Home
http://www.faz.net/-gqe-t26h
Mehr Angebote
| Abo|Hilfe
Freitag, 17. Februar 2012
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Automobile Absatz von BMW bricht ein

07.08.2006 ·  Im Juli hat BMW zum ersten Mal innerhalb der vergangenen zwei Jahre weniger Autos verkauft. Trotzdem planen die Konzernchefs für das laufende Jahr einen Absatzrekord.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (0)

Der erfolgsverwöhnte Autobauer BMW hat den ersten Absatzrückgang seit zweieinhalb Jahren hinnehmen müssen. Im Juli sei die Zahl der Auslieferungen von Autos der Marken BMW, Rolls-Royce und Mini um 7,7 Prozent auf 102.452 verkaufte Fahrzeuge gesunken, teilte BMW an diesem Montag in München mit. Als Begründung verwies der Konzern unter anderem auf einen starken Vorjahresmonat und anstehende Modellwechsel.

Im Gesamtjahr sei weiterhin ein neuer Absatzrekord geplant. Letztmals hatte BMW auf Monatsbasis im Januar 2004 sinkende Absätze verzeichnet. Dank einer guten ersten Jahreshälfte stieg der Konzernabsatz in den ersten sieben Monaten 2006 noch um 5,7 Prozent auf 800.931 Auslieferungen.

Absatzrückgang auch für August prognostiziert

Der scheidende Konzernchef Helmut Panke hatte für das zweite Halbjahr bereits eine nachlassende Dynamik angekündigt. Nach Angaben eines Sprechers ist auch für den August mit einem Absatzrückgang zu rechnen. Zum einen habe man im Vorjahresmonat einen ungewöhnlich hohen Zuwachs von 23 Prozent verzeichnet, zudem komme zum Beispiel das neue 3er-Coupé erst im September auf den Markt.

Im Juli sank der Absatz der Stammmarke BMW um ebenfalls 7,7 Prozent auf 86.597 Verkäufe. Der Absatz des auslaufenden 3er-Coupés sei dabei erwartungsgemäß um mehr als die Hälfte auf gut 1080 Auslieferungen gesunken, hieß es.

Einbußen auch beim Mini

Absatzeinbrüche gab es auch bei den geländegängigen X3 und X5. Beim X3 kommt im September eine überarbeitete Version, der neue X5 startet laut Branchenspekulationen Ende des Jahres in den Vereinigten Staaten. In den ersten sieben Monaten stieg der Absatz der Marke BMW um 8,2 Prozent auf 683 724 verkaufte Autos.

Beim Kleinwagen Mini wirkt sich weiter der Ausbau des Werks in Oxford aus, der zeitweise zu Produktionsunterbrechungen führte. Im Juli ging der Absatz um ebenfalls 7,7 Prozent auf 15 804 Fahrzeuge zurück. In den ersten sieben Monaten beträgt das Absatzminus 6,7 Prozent auf 116.869 Autos.

Aktien geben nach

Lediglich die Luxusmarke Rolls-Royce konnte im Juli und im bisherigen Jahresverlauf zulegen. Allerdings ist die Marke auch nach einem Absatzplus von 2,4 Prozent auf 338 Verkäufe in den ersten sieben Monaten noch ein gutes Stück von den ursprünglichen Zielen entfernt.

Die Aktien von BMW mußten einen Abschlag von 2,33 Prozent auf 38,58 Euro hinnehmen. Die Verkäufe lägen unterhalb dessen, was der Markt erwartet hatte, sagte ein Händler.

Weitersagen Kommentieren Merken Drucken
Weitersagen
Themen zu diesem Artikel

Abschied ohne Schock

Von Holger Steltzner

Die Erpressbarkeit der Euro-Retter muss politisch beendet werden. Griechenland sollte zunächst nur eine „kleine“ Rate erhalten, um den sofortigen Staatsbankrott zu verhindern. Parallel müssten Vorbereitungen für den Fall der Zahlungsunfähigkeit des Landes getroffen werden. Mehr 17 93

17.02.2012 10:04 Uhr
  Vortag
Dax 6.803,09 +0,76%
 OK
Umfrage

Sollen Kinderlose einen „Solidarzuschlag" zahlen?

Alle Umfragen

Bitte aktivieren Sie ihre Cookies.

17.02.2012
Name Kurs Prozent
DAX 6.803,09 +0,76%
FAZ-INDEX 1.517,31 +0,80%
TecDAX 778,93 +0,80%
MDAX 10.376,30 +0,77%
SDAX 5.021,50 +0,64%
REX 423,38 +0,51%
Eurostoxx 50 2.509,62 +0,81%
F.A.Z. EURO INDEX 81,09 +0,78%
Dow Jones 12.904,10 +0,96%
Nasdaq 100 2.592,29 +1,42%
S&P500 1.358,04 +1,10%
Nikkei225 9.384,17 +1,58%
EUR/USD 1,3137 +0,06%
Rohöl Brent Crude 120,38 $ +0,27%
Gold 1.713,00 $ −1,15%
Bund Future 138,71 € −0,01%