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Arbeitsbedingungen Amazon im Ausnahmezustand

 ·  Der Internetversandhändler wehrt sich nach der Ausstrahlung einer Fernsehreportage gegen den Vorwurf, ausländische Leiharbeiter zu drangsalieren. Amazon will prüfen. Einschüchterung und Diskriminierung dulde man nicht.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (71)
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Micha Balser

Geiz ist geil nach diversen Kommentaren. Hauptsache die eigene Billigheimer-Kasse stimmt bei der

Bestellung im Online-Handel.

Je billiger + schneller, desto besser die Bestellung :
Um Neid beim Nachbar + im Freundeskreis zu erwecken, dass man up to ware-date ist.

Daß die Billigheimer-Zeche die Schwächsten - heißt die modernen Proletarier-SklavINNen -
"betriebswirtschaftlich" bezahlen müssen, wird als Einzelschicksal abgetan.

Auf dem anderen Fernsehprogramm lief die Nummer der Billigheimer-Urlaubs-Maschinerie
in der AllinclusiveTürkei ab.
Da werden über den Preis-Druck auf die ZubringerDienstleistungsSubunternehmer
Busfahrer + sonstige Proletarier am untersten Ende der BilligUrlaubFahnenstange
bis zur totalen Erschöpfung zum Billigstlohn auf dem Lock-Papier abgeschöpft rund
um die TagNachtArbeitszeit-Uhr.

+ damit die örtlichen Infrastrukturen so platt gemacht zur Urlaubsfreude der
deutschen BilligheimerUrlauber.
Daß letztendlich die in der Türkei arbeitslos Werdenden sich an den Sozialhilfetropf
in die BRD absetzen müssen.

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Lutz Breunig

Neue Kunden für konkurrierende Online-Shops?

Interessant ist vor allen Dingen, wie Amazon auf die ARD-Dokumentation reagiert bzw. noch reagieren wird. Und wie lange die Empörung anhält und Online-Wettbewerber davon profitieren [Anmerkung der Redaktion: Links sind nicht zugelassen].

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Ottfried Meyer
Ottfried Meyer (Gladium) - 15.02.2013 16:56 Uhr

Notwehr der Unternehmen

Leider ist nicht nachzuvollziehen, was für ein Sicherheitsdienst von Amazon eingesetzt wurde. Aber es wird seine Gründe haben, warum man sich zu einer martialisch auftretenden Sicherheitsfirma entschieden hat. Diebstähle und Bandenbildung kann sich kein Unternehmen erlauben. Der immer weiter um sich greifende Sozialneid und das Verlottern christlich-konservativer Werte und Normen schürt aber die Gefahr von Diebstählen bis hin zur Sabotage. Viele Unternehmen fühlen sich hier nicht mehr vom Staat geschützt und greifen in Notwehr zur Selbsthilfe.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2013 15:05 Uhr
Markus Mund

Vorbeugende Notwehr?

Ich unterstelle Amazon keine Absicht bei diesem Mißgriff. Absicht wird Amazon auch nicht nachzuweisen sein.
Die in der Niederlassung Koblenz arbeitenden Sicherheitsdienstleister, wo ich arbeite, machen einfach ihren Job: Sie verhindern Diebstähle durch ihre Präsenz. Martialisches Auftreten hat dort niemand nötig.
Ich nominiere ihren Beitrag aufgrund Ihrer Empfehlung, bei potentiell sozialneidischen Belegschaften mit verlotterten christlich-konservativen Werten "in Notwehr zur Selbsthilfe" zu greifen, für die goldene Peitsche.

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Björn Palazzo

Amazon hat ein parasitäres Geschäftsmodell,

Es beruht auf Niedriglöhnen in Verpackung und Versand, die denBeschäftigten gerade so das Überleben in prekären Verhältnissen gestattet.

Es nutzt die Service- und Informationsstrukturen der Einzelhändler ohne selbst dazu beizutragen.

Wer Amazon oder sonstige Internethändler nutzt, muß sich über die Folgen seiner Kaufgewohnheiten im Klaren sein. Geiz ist nicht geil, sondern geizig und wer so lange spart, daß er notwendige Strukturen zerstört, ist auch noch dumm.

