08.08.2007 · Sportartikelhersteller Adidas hat im zweiten Quartal deutlich mehr verdient als noch vor einem Jahr. Sorgenkind bleibt aber die amerikanische Marke Reebok. Vor allem Reebok-Schuhe gelten in den Vereinigten Staaten vielerorts als Ladenhüter.
Der zweitgrößte Sportartikelhersteller der Welt, Adidas, hat im zweiten Quartal deutlich mehr verdient als vor einem Jahr - trotz des schleppenden Geschäfts der amerikanischen Marke Reebok. Unter dem Strich seien mit 104 Millionen Euro 27 Prozent mehr Gewinn geblieben, teilte der Herzogenauracher Konzern am Mittwoch mit.
Währungsbereinigt legte der Umsatz um drei Prozent zu, in Euro ging er jedoch um ein Prozent auf 2,4 Milliarden Euro zurück. Grund waren geringere Umsätze von Reebok und negative Währungseffekte. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Analysten hatten bei einem Umsatz von 2,38 Milliarden Euro mit einem Überschuss von 96 Millionen Euro gerechnet.
Aufträge bei Reebock stabil
Die Prognose für das Gesamtjahr 2007 wurde bestätigt. Demnach soll der Umsatz der Gruppe währungsbereinigt im mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen und das Ergebnis nach Steuern und Minderheitsanteilen um „annähernd“ 15 Prozent zulegen. Der Auftragsbestand, von dem sich auf künftige Umsätze schließen lässt, lag per Ende Juni für die Marke Adidas neun Prozent über dem Vorjahreswert. Hier machten sich erste Effekte der Fußball-Europameisterschaft im kommenden Jahr bereits bemerkbar.
Der Auftragsbestand von Reebok, dem Sorgenkind im Konzern, blieb währungsbereinigt stabil. In Euro ging er jedoch um drei Prozent zurück. Vor allem Reebok-Schuhe finden in den Einkaufszentren in Amerika keine Käufer. Reebok-Sportkleidung sei dagegen gefragt.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.394,15 | +1,26% |
| Dow Jones | 12.543,20 | +0,71% |
| EUR/USD | 1,2482 | −0,47% |
| Rohöl Brent Crude | 106,83 $ | −0,40% |
| Gold | 1.574,60 $ | +0,32% |
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