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Außenhandel Deutsche Ausfuhr auf Rekordhoch

09.01.2007 ·  Deutschland macht seinem Ruf als Exportweltmeister alle Ehre. Zum vierten Mal in Folge kann das Land diesen Titel beanspruchen. Im November 2006 haben deutsche Unternehmen so viel ins Ausland verkauft wie nie zuvor.

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Deutsche Unternehmen haben im November so viel ins Ausland verkauft wie nie zuvor. Mit 85,2 Milliarden Euro übertraf der Warenwert den erst im Oktober erreichten Rekord um gut eine Milliarde, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte.

Damit lieferten die Exporteure nach elf Monaten bereits mehr ins Ausland als im gesamten Vorjahr, sagte ein Sprecher des Statistikamtes. Von Januar bis November betrug der Warenwert knapp 823 Milliarden Euro, 2005 waren es insgesamt 786 Milliarden.

Zum vierten Mal in Folge Exportweltmeister

Nach Berechnungen des Außenhandelsverbandes BGA legten die Warenexporte im Vorjahr um 13 Prozent auf 888 Milliarden Euro zu. Damit sei Deutschland zum vierten Mal in Folge Exportweltmeister. In Dollar umgerechnet wurde damit erstmals die Billionengrenze übertroffen. Der BGA erwartet in diesem Jahr ein Exportplus von sechs Prozent.

Im November lag der Exportwert den offiziellen Daten zufolge 19,2 Prozent über dem des Vorjahresmonats. Besonders kräftig kletterten die Ausfuhren in die Länder außerhalb der Europäischen Union. Sie legten um mehr als ein Drittel auf 34,6 Milliarden Euro zu. Wichtigster Markt bleiben die EU-Staaten, in denen mit fast 51 Milliarden Euro der überwiegende Teil der Exporte landete. Saisonbereinigt sanken die Ausfuhren zum Oktober um 0,5 Prozent. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt ein Minus von 1,7 Prozent erwartet.

Positiver Ausblick für 2007

Die Exporte haben Analysten zufolge auch am Jahresende den Konjunkturaufschwung gestützt. „Es sieht klar danach aus, als würde der Außenbeitrag im vierten Quartal noch einmal einen sehr guten Wachstumsbeitrag liefern“, sagte Ulrike Kastens von Sal. Oppenheim.

Positive Impulse dürften auch 2007 von den Ausfuhren ausgehen. „Der Außenhandel bleibt die wichtigste Wachstumsstütze im neuen Jahr“, sagte Carsten Klude von MM Warburg. Der Wert der importierten Waren stieg im November um 13,9 Prozent zum Vorjahr auf 66,7 Milliarden Euro und lag saisonbereinigt 3,8 Prozent unter dem Niveau des Vormonats. Die deutsche Handelsbilanz schloss im November mit einem Rekordüberschuss von 18,5 Milliarden Euro.

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