen konnte, dem Markt zur Verfügung“, erklärte er.

Das Jahr 2003 war nach seinen Worten ein „nicht ganz leichtes Autojahr“. Doch sei es der Branche gelungen, trotz aller Hindernisse wie Firmenwagensteuer-Diskussion und Verunsicherung der Bürger das selbstgesteckte Ziel von 3,25 Millionen neu zugelassener Pkw im Inland fast punktgenau erreichen. „Damit hat sich der Inlandsmarkt nach drei rückläufigen Jahren erstmals wieder stabilisiert, wenn auch auf einem zu niedrigen Niveau. Wir haben erneut Ausgleich im Export gefunden, der mit fast 3,6 Millionen ein erfreulich hohes Niveau hat.“

Die Autoindustrie bleibe nach wie vor eine Schlüsselbranche in Deutschland. „Wir haben noch einmal 10.000 neue Arbeitsplätze geschaffen“, betonte Gottschalk. Insgesamt beschäftigt die Autoindustrie den Angaben zufolge derzeit 777.000 Mitarbeiter.

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