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Weitere Nachrichten : Nahles sieht keinen Run auf Rente mit 63

  • Aktualisiert am

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles Bild: dpa

Tokios Börse steigt abermals auf ein 15-Jahres-Hoch. Der IWF bietet der Ukraine Hilfe im Kampf gegen die Währungsturbulenzen an.

          Auf die umstrittene Rente mit 63 Jahren gibt es nach Darstellung von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles „keinen Run“. Bis Ende Dezember seien insgesamt 206 000 Anträge gestellt worden, nach Schätzungen hätten aber rund 240 000 Personen einen Anspruch geltend machen können, sagte die SPD-Politikerin der „Passauer Neuen Presse“ (Donnerstag). „Es gehen also bei weitem nicht alle in die Rente nach 45 Arbeitsjahren, die das theoretisch tun könnten.“ (dpa-AFX)

          Tokioter Börse steigt auf 15-Jahres-Hoch

          Die Tokioter Börse hat am Donnerstag ein neues 15-Jahres-Hoch erklommen. Der Nikkei der 225 führenden Werte stieg bis zum späten Vormittag um 0,6 Prozent auf 18.688 Punkte. Im frühen Handel hatte das Marktbarometer mit 18.694,74 Punkten den höchsten Stand seit April 2000 markiert. Der breiter gefasste Topix gewann 0,4 Prozent auf 1513 Zähler. Händler erklärten die Kursaufschläge mit Käufen von Hedgefonds nach den Äußerungen von amerikanischen Notenbankchefin Janet Yellen. Sie hatte bei ihrer halbjährlichen Anhörung vor dem Kongress gesagt, dass eine Erhöhung der Leitzinsen nicht unmittelbar bevorstehe. Gegen die allgemeine Markttendenz ließen die Aktien von Renesas Easton vier Prozent Federn. Die Halbleiter-Handelsgesellschaft hatte zuvor eine Kapitalerhöhung bekanntgegeben.

          Der Euro legte im fernöstlichen Handel zum Dollar zu. Die europäische Einheitswährung kostete zuletzt 1,362 Dollar. Zum Yen gab die amerikanischen Währung auf 118,86 Yen nach. Der Schweizer Franken notierte bei rund 0,9489 Franken je Dollar und bei etwa 1,0791 Franken je Euro.  (Reuters)

          IWF bietet Ukraine Hilfe gegen Währungsturbulenzen an

          Der Internationale Währungsfonds (IWF) will die Ukraine im Kampf gegen einen Verfall der einheimischen Währung unterstützen. Der IWF erklärte am Mittwochabend, er stehe dazu bereits im engen Kontakt mit der ukrainischen Notenbank. Diese hatte unmittelbar zuvor ihr Verbot zum Kauf ausländischer Währungen für Banken nach nur wenigen Stunden wieder gekippt. Die Landeswährung Hryvnia hat seit Jahresbeginn die Hälfte ihres Wertes verloren. Eine Ursache dafür ist der brüchige Waffenstillstand im Osten des Landes, der eine Stabilisierung der Wirtschaft erschwert. Die Zentralbank hat nur begrenzte Mittel, um selbst am Devisenmarkt einzugreifen: Ihre ausländischen Devisenreserven belaufen sich auf nur noch rund 6,5 Milliarden Dollar. Am Mittwochmorgen hatte die Notenbank noch erklärt, Banken dürften in dieser Woche keine ausländischen Währungen mehr für ihre Kunden kaufen. Zudem dürften die Banken lediglich Devisen im Wert von maximal 0,5 Prozent ihres Kernkapitals für sich selbst erwerben. (Reuters)

          Hypothekenstreit kostet Morgan Stanley 2,6 Milliarden Dollar

          Die Beilegung eines Hypothekenstreits kommt die amerikanische Investmentbank Morgan Stanley teuer zu stehen. Das Geldhaus zahle 2,6 Milliarden Dollar an die amerikanische Regierung, teilte die Bank am Mittwoch mit. Durch die Einigung reduziere sich der Gewinn des Kreditinstituts für 2014 um rund die Hälfte. Das Ergebnis aus den fortlaufenden Aktivitäten sinke um 2,7 Milliarden Dollar oder 1,35 Dollar je Aktie. Für das vergangene Jahr hatte die Bank einen Gewinn aus den fortlaufenden Aktivitäten von 5,83 Milliarden Dollar ausgewiesen. Bei dem Streit ging es um den Verkauf von Hypothekenpapieren vor der Finanzkrise. (Reuters)

          Arbeitslosigkeit in Frankreich geht leicht zurück

          In Frankreich ist die Arbeitslosigkeit zum Jahresbeginn leicht gesunken, allerdings ausgehend von einem sehr hohem Niveau. Im Januar seien gut 3,481 Millionen Menschen ohne Arbeit gewesen, teilte das Arbeitsministerium am Mittwoch in Paris mit. Das waren 19 100 Personen weniger als einen Monat zuvor. Es ist der erste Rückgang seit August. Allerdings wurde zugleich der Rekordwert vom Dezember angehoben: Anstatt 3,496 Millionen sind demnach 3,5 Millionen Menschen arbeitslos gewesen. (dpa-AFX)

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