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100 Milliarden Euro für Spanien EU, IWF und Amerika erleichtert nach Hilfsangebot

 ·  100 Milliarden Euro für Spanien, nun sind alle zufrieden. Auch der amerikanische Finanzminister Geithner lobt die Vereinbarung. Sie sei ein konkreter Schritt auf dem Weg zu einer Fiskalunion.

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Gerhard Rohlfs

Der Exportvizeweltmeister Deutschland hat schon jetzt so gut wie keine Reserven mehr

China wie D erwirtschaften riesige Handelsüberschüsse, jeweils ca. 200 Mrd. USD im letzten Jahr.
Aber nur die unabhängige Weltmacht China darf ihre Überschüsse behalten: Devisenreserven: ca. 3.200 Mrd. USD.
Die deutschen: ca. 200 Mrd. USD, wovon realistischerweise (Vorsichtsprinzip) noch die Goldreserven im Wert von ca. 135 Mrd. USD abzuziehen sind.
M.a.W., Exportvizeweltmeister Deutschland hat schon jetzt fast keine Reserven mehr.
Die Verlustquellen:
1. „Freiwillige“ Verluste in US-amerikanischen und englischen Schrottpapieren und „Finanzinnovationen“. Nicht umsonst war es in den USA verboten, im Grunde wertlose zweitrangige (Subprime) Hypotheken an US-Bürger weiterzuverkaufen.
2. Zahlungen an EU und Eurosystem: Exportüberschüsse in wertlose Target-2-Konten umgewandelt.
3. Erzwungene „Rettungspakete“ und jetzt „unwiderrufliche und uneingeschränkte" Zahlungen über den ESM.

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Matthias Schwarzer

Spanier sind Drückeberger

Hätten die Spanier nicht selbst das frische Eigenkapital für ihre Banken zusammenbekommen können? Natürlich hätten sie das. Aber sie wollen lieber den deutschen Michel bezahlen lassen.

Seit über vier Jahren weiß Spanien, dass in seinen Banken durch die geplatzte Immobilienblase große Risiken schlummern, die mit frischem Eigenkapital abgedeckt werden müssen.

Anstatt dieses Geld bei den Spaniern einzusammeln (40 Mrd. Euro geteilt durch 50 Mio. Spanier geteilt durch vier Jahre) macht pro Spanier 200 Euro im Jahr, also 16 Euro im Monat. Der Spanier hat also keine Lust, diese 16 Euro im Monat zur Stabilisierung des gesamten spanischen Bankensektors und zur Stabilisierung der Eurozone zu zahlen?

Das ist alles so lächerlich. Fürs Zigaretten, Alkohol, Lottoscheine, Fußballtickets und Dolce Vita geben die Spanier ein Vielfaches aus, zum eigenen Genuss. Aber wenn man mal ein paar Euro zahlen soll, die nicht für Dolce Vita sind, dann soll doch der blöde Deutsche zahlen.

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Karl S. Walter

Verachtung der Staatsbürger

Tolle taktische »Leistung«, diese weitere Entreicherung der Deutschen bis in die Fußball-EM hineinzuzögern. Da ist der Pöbel abgelenkt. Wenn er wieder auf die Politik schaut., ist das, was von der deutschen Demokratie noch übrig war samt dem deutschen Mittelstand herausoperiert.

Das böse Erwachen wird erst dann erfolgen, wenn die allgemeine Entwertung der Ersparnisse erfolgt. Irgendwer muss das Ganze ja finanzieren. Das alles zeigt die infame Verachtung der Staatsbürger durch die Politiker- und Beamtenklasse und die von ihr geförderte Verblödungsindustrie.

Und je nach Format werden auch weitere Gaunereien hinter den jubelnden Fußballfans versteckt: Schäuble kassiert die Finanzmarktbesteuerung - Proteste der Opposition gehen im Tor(en)jubel unter; der Niebler schmuggelt nen Teppich - die Staatsanwaltschaft ermittelt gar nicht erst - Hauptsache Finalteilnahme für Deutscheland. Ein Land zum rechten wohlfühlen in dieser unserer Zeit.

