01.03.2012 · Die Arbeitgeber verlangen von der Politik ein Gesetz zur Tarifeinheit. Gelten soll nur noch der Vertrag der größten Gewerkschaft. Der Flughafenstreik verleiht dieser Forderung neuen Schwung.
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Hundt schreit auf, weil er merkt, dass .....
.... er und die Arbeitgeber sich verzockt haben. Jahrzehntelang versuchten Hundt und Co. den Einfluß der großen Gewerkschaften zurückzudrängen. Jetzt hat es mit kleinen schlagkräftigen Gewerkschaften zu tun, die ganze Betriebe lahm legen können wie er selbst feststellt. Hundt verlangt nun vom Gesetzgeber, dass der das bestandene Übergwicht der Unternehmen wieder herstellen soll. Er möchte nicht erpresst werden, sagt er. Er will weiterhin die Arbeitnehmer vor vollendete Tatsachen stellen. Die Arbeitgeber sollten mal von ihrem hohen Ross runterkommen. Es gab Zeiten, da wollten die Arbeitgeber nicht mal die Inflationsrate ausgleichen, soviel Macht hatten sie. Heute beschweren sie sich über die Macht der Splittergewerkschaften. Und noch ein Wort an die Neider: Löhne und Gehälter sind nicht allein von der Ausbildung der Arbeitnehmer abhängig, sondern auch von Angebot und Nachfrage.
Das Foto von Hundt ist sinnbildlich
und steht in seiner Ausdruckskraft für den gierigen deutschen
Arbeitgeber, der typisch geworden ist für unser Land.
Sich solchen Menschen als Arbeitskraft anzuverantworten zu müsen,
grenzt an Masochismus.
Der Weg in den Untertanen Staat
So wie Frau Merkel ohne uns Bürger wahrzunehmen unser eigenes Geld unter Missachtung ihres Eides unser Volksvermögen verzockt, so flankier Herr Hundt mit seinen Forderungen den Ausverkauf durch Forderungen, nach denen die Arbeitnehmer nur noch Knechte sind. Dieser Mann hat jede Scham vor der Würde des Menschen verloren. Es soll doch keinen sich mehr wundern, dass bei einer weitergehenden Versklavung am Ende der friedlichste Bürger auf die Straße geht. Wo bleibt da nur die so hoch gepriesenen Werte einer Demokratie!
Böse Böse Minderheiten! Canis Crassus! Was will dieser Hundt dnn noch?
„Wer nur eine Minderheit vertritt, darf nicht jederzeit den ganzen
Betrieb lahmlegen können“, sagt Hundt.
Ich als Hartz-IV-Empfänger darf noch nicht einmal einen Lohnwunsch
zum Ausdruck bringen und werde als "verbalaggressiv"
eingestuft, wenn ich zu generösen Arbeitsangeboten von 7,38
Euro/Stunde (Im Dreischichtbetrieb 7,5-Tonner (Lkw) fahren) lediglich
meine Arbeitsbereitschaft signalisiere aber nicht mit einem lautstarken
Juchu und Hurra (wie z.B. nach einer gewonnenen
Fußballweltmeisterschaft) reagiere. Ich habe als Schwacher und
Minderheit (keine Ausbildung und keine Berufserfahrung) noch nicht
einmal die Freiheit "Nein!" zu sagen, ohne dass ich mit
Sanktionen zu rechnen habe. Ich werde sogar genötigt mit
Sätzen wie: „Herr Wolf wird die Vorstellungsgespräche
gewissenhaft wahrnehmen und sich bei einem potentiellen Arbeitgeber so
verhalten, wie es von einem an Arbeitsaufnahme interessierten
Arbeitnehmer üblicherweise erwartet werden kann“ nicht
vorhandenes Interesse zu heucheln!
Frau M-Schmidt
Nein, Sie liegen komplett falsch. Ein Überangebot von
Arbeitskräften wird auch durch die falsche Art der Einwanderung
geschaffen. Die deutsche Wirtschaft setzt sich genau dafür ein.
