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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

2,2 Prozent Rentenanstieg unter den Erwartungen

 ·  Von 1. Juli an bekommen 20 Millionen Rentner in Deutschland mehr Geld. Rund 2,2 Prozent sind das größte Plus seit 2009. Allerdings waren die Erwartungen für die Anhebung im Osten deutlich größer gewesen.

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Siegfried Kellner

Haben denn die Rentenerhöhungen schon jemals den Erwartungen entsprochen ???

Diese Antwort erübrigt sich, mit dem jährlichen Armutsbericht. Da ist die Rede von Rentnern, deren Armut am höchsten ist. Wieviele müssen mit Sozialhilfe aufgestockt wrden? Wievielen Rentnern ist der Strom abgstellt worden ? Wieviele sind obdachlos und hausen unter Brücken oder im Freien bei der Eiskälte ? Wieviele Rentner wühlen denn in den Supermärkten in den Tonnen herum ? Und wieviele sammeln Pfanddosen, damit sie sich Sonntags mal etwas leisten können. Frau v.d.Leyen sollte dem Volk erklären wie hoch ihre DIÄTENERHÖHUNG ist. Als man dem Wulff die 199.000 € nachgeblasen hat, da war nicht die Rede von einem Kürzungsfaktor vor Eintritt des 60. Lebensjahres, wie bei Rentnern. Die 20 Millionen Rentner sollten bei der nächsten Wahl die Politiker abwählen und zu Harz IV Empfängern machen. Das ist die einzige Sprache, die sie verstehen.

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Florian Adler

"Trickserei" kostet höheres Rentenplus

Die Finanzreserve der Rentenkasse ist mit 23,8 Milliarden Euro gut gefüllt. Weil die frühere große Koalition - mit Blick auf die Bundestagswahl 2009 - die Renten aber zweimal überplanmäßig angehoben hatte, müssen die Kosten dieser "Wohltat" jetzt wieder eingespart werden. So ist es im Gesetz vorgesehen.

Ohne die damalige Trickserei könnten die Renten im Juli um 4,40 Prozent im Westen und 3,73 Prozent im Osten steigen. Doch diese rechnerisch mögliche Rentenanpassung muss laut Rentenrecht nun halbiert werden. Damit verbleibt in Westdeutschland von dem derzeitigen Ausgleichsbedarf von 2,85 Prozentpunkten nur noch ein Rest von 0,71. Im Osten wird mit einem Schlag sogar der gesamte Ausgleichsbedarf abgebaut und die Dämpfung der Rentenanpassung fällt sogar etwas schwächer aus als im Westen. (welt)

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Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 12.03.2012 20:54 Uhr

Na, da werd ich jetzt aber reich

ich überlege schon den ganzen Tag, was ich mit 2,16% Rentensteigerung alles anstellen werde... wenn die Inflation schon 2,3% auffrisst. Da ich nicht so gut im Rechnen bin, sind Vorschläge sehr willkommen ;-)

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Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 12.03.2012 20:41 Uhr

Rentenanstieg unter den Erwartungen

Gilt diese Aussage auch für den Top-Rentner der Nation? Wulffen will eben auch bei der Rente gelernt sein, dann gäbe es auch mehr für das alte Fußvolk als mickrige 2,1 % auf durchschnittlich 1200,00 € Rente

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Michael Arndt

Das muss mir mal jemand erklären:

Im Jahre 23 nach der Wiedervereinigung fallen die Rentenanstieg im Osten noch immer höher aus als im Westen. Nicht das die Ostdeutschen schon mit (im Vergleich) märchenhaften Rentenanwartschaften eingestiegen wären und damit die Rentenversicherung in die Pleite steuern, es gibt immer noch höhere Anpassungen.
Wieso???

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Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.03.2012 17:06 Uhr
Frank Messerschmidt

@Arndt

Auch wenn man eine Lüge tausendmal wiederhold wird sie nicht zur Wahrheit.
Können oder wollen Sie eindeutige Fakten nicht zur Kenntnis nehmen?

Hier noch einmal für Sie die Fakten zur Rentenwirklichkeit
Bei 45 Jahren Anrechnungszeit liegt die durchschnittliche Rentenhöhe:
Männer West bei 1315,- € im Osten jedoch bei 1092,-€.

Bei Frauen West 975,-€ bei Frauen Ost bei 825,-€
(Quelle Deutsche Rentenversicherung Bund 2011)

Das bedeutet ein Rentnerehepaar Ost erhält 373,- € weniger. Von betrieblichen Altersvorsorgen abgesehen.
Weiterhin geht aus einer einfachen Prozentrechnung hervor, das 2,26% von 1917,-€ nominal wesentlich weniger Erhöhung sind, als 2,18% von 2290,-€.