Bequem seine Sachen im Internet bestellen, über H4 Empfänger lästern, den Niedergang gewachsener Kultur bedauern... Da ist nicht nur die Politik gefragt, sondern jeder Einzelne.

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Closed via SSO

Das deutsche Verständnis von der Arbeitswelt ist immer noch von bleiernem Sicherheitsdenken geprägt.

Das einzige, was nicht geht, ist ein rechtslastiger Sicherheitsdienst, der über das Ziel hinausschießt. Ansonsten kann man Amazon keine Vorwürfe machen.

Wenn ich jetzt bei Amazon etwas bestelle, habe ich es morgen oder spätestens übermorgen. Reibungslos. Das macht kein deutsches Unternehmen nach.

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Hans-Peter P.

Ich habe mein Amazon-Kundenkonto gelöscht

Ich habe bislang viel bei Amazon eingekauft. Aber nach dieser Reportage habe ich mein Amazon-Konto löschen lassen. Nur wenn Amazon's Umsatz und Kundenzahl zurückgeht, wird deren Führung vielleicht mal anfangen, ein wenig über Ethik nachzudenken.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.02.2013 12:16 Uhr
Closed via SSO

Gäbe es doch nur mehr entschlossene und aufrichtige Demokraten...

... wie Sie, Herr P.

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Franz Zimmer
Franz Zimmer (ffzimmer) - 15.02.2013 11:12 Uhr

Sklavenarbeit bei Amazon

Die einzige "Sprache", die moderne Sklavenhalter verstehen, ist die des Geldes.
Also nicht mehr bei Amazon einkaufen, auch wenn es noch so bequem ist.

Habe soeben meinen Account gelöscht.

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Patricia Jung
Patricia Jung (jungpf) - 15.02.2013 10:01 Uhr

Verantwortlich

Man kann dem Mangement von Amazon nur sagen, ihr seid verantwortlich. Ihr habt die Auswahl in der Hand. Es gibt auch Zeitarbeitsfirmen, die seriös arbeiten. Unternehmertum hat etwas mit Verantwortung zutun. Der Service, der Bestellvorgang sind doch auch herausragend, also bitte auch bei den Arbeitnehmer und Leiharbeitern. Dort ist ein weitest Feld für Verbesserungen und die Kunden werden es begrüßen.

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Alexander Pfaff

Wieso diese Aufregung???

9,30 €/h ist doch nicht ganz so schlecht, es ist nicht viel aber auch nicht schlecht. Ein großer Teil der Deutschen MUßTE länger für deutlch weniger Arbeiten. Das ganze nannte sich WehrPFLICHT! Zu den Gemeinschaftsunterkünften (bis zu 10 Leute auch ca. 20 qm) gab es noch Gemeinschaftsduschen.
Weiter werden von der Industrie Horden von deutlich schlechter oder gar nicht bezahlten Praktikanten beschäftigt.
Die Amazonleiharbeiter sollen nur eine Hochphase zur Weihnachtszeit ausgleichen. Weiter ist nicht bekannt, daß Amazon-Sklavenhändler durch Europa ziehen und nach Deutschland verschleppen. Die Leute kommen aus verschiedenen europäischen Nachbarländern FREIWILLIG hierher, um hier zu Arbeiten. Da sie zu Hause gar keine Arbeit bekommen und sich auch nicht in die H4-Hängematte legen können.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.02.2013 12:05 Uhr
Alexander Pfaff

Was sollen diese Nazi-/KZ-Vergleiche???

In ein KZ wurden politisch oder rassisch nicht genehme Menschen gesteckt, ausgebeutet und getötet. Bitte mal ein Geschichtsbuch zur Hand nehmen! Die Leute arbeiten hier freiwillig, sie können jederzeit kündigen und gehen.
Wenn Sie das gesetzeskonforme, aber moralisch sicher nicht einwandfreie, Verhalten von Amazon stört, dann kaufen Sie da nicht ein. Aber die Nazi-Vergleiche sind mal wieder unterste Schublade.