Vor etwa einem Jahr liessen ihre Vertreter verlauten, man benötige
gerade aus den sich damals im Umbruch befindenden arabischen
Ländern jährlich 500.000 Menschen. Der Ausbildungestand der
menschen aus diesen Ländern ist aber nicht so hoch, als dass man
NICHT auf die Idee käme, die BRD-Wirtschaft wolle ein
Arbeitskräfteüberangebot schaffen, dass die Löhne senkt.
Hier haben wir auch schon das wirkliche Schmarotzertum in der Bundesrepublik:
Die deutsche Wirtschaft hat den grössten Niedrigstlohnsektor in der
westlichen Welt geschaffen.
Sie bereichert sich gewissermassen an der Ausbeutung und Entrechtung von
immer mehr Arbeitnehmern und deren Familien. Menschen trauen sich zuhauf
nicht mehr, Nachwuchs zu zeugen.
Dass Sie dieses Unternehmertum indirekt verteidigen, zeugt m.A.n. nicht
von Weitsicht.
@Herr Dohm
Das Lohnniveau würde nur dort sinken, wo es mehr Angebot für
Arbeitskraft gibt als Nachfrage. Generell gesehen ist ihre Aussage damit
schon mal falsch. Ihre "viele zehntausend Arbeitgeber"
könnten die Löhne nämlich nur dort senken, wo sie danach
auch noch Leute finden, die dafür die Arbeit machen. Das nennt sich Marktwirtschaft.
Gestalten ohne Ausbildung und Berufserfahrung sollten eigentlich jeden
Tag dankbar sein, dass es a.) Leute wie Herrn Hundt gibt, die sich ein
Bein für Flächentarifverträge ausreissen (auch wenn das
andere Gründe hat) und b.) Leute, die ihnen ihre soziale
Hängematte finanzieren. Ohne beides würden sie schlicht und
einfach verhungern. Durch die Tarifverträge werden auch schlecht
ausgebildete Personen "mitgezogen", denn wenn nur diese
streiken, dann ersetzt man sie einfach (siehe Fraport). Und selbst die
schlecht Ausgebildeten arbeiten dann noch für das genannte
Schmarotzertum mit. Diese Leute sind die wahren Ausbeuter.
Frau Müller-Schmidt...aber aber
Ihre Wut auf den Herrn Wolf ist reichlich deplatziert.
Wenn die Leute so...ich dsags mal so... dumm wären, und jedes
Angebot eines Arbeitgeber s annähmen, hätten wir noch ein
weitaus niedrigeres Lohnniveau wie heutzutage. Viele zehntausend
Arbeitgeber würden diesen "Arbeit über alles"-Unfug
nur dazu nutzen, die Löhne zu senken.
Die deutsche Wirtschaft fährt uns Deutsche voll gegen die Wand...
wer da so etwas wie Sie schreibt, hat nicht begriffen, dass die deutsche
Wirtschaft in einem streng gegen das eigene Volk gerichteten Kontext agiert.
Ich unterstütze dahier Herrn Wulff in seibnem jurs und hoffe, dass
ihn nicht das Unglück ereilt, für deutsche Ausbeuter arbeiten
zu müssen.
Das kjommt übrigens, ob Sie es glauben oder nicht, der Gesellschaft
wesentlich günstiger als das, was Sie den Arbeitslosen angedeien
Lassen wollen.
Sie würden sich wundern, wie sich bei Umsetzung Ihrer Ideen Ihr
eigener Arbeitsplatz im Laufe der jahre zu etwas entwickeln würden,
wo Sie nur raus wollen.
Sie sollten sich schämen
Ich weiss nicht auf welchen Planeten sie leben, aber jemand der
offensichtlich auf Kosten der Gesellschaft ein auskommen bekommt sollte
einen deutlich anderen Ton anschlagen:
1. Einen Lohnwunsch können Sie äussern solange sie wollen. Das
heisst aber nicht, dass sie das dann auch bekommen. Ohne
Ausbildung/Erfahrung schon dreimal nicht.
2. Dass Sie "nicht vorhandenes Interesse heucheln" ist eine
Dreistigkeit ohne Gleichen. Als jemand, der sich von der Allgemeinheit
durchfüttern lässt haben sie keine Präferenzen zu haben.
