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267 Milliarden Dollar werden umgeschichtet Fed lockert ihre Geldpolitik

 ·  Angesichts ungewisser Konjunkturaussichten lockert die amerikanische Zentralbank abermals ihre Geldpolitik. Sie verlängert die „Operation Twist“, mit der sie die langfristigen Zinsen drücken will.

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Die amerikanische Notenbank legt im Kampf gegen die schwächelnde Konjunktur nach. Ihre „Operation Twist“ zur Senkung langfristiger Zinsen solle bis zum Jahresende verlängert werden, teilte die Federal Reserve nach einer zweitägigen Sitzung ihres Offenmarktausschusses am Mittwochabend in Washington mit. Die geldpolitische Maßnahme sollte eigentlich in diesem Monat auslaufen.

Um den „bedeutenden Abwärtsrisiken“ für die Wirtschaft sowie der hohen Arbeitslosigkeit zu begegnen, will die Fed bis Ende dieses Jahres kurzfristig fällige Anleihen aus ihrem Bestand im Wert von weiteren 267 Milliarden Dollar gegen langlaufende Papiere tauschen. Das soll die Zinsen etwa für Unternehmenskredite oder Immobiliendarlehen weiter senken und der Konjunktur neuen Schub verleihen. Bislang hatte der Anleihen-Tausch ein geplantes Volumen von 400 Milliarden Dollar.

Kein neues Geld

Anders als bei der zweimaligen „quantitativen Lockerung“, die von 2008 bis in den Juli vergangenen Jahres lief, pumpt die Fed bei der „Operation Twist“ kein neues Geld ins System. Damals hatte sie versucht, mit milliardenschweren Anleihekäufen die damit verbundenen Zinsen zu drücken und mithin die Nachfrage anzukurbeln. Die Zentralbanker der Fed sind nach eigener Aussage aber bereit, weitere Maßnahmen zu ergreifen, falls dies notwendig werde.

Ihren Mini-Leitzins hat die Fed wie erwartet nicht verändert, er liegt seit Dezember 2008 unverändert nahe null Prozent. Die Notenbank hatte bereits angekündigt an diesem „außerordentlich niedrigen Leitzins“ bis Ende 2014 festzuhalten.

Das Bruttoinlandsprodukt in den Vereinigten Staaten war im ersten Quartal mit einer aufs Jahr hochgerechneten Rate lediglich um 1,9 Prozent gestiegen - weniger als erhofft. Auch die Arbeitslosigkeit sinkt nicht nachhaltig, die Quote stieg zuletzt sogar auf 8,2 Prozent.

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