09.01.2009 · Die Lage auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt ist verheerend. Allein in den letzten beiden Monaten des vergangenen Jahres sind 1,1 Millionen Jobs verlorengegangen. Die Unternehmen nutzen die Flexibilität, die ihnen das amerikanische Arbeitsrecht bietet.
Von Claus TiggesDie Lage auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt ist verheerend. Allein in den letzten beiden Monaten des vergangenen Jahres sind zwischen New York und San Francisco 1,1 Millionen Jobs verlorengegangen. Die Arbeitslosenquote liegt nun 2,3 Prozentpunkte höher als zu Beginn 2008.
In wirtschaftlichen Krisenzeiten wie diesen nutzen Unternehmen die Flexibilität, die ihnen das amerikanische Arbeitsrecht bietet: Einen ausgeprägten Kündigungsschutz wie in Deutschland gibt es hier nicht. Die andere Seite dieser Medaille ist freilich, dass Unternehmen schneller neue Mitarbeiter einstellen, wenn sich die Geschäftsaussichten aufhellen. Davon kann derzeit freilich noch keine Rede sein. Prognosen, wonach die Arbeitslosenquote auf mehr als 9 Prozent klettern könnte, sind durchaus ernst zu nehmen.
Das verheißt nichts Gutes für die Konjunktur, denn am Arbeitsmarkt hängt der Konsum, und der trägt rund zwei Drittel zur Wirtschaftsleistung in Amerika bei. Der künftige Präsident Barack Obama ist darum fest entschlossen, ein milliardenschweres Konjunkturpaket zu schnüren. Er sollte sich vor allem auf Steuersenkungen konzentrieren, nicht auf neue Ausgabenprogramme.
Ohne Unternehmensschutz
Max Wessenberg (Max.Wessenberg)
- 09.01.2009, 20:07 Uhr
@Herrn Wessenberg sie kennen nicht den deutschen Kündigungsschutz
Paul Rabe (heidelpaul)
- 09.01.2009, 22:46 Uhr
Leiharbeiter
georg hellner (georg58)
- 10.01.2009, 00:49 Uhr
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.394,15 | +1,26% |
| Dow Jones | 12.580,70 | +1,01% |
| EUR/USD | 1,2481 | −0,06% |
| Rohöl Brent Crude | 106,85 $ | −0,38% |
| Gold | 1.579,50 $ | +0,31% |
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