Sie haben das zu nehmen, was sie kriegen; alles andere ist assoziales
Ausnutzen der arbeitenden Steuerzahler.
3. Seien Sie froh, dass sie in Mitteleuropa leben. Anderswo würden
sich Leute ihres Kalibers (keine Ausbildung, keine Erfahrung) um 7,38
EUR/Std reissen.
Das was Herr Hundt sagt sollte ihnen eigentlich gut schmecken, denn
Tarifverträge decken eigentlich nur Arbeitnehmer in der Masse, die
auf eigene Faust weniger kriegen würden.
Alles nicht so einfach, wie man sich das vorstellt
Art. 9 Abs 3 des Grundgesetz wiegt schwer.
Die vielen Schnellschüsse von medienaffinen Politikern entlarven
sich als Rohrkrepierer.
Wer will denn den Menschen verbieten, sich in einem Bündnis
zuzufinden um so die eigene Interessen zu vertreten?
Dennoch: Der Trend zu kleinen Spartengewerkschaften,
die eine komplette Unternehmenskultur stillegen, ist inakzeptabel.
Es ist gut, dass das Justizresor von einer elementar rechststaatlich
orientierten Partei geführt wird. Wenn man an die vielen Gesetze
von Rot/Grün denkt, welche auch jetzt noch vom Verfassungschutz
einkassiert werden oder viel Ärger machen...
Ich denke, es wird sich eine Lösung finden. Das braucht leider Zeit.
Schutzmechanismus für Grißverdiener unmoralisch
Das Streikrecht und die Gewerkschaften sind doch eine Einrichtung, um Geringverdiener und wirtschaftlich wehrlose Arbeitnehmer zu stärken. Natürlich soll dann mit Streiks großer Druck an Monopolstellen aufgebaut werden - so werden von der IG Metall doch auch immer Schlüsselwerke der Automobilindustrie bestreikt. Das Problem ist, das gerade die streiken, bei denen es richtig, richtig gut läuft - Großverdiener wie Vorfeldmitarbeiter, Piloten, Fluglotsen und Lokführer. Dass diese unter den Schirm von Gewerkschaften und Streikrecht kriechen ist rechtlich ok, moralisch aber unterste Kanone.
Nicht das Kind mit dem Bade ausschütten
Sicherlich entsteht ein gewisser Handlungsbedarf, denn die Vorgänge
in Frankfurt sind untragbar. Das erledigt sich aber eventuell schon
durch massive Schadenersatzforderungen der Lufthansa oder Fraport.
Am Beispiel der Lufthansa lässt sich aber auch deutlich machen,
dass der Grundsatz "Ein Betrieb, ein Tarifvertrag" nicht
laufen wird.
Bei der DLH gibt es zunächst mal Bodenpersonal unterschiedlichster
Prägung und fliegendes Personal. Die Tarifverträge dieser
Gruppen haben nichts miteinander zu tun, somit sollten auch die
Vergütungstarifverträge getrennt sein. Darüber hinaus
gibt es noch signifkante Unterschiede in den Manteltarifverträgen
zwischen Kabine und Cockpit. Cockpitmitarbeiter haben kürzere
Ruhezeiten und längere Arbeitszeiten, auch hier scheint es wenig
sinnvoll, ausgerechnet bei den Vergütungstarifverträgen wieder
alles gleich machen zu wollen.
Gerade die Vereinigung Cockpit hat in den vergangenen Jahrzehnten
bewiesen, dass auch Spartengewerkschaften vernünftig handeln könne
Die deutsche Bevölkerung wurde bewußt auseinanderdividiert
Wir sehen nun die ersten Folgen. Der Preis dieser Entwicklung wird hoch
sein. Es wird demnächst zu Entsolidarisierungen im großen
Stil kommen. Der ganze Umverteilungsmechanismus wird nicht mehr zu
halten sein.
Übrigens, tolle Matte.