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Karin Frost

Die neuen Leiden des alten Europa und seiner Wohltäter

Egal wie sich England, Frankreich, Deutschland selbst weiter enwickeln: Sie werden als die Retter der abgewirtschafteten Staaten in der EURO-Falle nach der Jahrtausendwende in die Geschichtsbücher eingehen. Das ist traurig, dramatisch. Denn dadurch wird die alles entscheidende psychologische Einheit Europas irreversibel verspielt, die schon geografisch gegebene Ungleichheit der EU-Partner ein für allemal auch ökonomisch und politisch zementiert. Die Mietgliedsstaaten werden sich immer stärker wieder auf sich selbst zurückziehen, wenn sie noch Wert auf ihre Identität, Kultur etc. legen, natürlich von den schon immer international spielenden geistigen Eliten abgesehen.

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Matthias Schwarzer

Auflagen

Jetzt kann man nur noch hoffen, dass die EU wenigsten die richtigen Auflagen verhängt.

Dabei muss es vor allem darum gehen, dass die Altaktionäre der spanischen Banken komplett enteignet werden, bevor frisches Kapital in die Banken hineingepumpt wird. Auch Hybridkapitalgeber sollten zunächst bluten, bevor der spanische Staat bei den Banken einsteigt. Es muss verhindert werden, dass mit unserem Geld die Aktionäre gerettet werden. Es geht nur darum, die Bank an sich zu retten und die Sparer zu schützen.

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Carsten Hensch

Rajoy sagte zur Summe von 100 Milliarden Euro:

„Die Erfordernisse des spanischen Bankensektors sind nicht so groß. Aber die spanische Regierung entschied, um ein zusätzliches Polster zu bitten."

Da bin ich aber froh. Ich hoffe doch dass das Polster von 100.000 Millionen, das fremde Steuerzahler finanzieren müssen, auch bequem und kommod genug für Spanien und Herrn Rajoy ist. Oder soll das Polster noch etwas dicker sein? Nicht, dass da am Ende noch gelitten werden muss. Bei so vielen Arbeitslosen soll es doch wenigstens den Banken und Bankern gut gehen.

Werden bei faulen Immobilienkrediten in Spanien die Kreditnehmer durch Zwangsversteigerungen eigentlich nicht enteignet wie bei uns? Bekommen die Banken jetzt die Grundstücke UND Milliarden?

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Andreas Muench
Andreas Muench (amffm) - 11.06.2012 07:47 Uhr

100 Milliarden...

reichen, bis sich irgendwo ein neues Loch auftut. Diese Hilfe wird dann auch alternativlos sein - wie bisher alles.

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Wolfgang Wurtz
Wolfgang Wurtz (wolwul) - 11.06.2012 06:53 Uhr

"EU, IWF und Amerika erleichtert nach Hilfsangebot"

Also da zeigt sich doch ausnahmsweise, wer wirklich ein Interesse an den 100 Milliarden hat: Die EU (mit ihren gefährdeten Banken, die das Geld gebrauchen können), der IWF, der die selbe Finanzwelt vertritt, und der amerikanische Finanzminister, der hoffen kann, dass Europa sich bald so in den Abgrund geritten hat, dass es als Exportweltmeister ausfällt und damit Amerika wieder etwas Luft zum atmen gibt.
Dass Spanien als Wirtschaftsland oder als Bevölkerung auch nur einen kleinen Vorteil davon hat, wird nicht einmal behauptet.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.06.2012 14:38 Uhr
stefan maier
stefan maier (sxyxs) - 11.06.2012 14:38 Uhr

Der Amerikanische Finanzminister

ist (seit Jahrzenten)von Goldman Sachs-dem sind die US Export interessen egal.Er vertritt auch lediglich die Interessen der Banken.
man muss nur gucken wer jubelt um zu sehen wem es am meisten dient.

