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Weitere Nachrichten : Löhne steigen bis 2020 weiter - aber sozial ungerecht

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Umweltbundesamt am Tag der Offenen Tür Bild: ZB

Das Umweltbundesamt will ein Label für die Lebensdauer von Elektrogeräten kreieren. Tokios Börse gibt leicht nach. Der Kreuzfahrtbranche fehlen Schiffe und die Arbeitslosigkeit in Frankreich steigt.

          Die Löhne in Deutschland steigen laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung und der Prognos AG in den nächsten fünf Jahren weiter an. Die schlechte Nachricht für Geringverdiener und Menschen in sozialen Berufen: Sie profitieren beim Netto-Einkommen deutlich weniger davon als zum Beispiel Beschäftigte in der produzierenden Industrie. Das teilte die Bertelsmann-Stiftung am Donnerstag in Gütersloh mit.

          Nach einer Simulationsberechnung für die Studie steigt das verfügbare Einkommen pro Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialwesen von 2012 bis 2020 um 1050 Euro. Wer in der chemischen oder pharmazeutischen Industrie arbeitet, darf sich - inflationsbereinigt - wahrscheinlich über 6200 Euro mehr freuen. (dpa-AFX)

          Umweltbundesamt will Label für Lebensdauer von Elektrogeräten

          Das Umweltbundesamt arbeitet an Vorschlägen für eine Mindestlebensdauer-Kennzeichnung für Elektrogeräte. "Wir sehen, dass Verbraucher zu wenig Informationen zur Produktlebensdauer haben", sagte Ines Oehme, im Umweltbundesamt für Ökodesign und Umweltkennzeichnung zuständig, dem Sender SWR3. Produkte müssten eine verlässliche Mindestlebensdauer haben, ohne dass in dieser Zeit Reparaturen anfielen. Wie eine Kennzeichnung oder ein Label aussehen könnte, ist noch offen. (dpa-AFX)

          Tokioter Börse gibt leicht nach

          Gedämpfte Erwartungen auf ein rasches Ende des Schuldenstreits der Eurozone mit Griechenland haben die Tokioter Börse am Donnerstag stagnieren lassen. Der Nikkei -Index der 225 führenden Werte gab im Vormittagshandel um 0,1 Prozent auf 20.854 Punkte nach. Zuvor hatten sich die griechische Regierung und die internationalen Gläubiger in mehrstündigen nächtlichen Beratungen in Brüssel nicht auf einen Kompromiss verständigen können. Analysten in Tokio bewerteten die Stimmung an der Börse dennoch weiter als gut. "Der Trend bleibt extrem positiv. Offenkundig gibt es Hürden mit Blick auf Griechenland, aber Zeichen deuten doch darauf hin, dass es keinen Grexit geben wird", sagte Credit-Suisse-Analyst Stefan Worrall. Auch der breiter gefasste Topix gab um 0,3 Prozent auf 1675 Zähler nach.

          Zu den Verlierern im Markt zählten am Donnerstag einige exportorientierte Titel, bei denen Anleger Gewinne der vergangenen Tage mitnahmen. So gaben Aktien der Autobauer Toyota und Nissan um etwa ein Prozent nach.

          Der Euro notierte im fernöstlichen Handel nahezu unverändert mit 1,1204 Dollar zu. Der Dollar gab zum Yen auf 123,88 nach. Der Schweizer Franken notierte bei rund 0,9340 Franken je Dollar und bei etwa 1,0465 Franken je Euro. (Reuters)

          Der Kreuzfahrtbranche fehlen Schiffe

          Die deutschen Kreuzfahrtanbieter sehen gute Chancen für einen andauernden Erfolgskurs. „Dass wir in Deutschland nicht zweistellig gewachsen sind, lag daran, dass wir nicht genug Schiffe haben“, sagte der Deutschland-Chef des europäischen Branchenverbandes CLIA, Michael Ungerer. Das ganze Kreuzfahrt-Geschäft sei im Moment von der Nachfrage geprägt, betonte Ungerer, der auch Chef von Aida Cruises in Rostock ist. Es gebe aber eine lange Vorlaufzeit für die Ozeanriesen, die nicht in kürzester Zeit vom Stapel laufen könnten.

          Sein Unternehmen hatte jüngst einen Milliardenauftrag für zwei Kreuzfahrtschiffe bei der Meyer Werft im Papenburg bekanntgegeben. Zwei weitere Schiffe werden in Japan gebaut und sollen 2015 und 2016 ausgeliefert werden.

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