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Alexander Pfaff

Bitte meinen Fehler zu entschuldigen,

dann ists rund ein Euro weniger, aber trotzdem noch nicht schlecht, da es sich hier um eine Arbeit handelt, die auch völlig ungelernte Arbeiter erledigen können und das auch nur saisonbedingt für einen kurzen Zeitraum. Vergleich Sie das bitte mit vielen Lehrberufen mit dauerhafter Anstellung hier in Deutschland (z.B. Verkäuferin, BTA, MTA, etc.).

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paul Ericsson
paul Ericsson (phase1) - 15.02.2013 10:33 Uhr

Sie haben...

....leider den Bericht NICHT gesehen, sonst würden Sie nicht mit falschen Zahlen jonglieren.
Zunächst bekommen die Arbeiter nicht 9,30€, sondern 8,36€. Weil amazon die Leute nach dem Anwerben über eine Zeitarbeit anstellt, also nicht wie ursprünglich angegeben, direkt beschäftigt. Die Verträge bekommen die Arbeiter erst wenn sie schon hier sind, sozusagen eine "Friss oder stirb"-Situation.
Natürlich, wir können theoretisch ALLE für noch viel weniger Arbeiten. Das geht eigentlich immer noch günstiger. Und dazu können wir in noch kleineren Behausungen wohnen...etc. Die Schraube nach unten lässt bestimmt noch was zu. Aber dann müssen wir ernsthaft darüber nachdenken wie wir das nennen wollen.

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Tjalf Boris Prößdorf

Methode Thalia - nur eine Nummer größer

Wer genügend Kapital hat, kann Geschäftsmodelle verfolgen, die prima Facie unsinnig sind, aber - solange Gewinn keine Rolle zu spielen braucht - durchaus am Markt bestehen können.
Hat man dann die Wettbewerber, die solchen Unfug nicht finanzieren können, plattgemacht, profitiert man von der zerstörten Infrastruktur und paßt die Preise - und damit die Erträge - entsprechend an. Nach oben.

Geht's schief, wie man bei Thalia beobachten konnte und kann, bleibt halt verbrannte Erde, Kleinstädte ohne Buchhandlung.

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Gert Flegelskamp

Irritierend

Ein wenig irritiert bin ich schon, vor allem über die Pro-Amazon Kommentare, aber auch über Verdi. Im ARD-Bericht klangen die Aussagen des Verdi-Mitarbeiters anders als hier im Artikel. Auch die Aussagen von Verdi, Amazon habe durchaus auf Beschwerden reagiert, vertragen sich nicht mit der zuvor gemachten Aussage, dass die Menschen im Umland von Hersfeld bei Amazon wegen schlechter Erfahrungen nicht mehr arbeiten wollen.
Im November 2011 war Amazon bereits Gegenstand eines Berichtes im Spiegel: „Gesetzeslücke: Amazon beschäftigt massenhaft Arbeitslose ohne Vergütung.“ Verdi sagt, Amazon reagiere? Richtig, dergestalt, dass man einen österreichischen Subunternehmer engagiert, der die Schweinereien durchzieht und indem man Ausländer in Bussen herankarrt. Das hat den Vorteil, dass der Konzern nicht Schuld ist und auch nicht haftet. Man kennt das vor allem von Großbaustellen, wo es meist eine mehrstufige Subkultur gibt (Siehe Bundesrechnungshof, Drucksache 15/1495 vom September 2003).

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Klaus Letis

Logistik, Lager und Versand gehören zu den besten der Welt

Der Umgang mit den Arbeitnehmern scheint so schrecklich zu sein, dass man Amazon an den EU-Grenzen abblocken müsste (Internet, Versand, etc)

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Heinrich Seneca

Invasion der ausländischen Fachkräfte?

Jetzt holt AMAZON ausländische Fachkräfte nach Deutschland und schon ist das auch wieder falsch?
Frau von der Leyen, watt nu??

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Sahin  Mods

Wie sich dieser Konzern aufführt!