Nachtrag: Deutschland war über Jahrzehnte eine Konsensrepublik
Des lieben Friedens willens hat der wertschöpfende Teil der
Bevölkerung sich immer tiefer in die Tasche greifen lassen. Es hat
sich so eine ganze Umverteilungsindustrie gebildet, bestehend aus
Parteien, NGOs, Sozialindustrie, Bürokratie, aber auch aus
Subventionsindustrie und Steuersparindustrie auf der anderen Seite.
Man hat es übertrieben. Das Pendel schlägt nun zurück.
Langsam aber sicher wirds bitter für Arbeitnehmer...
Die Unternnehmen betreiben seit Jahren Tarifflucht, Mitarbeiter die nach
Tarif bezahlt werden, sind inzwischen in der Minderheit.
Unternehmensteile werden ausgegeliedert und in artfremde Tarife oder die
Tariflosigkeit ausgegliedert. Das gilt als clever.
Die Politik betont die Zuständigkeit der Tarifparteien, bei denen
keine Chancengleichheit mehr gegeben ist. Im Ergebnis sind die
Lohnabschlüsse in Deutschland seit vielen Jahren ein übler
Witz. In der Regel werden die Steigerungen über 3 Jahre addiert und
als Erfolg ausgegeben, wobei nicht einmal die Inflationsrate
ausgeglichen wurde. Das schafft maximal die IG Metall...
Warum wohl machen die Lohnstückkosten Deutschland zum
Billiglohnland Europas?
Wenn sich aus diesem Frust dann spezialisierte Gewerkschaftenbilden und
zur Attacke blasen, stehen alle Kopf.
Vielleicht sollten die Arbeitgeber eine Gewerkschaft gründen, in
die alle Arbeitnehmer als Mitglieder zwangsverpflichtet werden. Versuche
dazu gabs ja schon mal...
@Johannes Böhnlein
"nichtakademische Arbeitskraefte mit zum Teil nur 6 Monaten
Ausbildungszeit verdienen bereits zwischenn 44.000 bis ueber 60.000 Euros!!"
Löhne und Gehälter sind in einer freien Marktwirtschaft
bekanntlich Verhandlungssache. Zudem dauert die Ausbildung zwei Jahre
und nicht 6 Monate. Zudem wird hier auch die enorm hohe Verantwortung
bezahlt. Verkehrspiloten sind auch keine Akademiker und verdienen
dennoch gut aus ähnlichen Gründen.
"Freundliche Gruesze aus SARAJEVO, Durchschnittseinkommen hier
monatlich 485KM (alte DM also246 Euro)"
Gibt es in Sarajevo denn auch deutsche Preise? Bitte nicht Äpfel
mit Birnen vergleichen. ;-)
Nicht Aepfel mit Birnen vergleichen bitte!
Guten Tag,
grundsaetzlich teile ich Ihre Beobachtung, welche wohl schon (leider)
seit etwa 25 Jahren gelten! Jedoch kann es in einer freiheitlichen
gesellschaft nicht angehen, zwangsweise irgendeiner Vereingung beitreten
zu mueszen!
Des weiteren vergessen Sie in diesem konkreten Fall nicht wovon wir hier
sprechen; nichtakademische Arbeitskraefte mit zum Teil nur 6 Monaten
Ausbildungszeit verdienen bereits zwischenn 44.000 bis ueber 60.000 Euros!!
Freundliche Gruesze aus SARAJEVO, Durchschnittseinkommen hier monatlich
485KM (alte DM also246 Euro)
Martin Böhnlein
Natürlich soll das funktionieren: Ein Betrieb ist nichts anderes
als eine Ansammlung von Menschen, die in jeweiligen Gruppen ihrer
Lieblingstätigkeit nachgehen. Wenn für eine Gruppe nun das
Arbeiten unter den herrschenden oder zu befürchtenden Bedingungen
nicht mehr möglich ist, dann soll sie auch das Recht haben, dagegen
zu protestieren. Was denn sonst?
Soll "zum Wohle der Wirtschaft" über schlechte
Arbeitsbedingungen hinweggesehen werden? Soll "im Namen des
Profit" die Entlohnung gekürzt werden? Sollen Mitarbeiter
"für die Firma" sich immer mehr aufopfern?
