Die Deutschen sollten in ihrem eigenen finanziellen Interesse nach Norden blicken: Denn der Ausbau der Stromerzeugung in „Offshore“-Windparks vor der Küste ist ein wesentlicher Bestandteil des Ersatzprogramms für den Ausstieg aus der Kernenergie.
Mit diesem Ausbau hakt es derzeit gewaltig, und das bedroht die gesamte Energiewende. Meist fehlt der Anschluss an das Stromnetz an Land. Denn die zuständige Gesellschaft Tennet hat dafür zu wenig Geld, was für viel Unmut sorgt. Aber selbst der schon vereinbarte Verkauf eines fertig geplanten Windparks mit einem von Tennet garantierten Netzanschluss ist soeben geplatzt, weil in diesem Fall der Investor nicht genug Geld für den Bau des eigentlichen Parks einsammeln konnte.
So werden Meldungen greifbar, die in der vergangenen Woche noch abstrakt erschienen: Der Staat wird mit seiner KfW-Bank bald stärker eingreifen müssen. Die Haftung wird sozialisiert werden. Es ist möglich, dass das die Bremsen löst. So lernt man aber auch, was es heißt, wenn selbst konventionelle Kraftwerke kaum noch erwünscht sind. Die Windräder auf hoher See sieht man nicht, im Geldbeutel aber spürt man sie bald umso mehr.
PV-Förderung einstellen!
Klaus Müller (KlausOsten)
- 29.03.2012, 07:20 Uhr
Ironie der Geschichte
Franz Neu (louis_quatorze)
- 26.03.2012, 15:26 Uhr
Deshalb sollte die Bundesregierung ihre Entscheidungen überdenken,
Christian Wrobel (luke123)
- 26.03.2012, 11:34 Uhr
Atomausstieg und seine unsozialen Folgen.
Gerd Stender (roeoa1)
- 26.03.2012, 11:11 Uhr
Ersatzprogramm für den Ausstieg aus der Kernenergie
Thomas Heinzow (Oekooekonom)
- 26.03.2012, 11:07 Uhr