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8100 BMW und der Stellenabbau

27.02.2008 ·  BMW geht es noch vergleichsweise gut. Umso schwieriger fällt es dem Vorstand, die eigenen Mitarbeiter von der Notwendigkeit des neuen Sparkurses zu überzeugen.

Von Henning Peitsmeier
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Um es gleich vorweg zu sagen: BMW ist nicht Siemens. Dass der Münchner Autokonzern einen Tag nach dem Stellenabbau beim Nachbarn ebenfalls die Streichung Tausender Arbeitsplätze konkretisiert, ist reiner Zufall. BMW steckt nicht in einer schweren Krise und will sich auch nicht wie Siemens von einer maroden Tochtergesellschaft trennen. Noch immer erwirtschaftet der einst erfolgsverwöhnte deutsche Premiumhersteller Milliardengewinne, noch immer genießt er einen hervorragenden Ruf als Arbeitgeber. Die "heile BMW-Welt" gehörte ebenso zum Selbstverständnis der Münchner Belegschaft wie eine deutlich übertarifliche Bezahlung.

Umso schwieriger fällt es dem Vorstand nun, die eigenen Mitarbeiter von der Notwendigkeit des neuen Sparkurses zu überzeugen. Tatsächlich ist BMW in punkto Umsatzrendite vom Erzrivalen Mercedes-Benz schon überholt worden. Noch schlimmer: Der schwache Dollar, die gestiegenen Rohstoff- und Materialkosten, ein zunehmend härterer Wettbewerb auf vielen Märkten und rigide Klimaschutzvorgaben machen es BMW immer schwieriger, überhaupt noch mehr Autos zu verkaufen. Am Ende ist BMW also - genau wie Siemens - zum Sparen gezwungen.

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Jahrgang 1968, Wirtschaftskorrespondent in München.

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