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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Abfall Altmaier plant bundesweite Wertstofftonne

 ·  Die Deutschen sind Sortierweltmeister beim Müll, doch gerade bei der lukrativen Wertstofferfassung gibt es vielerorts Wildwuchs. Die Bundesregierung will nun klare Regeln.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (18)

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Grün, Grüner, am Grünsten

sind die Schwarzen. Und der deutsche Michel verschandelt seine Vorgärten mit grellbunten Tonnen und sortiert und sortiert für lau den teuer abzutransportierenden Müll, damit die privatisierte Wertstoffindustrie noch ein paar Milliarden Euro mehr verdient. Wir haben es nicht besser verdient.

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Nina Wunderlich

@Wagner: Es ist ein einziger Witz...

Tatsächlich gibt es bereits solchevollautomatischen Sortieranlagen, die die Trennung weitaus genauer hinbekommen als jeder Mensch. Und noch was Lustiges: In Deutschland gibt es gute drei Dutzend Müllberbrennungsanlagen. Eine entsprechende Ausrüstung mit sochen Sortieranlagen wäre also mehr als übersichtlich, es würden zudem zig Millionen Einzelfahrten für das Einsammeln verschiedener Mülltonnen UND für die derzeit notwendigen Gänge zu lokalen Recyclinghöfen entfallen. Fast schon zu einfach, nocht wahr?

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Ralf Wagner

Ab in die Tonne mit den Tonnen

Die Mülltrennung ist eine „Errungenschaft“ unserer grünen Weltenretter und wie bei allen ihrer Erfindungen haben sie dafür gesorgt, dass man über deren Sinn gefälligst nicht mehr zu diskutieren hat. Und die Medien spielen mit.
Dabei ist seit langem klar, dass die Mülltrennung weder ökonomisch noch ökologisch ist sondern einzig bürokratieintensiver Volkspädagogik dient.
Eine Tonne für alles, eine Entsorgungsfahrt für alle Abfälle und dann die Trennung in hocheffizienten Verfahren, welche es längst gibt, das schont die Umwelt und den Geldbeutel – ist aber eine Kampfansage an den Regulierungs- und Kontrollwahn. Also gleich zwei gute Gründe, den bunten Tonnen ein schnelles Ende zu wünschen.

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Harald Sulzmann

Ich bin immer wieder .....

ueberrascht von dem absoluten Willen der deutschen Politiker zur Innovation und Fokus auf brennende Probleme.

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Axel Schulte

Mülltrennung abschaffen ....

... und dafür in zukunftsfähige und weltweit einsetzbare Müll-Trennungs- und Recyclingtechnologie investieren! Damit wäre allen - inkl. dem Welt-Klima - mehr gedient als mit klein-karierten Mülltrennkonzepten, an denen sich Wenige eine `goldene Nase´ verdienen.

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Ulla Nachtmann

50 Milliarden Umsatz sind eine Menge Holz...


'Interessant dürfte werden, wie die Zugriffsrechte zwischen privaten und kommunalen Entsorgern geregelt werden sollen. Die gesamte Recyclingbranche macht inzwischen einen jährlichen Umsatz von rund 50 Milliarden Euro'
.
Schon wieder ,Zugriffsrechte'?? Wo blwiben meine Rechte?
Und warum soll ich als Konsument, der für Waren bezahlt hat, dieser Industrie KOSTENLOS die Umsatzbringer schenken? Und das Zeug auch noch kostenlos bis Abholung lagern in Wohnung/Haus?
Ich verschenke oder verkaufe das Zeug was ich nicht mehr brauche oder will. Per Inserat, An jemand der am Flohmarkt teilnimmt oder via web. Dann gibts wenigstens noch ein paar € für das ehemals teure Zeug. Wenn das nicht geht wirds einfach im Bauhof abgegeben.

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Gerhard Katz

Warten wir doch lieber

auf die EU-konforme Tonne mit zwanzigsprachiger Sortier- und Befüllanleitung und einer dazugehörigen EU-Behörde unter einem Müllkommissar. Der Deckel darf die Nationalfarben zeigen.

Wer Bananen und Gurken reguliert, schafft auch das noch...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.07.2012 16:55 Uhr
Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 18.07.2012 16:55 Uhr

Da muss ich widersprechen!

