Home
http://www.faz.net/-gqe-7h2az
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
easyfolio

Abkommen mit Amerika Schweiz ohne Steuerversteck

Der „Steuerdeal“ mit Amerika kostet Schweizer Banken viel Geld. Sie werden es aber verkraften. Und die Schweiz ist mit einem blauen Auge davon gekommen.

Niemand ist zufrieden, aber alle sind erleichtert: Auf diesen kurzen Nenner lässt sich die Reaktion der Schweizer Politik und der Banken auf den „Steuerdeal“ mit den Vereinigten Staaten bringen. Die Vereinbarung hat historische Bedeutung - die Schweizer Geldhäuser bereinigen ihre unrühmliche Vergangenheit als verschwiegene Zuflucht amerikanischer Steuersünder.

Jürgen  Dunsch Folgen:    

Das kostet sie viel Geld, die Summen sind aber wohl für fast alle Banken verkraftbar. Der neue Kompromiss besteht vor allem darin, dass die Amerikaner nicht wie im Jahr 2009 im Fall der UBS einfach Kundendaten erhalten. Vielmehr stellen sie Amtshilfegesuche nach internationalem Standard, auch wenn diesen Gruppenanfragen der Geruch eines Fischzuges anhaftet.

Im Vergleich zu dem mit Deutschland gescheiterten Abkommen pauschaler Abgeltungsteuern verursacht der amerikanische Weg mehr Aufwand. In der größten Klemme stecken einige Kundenberater und externe Vermögensverwalter. Als Basis der Amtshilfegesuche werden ihre Daten ausgeliefert, auch drohen ihnen Klagen. Insgesamt aber kommt die Schweiz mit einem blauen Auge davon. Sie kann sich nun einer Zukunft als Finanzplatz ohne Steuerversteck widmen.

Mehr zum Thema

Quelle: F.A.Z.

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 30.08.2013, 16:14 Uhr

Dumme Maut

Von Manfred Schäfers

Dobrindts Maut-Konzept ist noch lange nicht gut. Es baut auf Missgunst – und das Verhältnis von Aufwand und Ertrag stimmt einfach nicht. Mehr 31 28

Umfrage

Sparen Sie angesichts der niedrigen Zinsen noch?

Alle Umfragen

Bitte aktivieren Sie ihre Cookies.


Die Börse
Name Kurs Änderung
  Dax --  --
  F.A.Z.-Index --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --

Grafik des Tages Deutschland sticht in See

Das „Traumschiff“ steuert in die Insolvenz: Es erwirtschaftet schlicht zu wenig Geld – obwohl das Interesse an Kreuzfahrten so groß ist wie nie zuvor, wie unsere Grafik des Tages zeigt. Mehr

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden