08.01.2004 · Das Pharmaunternehmen Schering will die Betriebsrenten auf ein beitragsbezogenes System umstellen. Die neue Regelung solle nur für Neueinstellungen gelten.
Das Pharmaunternehmen Schering will die Betriebsrenten auf ein beitragsbezogenes System umstellen. Wie Sprecher Robert Ungnad am Donnerstag erklärte, wird dies aber nicht zu Änderungen bei den schon beschäftigten rund 8.000 Mitarbeitern in Deutschland führen. Die neue Regelung solle nur für Neueinstellungen gelten. Einzelheiten sollen im Laufe des Jahres 2004 ausgearbeitet werden.
Der Schering-Sprecher begründete die Umstellung, die nicht mit den von der Commerzbank oder dem Gerling-Konzern angekündigten Schritten zu vergleichen sei, mit einer besseren Kalkulierbarkeit.
Schering verweist auf Kalkulationsprobleme
Bislang erhalten Schering-Mitarbeiter pro Dienstjahr 0,8 Prozent des Durchschnittes der letzten 60 Bruttogehälter vor Vollendung ihres 60. Lebensjahres als Betriebsrente. Da aber nicht immer abzusehen sei, wie hoch das Gehalt zu diesem Zeitpunkt ist, sei die Höhe der Zahlung für das Unternehmen schwerer zu kalkulieren als bei einem beitragsbezogenen System.
Noch sei nicht klar, ob und in welcher Höhe durch das neue System Kosten gespart würden. Die Umstellung bedeute auch nicht unbedingt, daß die Mitarbeiter zwangsläufig selber für ihre eigene Rente Beiträge zahlen müßten. Diese Beiträge könnten auch vom Unternehmen eingezahlt werden.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.394,15 | +1,26% |
| Dow Jones | 12.533,10 | +0,63% |
| EUR/USD | 1,2485 | −0,45% |
| Rohöl Brent Crude | 106,75 $ | −0,48% |
| Gold | 1.574,60 $ | +0,32% |
Anonym bewerben? Ist das gut?