2. Wie funktioniert der Emissionshandel?
Zunächst müssen nur Betriebe der Industrie und der Energiewirtschaft für den Betrieb ihrer Anlagen CO2-Emissions-Zertifikate beantragen. Das sind Rechte, um Kohlendioxyd in die Atmosphäre zu blasen. Diese Zertifikate teilt in Deutschland das Bundesumweltamt zu. Stößt ein Betrieb mehr Treibhausgas aus, als er es laut Zertifikat darf, dann muß er Zertifikate von anderen Betrieben dazukaufen oder aber eine Anlage installieren, die seinen Ausstoß auf das erlaubte Maß reduziert (oder Strafe zahlen). Die Entscheidung wird das Unternehmen vom Preis für das Zertifikat abhängig machen. Einige Betriebe werden - in der Theorie zumindest - Zertifikate verkaufen können, weil sie auf günstigere Weise CO2-Ausstoß technisch herunterfahren können. Die Idee dahinter: CO2 wird dort gespart, wo es am günstigsten geht. Ein Markt entsteht, wenn die Ware Emissionsrecht knapp ist. Das hängt davon ab, wie viele Zertifikate wie zugeteilt werden.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.394,15 | +1,26% |
| Dow Jones | 12.525,20 | +0,57% |
| EUR/USD | 1,2484 | −0,45% |
| Rohöl Brent Crude | 106,74 $ | −0,48% |
| Gold | 1.574,60 $ | +0,32% |
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