Wer Bananen- und Gurkenmaße und -krümungen reguliert ist noch weit davon entfernt, eine idiotische orangefarbene Tonne hinzubekommen.

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Siegfried Kellner

Was für einen Ideenreichtum ....?

Schon wieder eine neue Tonne. Wieviel Tonnen sollen es noch werden ?
Zur Abwechslung wird eine Tonne gegen die andere ausgetauscht und eine größere gegen eine kleinere und umgekehrt.

Wenn das sein Ideenreichtum ist, dann sollte der Altmeier besser ins Gericht gehen und Akten stempeln. Da kann er nicht soooooooo...viel falsch machen, als dauernd dem Bürger neue Kosten aufbrummen.

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Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 18.07.2012 15:30 Uhr

Was ein Schwachsinn.

Anstatt die Regeln für die gelbe Tonne zu ändern - alles rein was irgendwie verwertbar ist - muss ein Unternehmen die gelben Tonnen verschrotten, ein anderes die orangefarbenen herstellen, eine Designagentur legt die Farbe fest, die Form kann bei der Gelegenheit auch gleich modernisiert werden. Wir haben ja Steuergelder für kranke Ideen neuer Minister. Schwachsinn in Tüten! Wovon soll das ablenken?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.07.2012 15:44 Uhr
Marcel Braun

Hoch lebe die deutsche Bürokratie.

Das sehe ich genau so. Ich verstehe bis heute nicht, warum nur Kunststoffverpackungen und nicht alle Arten von wiederverwertbaren Kunststoffen in die gelbe Tonne kann. Aber das ist typisch deutsch, ohne Bürokratie- und Aufwandsmonster geht in Berlin nichts über die Bühne.

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Werner Eickhoff

Die Bundesregierung

will nun klare Regeln … und wir Deppen sollen sie einhalten und dafür zahlen. Es gibt weit wichtigere Dinge zu regeln als, den Wildwuchs bei der lukrativen Wertstofferfassung.

Aber Deutschland muss mal gerade noch die Umwelt retten und Lybien, Syrien, Afghanistan, Griechenland, Spanien, Italien, Portugal und Bayern. Da bleibt eben keine Zeit und keine Vernunft für das eigene Volk.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.07.2012 16:25 Uhr
Gerhard Katz

...zig Alternativen?

Da sind Sie aber schwer auf dem Holzweg, Herr Stegmann!

Was ist die Alternative zur herrschenden CDUSPDFDPGRÜNEROTE-Einheitspartei?

Mit grundgesetzwidrig der Fraktionsdisziplin unterworfenen "Volksvertretern"?

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George Rauscher

Bayern retten?

bitte um nähere Ausführung

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bernd stegmann

Naja, Sie haben zwar vollkommen Recht, aber mir stellt sich da die einfache Frage: Wer und warum

wählt die denn? Immer wieder und wieder. Da muß sich doch keiner über deren narrenfreiheit aufregen. Noch leben wir in einer Demokratie und wählen die Regierung in freiwilligen und geheimen Wahlen. Es gibt relativ weit unten auf jedem! Wahlzettel zig Alternativen jeder! Richtung, von denen jede! einzelne besser als die etablierten Parteien einschließlich Piraten und FreieWähler ist.
Es liegt in der Wahl und Verantwortung jedes! Einzelnen, sein Kreuz entsprechend zu setzen.

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Hans Schmidt
Hans Schmidt (eldorim) - 18.07.2012 15:43 Uhr

Warum

Bayern?

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Erich Heini

Brüssel macht dies bestimmt einheitlich

Das wollen doch bestimmt die Brüsseler Bürokraten für den ganzen Kontinent regeln. Auch mit einer neuen Ueberwachungsstelle. Vielleicht mit Dienstort Athen ? Zwei Fliegen auf einen Schlag bzw. eine einzige, einheitliche EU-Wertstofftonne in der Wertegemeinschaft. So sieht doch Subsidiarität in der EU in aller Regel aus.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.07.2012 16:56 Uhr
Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 18.07.2012 16:56 Uhr

Einheitlich

gibt es für jeden EU-Bürokraten für jede produzierte Orangentonne einen € als Bonus. Man hat es sich ja verdient.

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