Das geforderte Mehrheitsprinzip für Gewerkschaften ist eine
konsequente Fortsetzung der modernen korrumpierten und
wirtschaftsverrückten Demokratievorstellung und basiert auf nichts
anderem als dem jahrtausende alten Prinzip von divide et impera.
Thema nicht verfehlt
Es ist irrelevant, um welches Detailthema es hier geht. Entscheidend ist
der grundsätzliche Systemmechanismus, der den Arbeitnehmer
kontinuierlicher entmachtet und ihm Einspruch- und
Veränderungsmöglichkeiten zunehmend entzieht oder erschwert.
Dass die Wirtschaft nicht demokratisch funktioniert, ist, denke (und
hoffe) ich, als allgemein bekannt anzusehen. Dass sie nun allerdings in
die durch den demokratischen Staat vorgegebenen Rahmenbedingungen
eingreift, geht schlicht und einfach zu weit. Tatsache: Es geht schon
seit Jahren zu weit!
es ist schon lange bekannt das Sie den Arbeitnehmer nicht einmal das
schwarze unter den Nägeln gönnen.
Ihnen wäre es doch am liebsten wenn ihre Arbeitnehmer noch Geld
mitbringen um arbeiten zu dürfen. Sie sehen ja die Arbeitgeber
sowieso als die neuen Heilsbringer denen man sich doch gefälligst
zu Füßen werfen sollten.
Leider sieht die Realität vollkommen anders aus. Auch durch Ihr
zutun gibt es immer mehr Arbeitnehmer die trotz Vollzeitstelle nicht von
ihrer Hände Arbeit leben können und von der Allgemeinheit
mitfinanziert werden müssen.
Und nun wollen Sie auch noch in die Tarifautonomie der ARBEITNEHMER eingreifen.
Dies ist ganz allein die angelegenheit derjenigen die sich organisieren
wollen. Wie sie dies tun geht Sie gar nichts an.
Mit Ihren Neoliberalen Ansichten werden Sie in nicht all zu ferner
Zukunft an Grenzen stoßen die für uns alle mit Sicherheit
keine Freude sein werden.
Einzelgewerkschaften werden nicht gegründet, weil der Streik das
Ziel ist, sondern weil die Interessen und Spezifika einzelner Industrie-
bzw. Dienstleistungssparten im "Einheitsbrei" großer
Gewerkschaften nicht ausreichend Berücksichtigung finden. Hinzu
kommt, dass der Mittelstand mit seinen Betriebsräten unter dem Dach
lobbyistisch agierender Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften
wenig Beachtung verspürt.
Wichtige Entscheidungen zu Arbeitsbedingungen und Entgelt werden
regelmäßig unter den Großen der Verbände
getroffen. Die Kommunikation mit dem Mittelstand ist dabei dürftig
und die finanzielle Auswirkung auf ihn interessiert den großen
Tisch nicht; die Hauptsache auf der großen Bühne hat man
Einigkeit zu verkünden und bei bei den 30 DAX-Unternehmen stimmt's.
Der Mittelstand stellt fast 80% der Arbeitsplätze in D und seine
Verschiedenartigkeit unterstützt die Forderung nach
Tarifverhandlungen zwischen Betriebsräte und Unternehmen zum Wohle
des einzelnen Unternehmens.
Klasse! Da erinnern sich Menschen, dass sie Individuen sind, die Arbeitgeber nutzen...
dies auch weitestgehend weidlich aus, indem sie diese hochqualifizierten
Leute zu Überstunden, Wochenendeinsätzen und
Auslandsaufenthalten (365 Tage im Hotel wurden schon festgestellt
für Ingenieure) verwenden, und wenn die dann auch individuelle
Lohnforderungen erheben, dann soll das große Kollektiv wieder
"Trumpf" sein, wo der schlecht qualifizierte AN den Takt
angibt. So kommen wir nie aus dieser antiquiert marxistischen
Arbeitswelt heraus. Herr Hundt muß sich klar werden: Nicht nur die
Unternehmen ändern sich, die Menschen ändern sich mit und
entwickeln Partikularinteressen.
UND DAS IST GUT SO!
