Home
http://www.faz.net/-gqe-pxrd
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
easyfolio

Arbeitsmarkt BA-Chef: Jeder bekommt Montag sein Geld

Eine Software-Panne bei der Bundesagentur für Arbeit hätte beinahe die Auszahlung des Arbeitslosengeldes-II zum Montag verhindert. Doch müssen nur wenige ihr Geld persönlich abholen.

© picture-alliance/ dpa/dpaweb Vergrößern Frank-Jürgen Weise Vorstand der Bundesagentur für Arbeit

Die Auszahlung des neuen Arbeitslosengeldes II ist nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit gesichert. “Alle Berechtigten werden spätestens am Montag ihr Geld bekommen“, sagte BA-Vorstandschef Frank-Jürgen Weise der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Er räumte ein, daß es “auf den letzten Metern wegen einer Software-Panne Probleme bei der Überweisung der neuen Leistung“ gegeben habe. Dennoch werde jeder Langzeitarbeitslosen sein Geld erhalten: “Über 95 Prozent als Überweisung auf ihrem Konto“, die übrigen als Abschlagszahlung bei den Arbeitsagenturen und den Job-Centern.

Mehr zum Thema

Weitere Anlaufschwierigkeiten erwartet

Weise dämpfte Erwartungen auf schnelle Erfolge bei der Vermittlung der ehemaligen Sozialhilfeempfänger. “Im Moment ist die Wirtschaftslage nicht so, daß die Chancen für diese Menschen groß sind“, sagte er. “Nur wenn die Wirtschaft so stark wächst, daß neue Arbeitsplätze entstehen, werden wir mehr Arbeitslose im ersten Arbeitsmarkt integrieren können.“ Weise rechnet auch mit weiteren Anlaufschwierigkeiten bei der Zusammenarbeit von Arbeits- und Sozialämtern. “Es wird sicher noch eine Weile dauern, bis wir unseren Kunden gegenüber den exzellenten Auftritt haben, den wir uns wünschen“, sagte der BA-Chef.

Union: Haushalt bei Arbeitsmarktausgaben ein Milliarden-Risiko

Die Union warnte unterdessen, daß Finanzminister Hans Eichel im Haushalt 2005 zu wenig für das Arbeitslosengeld II eingeplant habe. Die Zahl der Menschen, die darauf Anspruch haben und die Höhe der Leistungen sei unterschätzt worden, sagte der haushaltspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Dietrich Austermann, der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. “Der Haushalt enthält damit bei den Arbeitsmarktausgaben ein Milliarden-Risiko“, sagte er.

Quelle: @rwi

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Arbeitsmarkt Deutsche machen die meisten Überstunden im Euroraum

Der Unterschied zwischen der vereinbarten und der tatsächlichen Arbeitszeit ist laut einem Medienbericht in keinem anderen Land der Eurozone so groß wie in Deutschland. Der Großteil der Überstunden bleibt unbezahlt. Mehr

08.09.2014, 05:38 Uhr | Wirtschaft
Arbeitsmarkt-Hoch wird abgebremst

BA-Chef Weise sagte, die gute Konjunktur spiegele sich auch im Arbeitsmarkt wider. Die Erwartungen für das zweite Halbjahr seien allerdings etwas verhaltener. Mehr

01.07.2014, 16:51 Uhr | Wirtschaft
Kleine Gewerkschaften Nahles will Lokführer, Piloten und Ärzte entmachten

Kleine aber schlagkräftige Gewerkschaften haben in Deutschland großen Einfluss. Mit ihren Streiks können wenige Lokführer und Ärzte sehr viele Menschen treffen. Diese Macht will Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) jetzt brechen. Mehr

20.09.2014, 21:10 Uhr | Wirtschaft
Bessere Chancen für Arbeitslose

Bei der Bundesagentur für Arbeit waren im März 3,055 Millionen Arbeitsuchende registriert. Das waren 83.000 weniger als im Februar und 43.000 weniger als vor einem Jahr. Mehr

01.04.2014, 15:54 Uhr | Wirtschaft
EU-Statistik Der Mythos vom hart arbeitenden Deutschen

Eine Untersuchung der EU scheint das alte Vorurteil zu bestätigen: Die Deutschen leisten die meisten Überstunden. Doch viele Feiertage und langer Urlaub gleichen manches wieder aus. Mehr

09.09.2014, 08:16 Uhr | Wirtschaft
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 01.01.2005, 15:53 Uhr

Gabriels Kampf für den Freihandel

Von Ralph Bollmann

Das Freihandelsabkommen mit dem geheimnisvollen Namen TTIP wird zur größten Herausforderung für Sigmar Gabriel. Die Zukunft des SPD-Chefs Sigmar Gabriel hängt jetzt am Abkommen mit Amerika. Mehr 52 11


Die Börse
Name Kurs Änderung
  Dax --  --
  F.A.Z.-Index --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --

Grafik des Tages Alibaba lässt Amazon und Ebay alt aussehen

Alibaba geht an die Börse. Die Erwartungen an den Internetriesen sind groß. Das ist nicht unberechtigt: Die Chinesen haben schon jetzt mehr aktive Nutzer und einen höheren Gewinn als Amazon und Ebay. Mehr Von Anne-Christin Sievers 1

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden