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Veröffentlicht: 24.12.2015, 08:27 Uhr

Warnung zu Weihnachten Anschläge gegen Ausländer in Peking befürchtet

Die amerikanische Botschaft warnt, dass auf einer wichtigen Einkaufsstraße in China Anschläge gegen Leute aus dem Westen verübt werden könnten. Dort hat es erst vor kurzem erst eine tödliche Attacke gegeben.

von , Schanghai
© AP Sicherheitsbeamte vor der Uniqlo-Filiale in Sanlitun.

Die amerikanische Botschaft in Peking hat am Vormittag des Heiligabend auf ihrer Webseite einen Warnhinweis auf mögliche Anschläge gegen westliche Ausländer im beliebten Shopping-Bezirk Sanlitun veröffentlicht.

Hendrik Ankenbrand Folgen:

Demnach habe die Botschaft Informationen erhalten, wonach am ersten Weihnachtsfeiertag, an dem die Amerikaner traditionell Jesu Geburt feiern, oder an einem Tag um diesen Termin herum, es „Bedrohungen“ für „Menschen aus dem Westen“ gebe. Amerikanische Bürger wurden aufgefordert, besondere Vorsicht walten zu lassen.

Ganz offensichtlich nehmen auch die chinesischen Sicherheitsbehörden die Drohungen ernst. Im Shopping-Distrikt sind schwer bewaffnete Sicherheitseinheiten aufgefahren. Restaurantbesitzer berichten von einer unüblich großen Anzahl an Patrouillen mit Bombenspürhunden.

Der Stadtteil Sanlitun im Nordosten Pekings ist nicht nur Sitz vieler diplomatischer Vertretungen und ausländischer Korrespondenten in Peking, sondern auch ein beliebtes und durchdesigntes Einkaufsviertel, in dem viele Ausländer dieser Tage ihre Weihnachtseinkäufe erledigen. Der iPhone-Hersteller Apple hat im Jahr 2008 hier seinen ersten Laden im Reich der Mitte eröffnet.

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Erst im August hatte es in Sanlitun eine tödliche Attacke auf Ausländer gegeben: ein männlicher Chinese mit einem ein Meter langen Schwert in der Hand hatte vor einem Ladengeschäft der japanischen Bekleidungskette „Uniqlo“ eine chinesische Frau und ihren frisch angetrauten französischen Ehemann angegriffen. Die Frau war später im Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen. Das Ehepaar hatte vorhabt, einen Monat später nach Frankreich zu ziehen.

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