Denn nur ein frei denkender Mensch kann auch clevere Lösungen
finden und ausgetretene Bahnen verlassen. Das will aber auch individuell
entlohnt werden. Besonders im Bereich "Technik" ist die
Entlohnung gemessen am Effekt der Leistung lächerlich gering. Aber
Jammern wg. "Fachkräftemangel"
Arbeitgeberpräsident müsste man sein
am besten noch Gewerkschaften generell verbieten, das fördert noch mehr den Wirtschaftsstandort. man man man. Wer hat damit angefangen alles auszugliedern um damit nicht nur Kosten zu senken sondern vorallem um die Gewerkschaften klein zuhalten??? Das waren solche wie Herr Hundt. Endlich schlagen die Gewerkschaften zurück. Was wäre ohne den Streik, die "Großen" würden noch mehr in Ihre eigene Tasche stecken, oder? So haben wenigstens ein paar ARBEITER mehr davon. Denn Sie sind es die all dies schönen großen Summen auch ERARBEITEN!!! Das selbe gilt nach wie vor für die Zeitarbeit. Siehe BMW und Co. da arbeiten SEHR Viele seit Jahren im Werk, aber was hört man jedesmal von den AG wenns um Zeitarbeit geht? Genau, Produktionsspitzen abfangen... haha, seit wann dauern Produktionsspitzen mehr als 3 oder gar 6 Monate??? Naja, hauptsache Leute wie Hundt und Co werden noch reicher... ähh ich meinte Wirtschaftsstandort nicht gefährden ;-)
Jede Gewerkschaft ist letztendlich gesetzlich zugelassen und kann und
darf für ihre Mitglieder neue Tarifverträge aushandeln, bei
Nichtgefallen der Arbeitgeber streiken sie eben um ihre Forderungen durchzusetzen.
Wie Hundt selber sagt → das Streikrecht zu ändern ist
realitätsfern. Aber immer wenn den Arbeitgebern unter den
Füßen zu heiß wird, weil die Beschäftigten ihre
Forderungen stellen und streiken, ruft der starke
Arbeitgeberpräsident nach Verstärkung aus der Politik.
Auf der anderen Seite gibt es auch Gewerkschaftsschreiorgane, die nur
auf Ärger machen spezialisiert sind und alle Arbeitgeber als Feinde
betrachten. Die Mitglieder der einzelnen Gewerkschaften sollten sich gut
überlegen, welchem Schreihals sie folgen wollen. Es ist gut,
daß es viele Gewerkschaften gibt, sonst wäre ja immer
Generalstreik! Zudem ist so schwieriger für die Arbeitgeberseite da
zu unterwandern und die Gewerkschaft/en selber zu steuern.
Die Arbeitgeberverbände wie auch die DGB-Gewerkschaften
kämpfen um ihr Überleben, ihnen laufen die Mitglieder
scharenweise davon. Und um ihre überkommene Machtposition zu
retten, opfern sie gemeinsam den Artikel 9 des Grundgesetzes.
Die Gewerkschaftspluralität ist u.a. entstanden, weil sich viele
Arbeitnehmer nicht durch die DGB-Gewerkschaften vertreten fühlten -
so wie z.B. die Zeitungsredakteure sich nicht durch die Drucker
majorisieren lassen wollten. Dass die DGB-Gewerkschaften
planmäßig nur die unteren und mittleren Gehaltsstufen
bedienten und die Leistungsträger in den Betrieben jahrelang
schlechter stellten, provozierte die Gründung von
Spezialistengewerkschaften geradezu.
Und: Mit einer Handvoll Müllarbeiter und Straßenbahnschaffner
legten ÖTV / Verdi in ihren Hoch-Zeiten auch ganze Städte
lahm... Jetzt, wo die Straßenbahner eine eigene Gewerkschaft
haben, soll das Unrecht sein?
kommen nun die anderen Bürgerrechtler dran.
Deutschland schafft seine Bürger ab und wandelt diese in
Arbeitseinheiten ohne Wert und Rechte..
Schöne Rettungszeiten
Gentests machen Aussagen über das Risiko künftiger Krankheiten. Wollen Sie Ihr Risiko kennen?
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