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Afghanistan Karzai macht Nato für Tod von acht Kindern verantwortlich

09.02.2012 ·  Der afghanische Präsident Karzai hat den internationalen Truppen in Afghanistan vorgeworfen, bei einem Luftangriff im Osten des Landes acht Kinder getötet zu haben. Er habe eine Untersuchung angeordnet.

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Bei einem Nato-Luftangriff in Afghanistan sind nach Angaben von Staatschef Hamid Karzai acht Kinder getötet worden. Die Kinder seien im Bezirk Nedschrab in der nördlich von Kabul gelegenen Provinz Kapisa getötet worden, hieß es am Donnerstag in einer Erklärung der afghanischen Präsidentschaft. Karzai verurteilte den Luftangriff „scharf“ und erklärte, der Vorfall müsse vollständig aufgeklärt werden. Der Luftangriff ereignete sich demnach bereits am Mittwoch.

Ein örtlicher Polizeichef sagte, der Luftangriff sei gegen ein Haus in dem Dorf Gejawa geflogen worden, nachdem Spezialkräfte der Nato-Truppe Isaf in der Nacht zuvor in dem Dorf einen Einsatz gehabt hätten. Es seien sieben Kinder zwischen sieben und 15 Jahren und ein geistig behinderter 20-Jähriger getötet worden. Kommandeure des französischen Kontingents, das in der Region im Einsatz ist, hätten angegeben, Taliban-Unterstützer ins Visier genommen zu haben. Es habe in der Gegend aber keine Taliban gegeben, sagte der Polizeichef. Ein Isaf-Sprecher sagte lediglich, es habe „einen Vorfall“ gegeben. Dieser werde nun untersucht.

Zivile Opfer in Afghanistan führten in der Vergangenheit bereits mehrfach zu schweren Verstimmungen zwischen der Nato und der Regierung in Kabul. Nach Angaben der Vereinten Nationen war 2011 das tödlichste Jahr für afghanische Zivilisten in dem seit zehn Jahren währenden Konflikt. 77 Prozent der insgesamt 3021 zivilen Opfer gingen demnach auf das Konto der Taliban oder anderer Aufständischer, 14 Prozent wurden von afghanischen oder Nato-Soldaten getötet. Bei Nato-Luftangriffen starben demnach 187 Zivilisten.

Scharfschützen der US-Marineinfanterie in
Afghanistan haben sich vor einer Fahne mit einem Symbol
fotografieren lassen, das dem der nationalsozialistischen SS ähnelt.
Das bestätigte ein Sprecher der US-Einheit, Oberstleutnant Stewart
Upton am Donnerstag in San Diego. Das Marinekorps habe sich mit dem
Problem befasst. Die Soldaten, die auf dem im Internet
zirkulierenden Foto zu sehen seien, gehörten nicht mehr der Einheit
an. Das Foto sei im September 2010 in der afghanischen Provinz
Afghanistan gemacht worden.

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Von Heike Göbel

Der Gesetzentwurf zum Betreuungsgeld ist ein Ausweis unbelehrbaren Glaubens an die unbegrenzte Leistungsfähigkeit des Sozialstaates. Dass Eltern ihre Kinder, wie seit Menschengedenken, unbezahlt hüten, ist in Deutschland offenbar nicht mehr denkbar. Mehr 7 4

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