27.12.2007 · Deutschlands Autohändlern wird 2007 in unangenehmer Erinnerung bleiben. In keinem Jahr seit der Wiedervereinigung haben sie so wenige Neuwagen verkauft. Die Gründe sind schnell erklärt.
Von Henning PeitsmeierDeutschlands Autohändlern wird 2007 in unangenehmer Erinnerung bleiben. In keinem Jahr seit der Wiedervereinigung haben sie so wenige Neuwagen verkauft. Voraussichtlich 3,15 Millionen Autos werden neu zugelassen, fast zehn Prozent weniger als im Vorjahr. Die Gründe sind schnell erklärt: Die Autofahrer schränken in Zeiten steigender Benzinpreise ihre Ausgaben für die Mobilität ein, indem sie den Kauf eines Neuwagen hinauszögern.
Bei vielen Bürgern ist der wirtschaftliche Aufschwung nicht angekommen, die höhere Mehrwertsteuer und steigende Heiz- und Energiekosten belasten das private Haushaltsbudget immens. Den Weg ins Autohaus schlagen potentielle Kunden nur noch ein, um in den Schauräumen von schnellen Boliden zu träumen - die Brüsseler Pläne, klimaschädliche Neuwagen zu verteuern, macht die Verunsicherung nur noch größer.
Viele Autohersteller haben mit Eigen- und Händlerzulassungen die Neuwagenstatistik „geglättet“. Die Kehrseite: Bei den 40 000 Autohändlern ist die Halde unverkaufter Autos beträchtlich gewachsen. Mit einer schweren Hypothek gehen Tausende Betriebe ins neue Jahr, Hunderte werden aber am Jahresende ihre Tore schließen.
Sollen Kinderlose einen „Solidarzuschlag" zahlen?
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| DAX | 6.757,94 | +0,44% |
| FAZ-INDEX | 1.508,12 | +0,49% |
| TecDAX | 780,92 | +0,91% |
| MDAX | 10.353,00 | +0,97% |
| SDAX | 5.020,82 | −0,06% |
| REX | 421,24 | −0,10% |
| Eurostoxx 50 | 2.493,96 | +0,23% |
| F.A.Z. EURO INDEX | 80,55 | +0,36% |
| Dow Jones | 12.789,20 | −0,69% |
| Nasdaq 100 | 2.571,21 | −0,16% |
| S&P500 | 1.350,50 | −0,09% |
| Nikkei225 | 9.260,34 | +2,30% |
| EUR/USD | 1,3047 | −0,60% |
| Rohöl Brent Crude | 118,49 $ | +0,81% |
| Gold | 1.722,00 $ | 0,00% |
| Bund Future | 139,19 € | +0,48% |