Brutal Respektlos und an Dreistigkeit nicht zu überbieten! Was sagt die FDP immer: '' IM NAMEN DER WIRTSCHAFT'' und ''FÜR DIE WIRTSCHAFT''. Die Zustände vor allem im Niedriglohn-Sektor verschlechtert immer weiter! Deutsche wollen auch teilweise in solchen Unternehmen nicht mehr arbeiten, völlig legitim!
Wer schiebt diesen Konzern einen Riegel vor? Ist doch klar, dass Amazon sich wehrt und die Vorwürfe bestreitet!

Wer die wahren Werte nicht einhalten kann, der soll gehen! Man muss Firmen die Schranken weisen! Die ganze Liberalisierung und all der Quatsch bringen NUR Probleme mit sich! Von Jahr zu Jahr werden es mehr... Und es darf keine Ausrede sein, dass ANDERE genauso machen! Wir müssen solch eine Art der Arbeitsbedingungen abschaffen!

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Gev Wels
Gev Wels (gwels) - 15.02.2013 00:24 Uhr

Moderne Sklaverei

Zeitarbeit im Niedriglohnsektor ist moderne Sklaverei und dem Ganzen gehört ein Riegel vorgeschoben. Ich freue mich sehr über die Reportage, bin aber skeptisch, ob sich da was ändern wird.

Natürlich ist das nicht nur Amazon, sondern bei sehr vielen Unternehmen Gang & Gäbe. Tatsächlich müssten auch eher die zwischengeschalteten, asozialen Leiharbeitsfirmen angegangen werden, damit solche Praktiken gar nicht mehr möglich. Letzendlich unterstützt aber Amazon/etc diese Praktiken aber und bedient sich dieser, so dass auch sie die zu verantworten haben.

Es ist also völlig i.O. sich ein prominentes Beispiel mit Amazon rauszupicken, um auf das allgemeine Problem der Leiharbeit im Niedriglohnsektor hinzuweisen, dass dringend angegangen werden muss! Verrennt euch nicht in Details gegen eine Firma oder deren Sicherheitsdienst, sondern macht was gegen das große Problem, ihr Politiker!

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Stefan Kugl
Stefan Kugl (Kugll) - 14.02.2013 23:21 Uhr

Zwangsarbeits Methoden

Ich kenne einen Unternehmer aus der Umgebung eines Amazon-Zentrums. Das weiß dort jeder, dass die Amazon-Leute die schlimmsten Leute-Schinder seit Zusammenbruch der NS-Herrschaft sind. Ein normaler Mittelständler versteht gar nicht, wie so was möglich sein kann.
Die Wanderarbeiter toppen das jetzt wohl nur.
Aber eins ist ja ganz klar: Der Weg dorthin wurde schon von der Schröder-SPD-Regierung planiert. Niedrigslöhne, unsichere Beschäftigungsverhältnisse, Flexibilität der Ärmsten etc. alles genauso wie gewünscht und gewollt. Und wie zu erwarten, gibt es jetzt Unternehmer die diese Gestaltungsräume kreativ ausschöpfen.
Und wer soll Schuld sein? Die Politiker? I wo - der Normalbürger weil er dort ein Buch bestellt - armselig

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2013 15:22 Uhr
Markus Mund

Übertrieben

Ich finde es ja nicht völlig verkehrt, wenn dem ein und anderen Manager in den Chefetagen, den HR- oder PR-Abteilungen von Amazon jetzt mal der Hintern brummt. Aber die Co-Worker, Leads und Area-Manager, mit denen ich als einfacher Mitarbeiter Tag für Tag zu tun habe, machen einen guten Job auch für meinesgleichen und verhalten sich fair. Von denen hat keiner verdient, als Leute-Schinder bezeichnet oder in NS-Nähe gerückt zu werden.

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Mark Erz
Mark Erz (Sterling) - 14.02.2013 22:04 Uhr

Schlechter Journalismus zu einem kritischen Thema

Der Beitrag sagt, neben allerlei Stimmungsmache, im Wesentlichen:

1.) Das Leiharbeiterthema ist ein generelles Problem, bei fast allen großen unternehmen. Hier gehören gesetzliche Regelungen getroffen.
2.) Diese Securityfirma ist sicher ein Fehlgriff, ist aber kein systemischer Fehler.

