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Veröffentlicht: 05.03.2013, 06:44 Uhr

Medienschau Deutsche Post traut sich 2013 mehr Gewinn zu

RWE hat sich erholt, Peugeot-Citroen wehrt sich gegen eine Verstaatlichung. Die Eurogruppe stellt Zypern ein Hilfspaket in Aussicht, die EU-Minister wollen eine Bonus-Bremse für Banker.

© FAZ Helfert

Unternehmensnachrichten

Deutsche Post traut sich 2013 mehr Gewinn zu

Die Deutsche Post hat im Jahr 2012 bei einem Umsatz von 55,5 (Vorjahr: 52,8) Milliarden Euro einen Betriebsgewinn von 2,665 (2,436) Milliarden Euro erzielt und blieb damit im Rahmen der Erwartungen. Der Reingewinn kletterte auf 1,658 von 1,16 Milliarden Euro. Analysten hatten mit etwas höheren Erlösen und einem etwas größeren Betriebsgewinn, allerdings auch etwas weniger Reingewinn gerechnet.

Für 2013 erwartet die Post trotz konjunktureller Unsicherheiten einen weiteren Gewinnanstieg. Der Betriebsgewinn werde auf 2,7 bis 2,95 Milliarden Euro ansteigen - dabei soll auch die seit Jahresbeginn geltende Erhöhung des Briefportos helfen. Die Aktionäre erhalten wie im Vorjahr eine Dividende von 0,70 Euro je Aktie - Experten hatten hier mehr erwartet. (Reuters)

RWE hat sich vom Atomwende-Einbruch erholt

Deutschlands zweitgrößter Energiekonzern RWE hat sich vom Einbruch des Geschäfts nach der Atomwende 2011 erholt. Der Essener Versorger präsentierte am Dienstag einen deutlich verbesserten operativen Gewinn für das abgelaufene Geschäftsjahr. Das operative Ergebnis legte um ein Zehntel auf 9,3 Milliarden Euro zu – mehr als von Analysten erwartet. Das für die Dividendenberechnung entscheidende nachhaltige Nettoergebnis blieb mit knapp 2,5 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau. RWE plant eine Dividende von zwei Euro pro Aktie, was einer Ausschüttungsquote von 50 Prozent entspricht.

RWE mit seinen zahlreichen Braunkohlekraftwerken profitiert von den derzeit sehr niedrigen Preisen für CO2-Verschmutzungsrechte. Als viel zu hoch hatte RWE-Chef Peter Terium dagegen vor kurzem die Verschuldung des Konzerns in Höhe von rund 35 Milliarden Euro bezeichnet. Der Versorger bemüht sich um den Verkauf von Firmenteilen und will auch an Investitionen sparen. (dpa)

Peugeot-Citroen wehrt sich gegen Verstaatlichung

Der angeschlagene französische Autohersteller PSA Peugeot Citroen will nichts von einem Einstieg des Staates wissen. „Eine Verstaatlichung steht nicht auf der Tagesordnung. Ende des Jahres hatten wir finanzielle Sicherheiten von zehn Milliarden Euro.Wir können gut ohne den Staat auskommen“, sagte der PSA-Chef Philippe Varin der Süddeutschen Zeitung (Dienstagsausgabe).

Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen einen Verlust von fünf Milliarden Euro gemacht, Varin sieht die Sanierung jetzt auf gutem Weg. „Unsere Prognosen entsprechen bereits dem Negativ-Szenario. Wir rechnen damit, dass der Markt in Europa um weitere drei bis fünf Prozent schrumpfen wird. Die ersten beiden Monate dieses Jahres waren alles andere als gut, aber wir gehen davon aus, dass wir am Ende des Jahres im Rahmen der Marktentwicklung liegen werden“, erklärte Varin. (Dow Jones)

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