Wie Sie bei solchen Zahlen auf einen höheren Rentenanstieg im Osten kommen, ist mir ein Rätsel.

Ihre Aussage stimmt einfach nicht.

Sie schreiben: „ Jetzt sagen Sie mit bitte, warum auch die aktuelle Erhöhung im Osten nach 23 Jahren Einheit immer noch größer ausfällt.“

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Frank Messerschmidt

Werter Herr Peter von Katow


Sie schreiben: „Mit der Übernahme in die Sozialversicherung, in die die DDR-ler nicht einbezahlen konnten“

Das stimmt jedoch nicht. Die DDR Bürger haben sehr wohl in ein Sozialversicherungssystem eingezahlt und zwar in die Sozialversicherung der DDR, diese wurde im Zuge der Vereinigung von der Sozialversicherung West übernommen, die Guthaben wurden 2:1 übernommen d.h. indirekt haben auch die DDR Bürger ins Sozialsystem West eingezahlt. Dabei sind die Immobilienwerte und die Ausbildungskosten der Mitarbeiter der SV (DDR) nicht eingerechnet.

Man sollte auch nicht vergessen oder absichtlich verschweigen, dass Menschen die heute in Rente gehen, bereits seit 22 Jahren in das Sozialsystem der BRD eingezahlt haben.

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Michael Arndt

Hallo Herr Gottwald,

Ihre Antwort ist leider keine.
Ich kenne reichlich westdeutsche Renter mit mickrigen Renten, ebenso wie es da wohl ostdeutsche gibt. Aber warum steigen die Renten in Ostdeutschland stärker als im Westen und warum sind die durchschnittlichen Renten dort höher?
Unsere westlichen "Trümmerfrauen" (dämlicher Begriff) gehen mit 500 EURO p.m. nach Hause.
Jetzt sagen Sie mit bitte, warum auch die aktuelle Erhöhung im Osten nach 23 Jahren Einheit immer noch größer ausfällt.

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Frank Messerschmidt

Erklärung für Herrn Arndt

@ Herr Arendt
Was halten Sie von Fakten?
Ich kann mich der Antwort von Herrn Gottwald, auf Ihren völlig an den Tatsachen vorbeigehenden Beitrag nur anschließen.

Hier mal Fakten zur Rentenwirklichkeit
Bei 45 Jahren Anrechnungszeit liegt die durchschnittliche Rentenhöhe:
Männer West bei 1315,- € im Osten jedoch bei 1092,-€.

Bei Frauen West 975,-€ bei Frauen Ost bei 825,-€
Quelle Deutsche Rentenversicherung Bund (2011)

Das bedeutet ein Rentnerehepaar Ost erhält 373,- € weniger. Von betrieblichen Altersvorsorgen abgesehen.
Weiterhin geht aus einer einfachen Prozentrechnung hervor, das 2,26% von 1917,-€ nominal wesentlich weniger Erhöhung sind, als 2,18% von 2290,-€.

Wie Sie bei solchen Zahlen auf einen höheren Rentenanstieg im Osten kommen, ist mir ein Rätsel.

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Peter von Katow sen.

wahrscheinlich die Folge

Mit der Übernahme in die Sozialversicherung, in die die DDR-ler nicht einbezahlen konnten, hat Kohl natürlich mindestens 3 Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Das kann man schon ungerecht finden. Andererseits: Nach heutiger Diktion alternativlos.

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Weitere Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Friedrich Gottwald
Friedrich Gottwald (Tada) - 12.03.2012 20:36 Uhr

@ Herr Arendt

Ist das dümlich formulierte Ironie oder verstehen sie wirklich nicht, welchen Sinn hinter einer Rentenerhöhung um die paar Prozentchen steht?

Der Menschenhass, der hinter ihrer Formulierung steckt, stößt mir gerade ganz übel auf. Allein der Gedanke, dass ostdeutsche Bürger irgendeine Schuld an einem eigentlich demografischen Problem hätten, ist schon eine boshafte und falsche Unterstellung.
Aber sie können mir ruhig glauben: die ostdeutschen Rentner sind nicht reich. Sie sind weit davon entfernt. Ich bitte Sie einfach, diesen Beitrag einem ostdeutschen Rentner ins Gesicht zu sagen. Er wird Ihnen das dann sicher erläutern, Herr Arndt.

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Jahrgang 1979, Redakteur in der Wirtschaft.

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