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Stinkende Fälle : Spanischer Ort setzt im Kampf gegen Hundehaufen Detektive ein

  • Aktualisiert am

Corpus delicti: Der Hundehaufen. Bild: dapd

Im spanischen Colmenar Viejo müssen Detektive bisweilen Fälle erledigen, die bis zum Himmel stinken. Sogenannte „Hundedetektive“ sollen die Besitzer in flagranti erwischen, wenn sie die Häufchen ihrer Tiere nicht entsorgen.

          Im ewigen Kampf gegen liegengebliebene Hundehaufen setzt der spanische Ort Colmenar Viejo nun auf Detektive. Wie das Rathaus am Mittwoch mitteilte, sollen ab kommende Woche „Hundedetektive“ in allen Problemzonen der nördlich von Madrid gelegenen Stadt inkognito Wache schieben, um Hundebesitzer in flagranti zu erwischen, die die Häufchen ihrer Tiere nicht entsorgen.

          Die Missetäter sollen heimlich gefilmt und dann der Polizei gemeldet werden. Ihnen drohen Strafen von bis zu 150 Euro, hartnäckige Wiederholungstäter können noch stärker zur Kasse gebeten werden. Zunächst hatten die Behörden als Detektive verkleidete Schauspieler auf die Straßen geschickt, um die Bevölkerung auf die neue Anti-Häufchen-Kampagne hinzuweisen.

          „Die meisten Hundebesitzer sind verantwortliche Menschen,“ sagte der konservative Bürgermeister  Miguel Ángel Santamaría. „Unglücklicherweise aber gibt es eine Minderheit, die sich keinen Deut um ihre Mitbürger schert und die Spuren ihrer Rücksichtslosigkeit auf Straßen, Spielplätzen und vor den Schultoren hinterlässt“.

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