Insgesamt kocht der Bericht das Thema Leiharbeit mal wieder auf und Amazon muss in diesem Fall seinen Namen dafür hergeben. Wäre das weniger reisserisch gemacht, hätte das der Glaubwürdigkeit sicherlich gutgetan.

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Reinhold Wuest

Wer hat das Arbeitslager denn geschaffen?

Rot-Grün wusste genau, was es tat. Und dafür muss auch nicht bei den Linken sein, um diesen Dingen ins Auge zu sehen. Es werden rechtliche Rahmenbedingungen geschaffen, die ins Leere laufen. Das ist Absicht. Denn es schafft Anreize. Und das System baut auf Anreizen auf. So wurden als rechtliche Rahmenbedingungen geschaffen, die Arbeitnehmer in eine soziale Lage pressten, aus der sie nicht mehr herauskamen. "Klebeeffekt" - so ein dummer Begriff kommt nur von Schreibtischtätern, die sich über die Betroffenen lustig machen. Und das in Deutschland ein derartiger Drang besteht, Menschen zu entrechten, das hat schon historische Ausmaße angenommen.

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Elisabeth Dreier

Zwei Seiten einer Medaille! Und immer sachlich bleiben.

Zum einen ist Amazon schon praktisch, denn gerade wenn man Fachliteratur sucht, muss auch der Händler diese bestellen. Und Packstationen sind da eine praktische Sache. Aber das sehr von den Steuern der internat. Unternehmen da gezahlt werden, wo der Satz am geringsten ist eine Schande. Gerade auch deshalb blühte ja Irland so auf, mit dem Resultat das das restliche Europa sie nun finanzieren müssen. Abgesehen davon, dass die westlichen Industrienationen zu gewaltigen Umverteilungsmodellen verkommen sind. So sollten doch Steueroasen entsprechend sanktioniert werden.
Und Wanderarbeit kennen wir schon seit 1989, nur nicht in so brutaler Form wie in China. Oder wo arbeiten die Ostdeutschen, die Vietnamesen? Oder nun jetzt die Polen? Das Thema durch hochpuschen in den Wahlkampf einzubringen halte ich für keine gute Idee. Denn was wäre das Resultat, eine Rot-Grüne Regierung, eben eine Regierung die Volksvermögen durch Umverteilung aufbraucht. Wenn es schlimm kommt gar Eurobonds.

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Cecile de Winter

Zusammenfassend kann man also sagen,

dass der Zwangsgebühren-Parteienfunk einen Sündenbock für genau die Politik gesucht und gefunden hat, die es ohne ÖR-Propaganda, Lobbyismus und Einheitspartei überhaupt nicht geben würde. Nebenbei noch ein paar Tritte gegen böse Rechte, die man bei der Errichtung einer demokratiefreien EU-Diktatur überhaupt nicht gebrauchen kann und fertig ist die bestellte Doku.
.
Und leider hat genau diese billige und perfide Nummer abermals erstklassig bei vielen Zuschauern gegriffen.
.
Das, was Sie da gesehen haben, kreuzen sie seit Jahrzehnten euphorisch und in schöner Tradition bei jeder Wahl auf Ihrem Wahlzettel an. Warum kündigen Sie also Amazon und nicht ARD, Angela Merkel und Ursula von der Leyen?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.02.2013 08:40 Uhr
Elisabeth Dreier

Nur zu wahr.

Ich würde nur zu gern ARD/ZDF/... kündigen. Geht aber nicht. Auch mit dem Wählen anderer Parteien als die Bundestag Sitzenden haben Sie völlig recht. Themen werden ausgerechnet in Zeiten aufgekocht, wo sie am allerwenigsten hin gehören. Im jetzigen Wahlkampf muss es um die Aufstellung zur EU, um den Euro, um mehr direkte Demokratie und um die Änderung des Wahlrechts gehen. Nichts anderes.

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14.02.2013, 16:59 Uhr

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