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150.000 Plätze fehlen Kommunen regen „Kita-Platz-Sharing“ an

 ·  Ab August haben Eltern einen Rechtsanspruch auf ein Betreuungsangebot für ihre Kinder unter drei Jahren. Doch es fehlen aktuell noch rund 150.000 Plätze. Die Not macht die Kommunen erfinderisch. Mehrere Kinder könnten sich einen Kita-Platz teilen.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (10)
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Albrecht Schuette

Die Kommunen sollten erst mal sparen

bevor sie nach immer mehr Geld und damit Belastung der Bürgerinnen und Bürger rufen. Und zwar sparen in der Verwaltung und nicht bei Bildung und Betreuung. Warum wird denn in den Verwaltungen laufend Personal aufgebaut?
Natürlich ist die Aussage ich will mehr Steuern um mehr Verwaltungspersonal einzustellen nicht gerade sexy für den Vorsitzenden des Gemeindetages, es entspräche aber der Wahrheit.

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Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 05.01.2013 10:29 Uhr

Faul, undfähig, unwillig

Das Personal der Kommunen, bestens bezahlt und versorgt wird kreativ, wenn es gilt die Kitaplatzkatastrophe, die man angerichtet hat, zu verharmlosen.

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Carlos Anton

Planwirtschaftlicher Schwachsinn

Dieser ganze Kita-Ausbau ist ein Lehrbeispiel für ideologisch gesteuerte Planwirtschaft, die noch nie und nirgendwo auf der Welt erfolgreich war. Wenn es tatsächlich so eine grosse Übernachfrage nach Kita-Plätzen gäbe, wäre es ein Leichtes, sie auf marktwirtschaftlichem Weg bereitzustellen. So gibt es in den USA überhaupt kein Problem mit Betreuungsangeboten dieser Art.

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Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 04.01.2013 20:39 Uhr

150.000 Kita-Plätze fehlen

Eine gute Nachricht für 150.000 Säuglinge und Kleinkinder, denen der tägliche Entzug von Geborgenheit und Sicherheit erspart bleibt (in dem Alter ist es jedesmal eine Trennung, sie wissen nicht, daß Mutter oder Vater zurückkommen).

Vorübergehend 150.000 Elternteile weniger im Hamsterrad der Arbeitswelt? Damit kommt unser Land zurecht.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.01.2013 13:45 Uhr
Albrecht Schuette

In diesem Artikel geht es um den Rechtsanspruch bis drei Jahre

Ansonsten ist Ihre Argumentation nachzuvollziehen. Es sollte aber auch möglich sein, dass Eltern ihre Kinder bis drei Jahre selbst erziehen.

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Michael Scheffler

Was soll das?

Es geht um den Rechtsanspruch von Kindern ab drei Jahren. Haben Sie selbst Kinder, um Ihre Behauptungen auch zu stützen? Meine jedenfalls gehen gern in den Kindergarten und ich bin sicher kein Anhänger von Zwangspädagogik. Aber wenn Sie noch einen Hinweis hätten, wie man als Alleinverdiener drei Kinder und eine Frau mit halbwegs Lebensstandard durchfüttern kann, bitte. Da würde nämich ein H4-Paar mehr bekommen als ich alleine!

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günther reichert

Nebenbei:zeitabschnittsweises Parkplatz-sharing sollte auch in die Gänge kommen

so könnte die Parkplatznot,insbesondere beim Kurzzeitparken,wenn Kinder in den Kindergarten gebracht werden oder Kurzbesorgungen gemacht werden müssen,auch für Rentner/Innen,die sich kurz 1-2 h in der Stadt tagsüber sich aufhalten, geeignet) in Städten gemindert werden.

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Closed via SSO

Eine Volkswirtschaft wächst langfristig nur durch Bildung

denn dadurch entstehen nicht nur besser ausgebildete Arbeitnehmer und Unternehmer, sondern auch effizientere Produktionstechniken. Irgendjemand muss sich ja darüber Gedanken machen.

Ergo: Bildung Bildung und nochmals Bildung!

Was der deutsche Staat allerdings von Bildung für seine Kinder, Jugendlichen und Studenten hält sieht man

1. an der Kita-Misere
2. G8/G9 im gymnasialen Schulzweig
3. Studiengebühren
4. Plagiatsaffären überall...

Gute Nacht Deutschland!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.01.2013 13:49 Uhr
Albrecht Schuette

Der Wähler ist schuld

In Baden-Württemberg wurde die Landesregierung, die mit am meisten für Bildung tut, abgewählt. In Bremen wurde die Regierung, die am schlechtesten in Sachen Bildung da steht mit grösserer Mehrheit wieder gewählt. Wundert es da noch, dass die neue Regierung in BW jetzt pro Jahr über 1000 Lehrerstellen abbauen wird?

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Michael Scheffler

Das Sozialamt der Welt hat Geld

für alle möglichen EUxperimente und für alle Migranten dieser Welt, aber nicht für die eigenen Kinder. Ich bespielsweise klage gegen meine Kommune, weil sie für meine drei Kinder nicht einen KITA-Platz zur Verfügung stellt.

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04.01.2013, 13:55 Uhr

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