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Lothar Troeller

100 Milliarden Euro für Spanien, nun sind alle zufrieden. Wirklich?

Nein, ich nicht!

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Uwe Bussenius
Uwe Bussenius (uwebus) - 10.06.2012 23:19 Uhr

FAZ am 10.06.2012: "EU, IWF und Amerika erleichtert nach Hilfsangebot.

100 Milliarden Euro für Spanien, nun sind alle zufrieden."
FAZ am 10.06.2012: "Rajoy: Spanien wird es noch schlechter gehen"
Die Banker sind zufrieden und die Bevölkerung interessiert niemanden. Es erübrigt sich jeder weitere Kommentar zu dieser "Hilfe". Deutlicher können Politiker ihre Hörigkeit dem Kapital gegenüber wirklich nicht ausdrücken.

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Wolfgang Richter

Geithners Lob

Das Lob Geithners sollte eine Warnung sein.
Es fallen einem einige US-Interessen ein:
1) Spekulative EU-Papiere amerikanischer Banken und Pensionsfonds sichern auf Kosten der EU-Nettozahler.
2) PIIGS-Staaten als Absatzmärkte behalten auf Kosten der EU-Nettozahler.
3) Ein politisch und wirtschaftlich schwacher Einheitsstaat "Europa" erleichtert das "One World"-Konzept, natürlich unter amerikanischer Führung.
4) Der mißliebige Exportstaat und Konkurrent Deutschland wird durch das Bezahlen von PIIGS-Schulden ausgebremst und verschwindet mit dem europäischen Einheitsstaat ganz.
5) Der Einheitsstaat "Europa" ist nur noch mit dem Verwalten seiner Misere beschäftigt und damit ein exportschwacher Absatzmarkt für US-Güter.
Geithners Interessen sind denen Deutschlands (und anderer exportstarker EU-Staaten) entgegengesetzt. Lob von ihm heißt also, daß man etwas falsch macht.

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Torsten Klier

Panoptikum

Ich habe schon vergessen, wie oft wir Griechenland endgültig gerettet haben und wie viele hundert Milliarden wie zahlen werden.

Und nun kriegt Spanien hundert Milliarden.
Diese Katastrophe wird und aber nicht als Katastrophe verkauft, sondern "Erleichterung".
Man weiß gar nicht was man sagen soll zu so viel Verlogenheit.

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Stephan Müller

Als Folge des Versagens müssen sie 100.000.000.000 € annehmen.

Bravo. Dem deutschen Bürger kann aber erzählt werden er müsse sparen. Wo kommen diese EFSF - Gelder eigentlich nochmal her? Doch nicht zu 27% aus Deutschland?

Warum steht in dem Artikel nicht explizit, dass wir, Deutsche Bürger, mit 27 Mrd € Spaniens marodes Banksystem stützen? Immer dran denken wenn wieder Renten, Hartz4, Kindergeld, Bildungsetat oder sonst etwas gedrückt wird.

Da bekommt man doch wieder Vertrauen, oder?

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Michael Simm
Michael Simm (MSimm) - 10.06.2012 21:42 Uhr

"nun sind alle zufrieden"

Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass ich nicht zufrieden bin mit den fortgesetzten Subventionen für "notleidende Banken", für Minderleister und alle die nicht wirtschaften können, oder nicht sparen wollen. Und ich bin auch nicht zufrieden damit, dass meine Regierung mich zum Zahldeppen macht für die Parties anderer Leute. Diese Praktiken weiter zu fördern ist Veruntreung von Steuergeld.

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Rudolf Vetter

Die Märkte nehmen den nächsten Wackel-Kandidaten ins Visier - die Politik hinkt hinterher!

Es wird interessant sein, in den nächsten Tagen zu schauen, bei welchem Land als nächstes die Zinsen für die Staatsanleihen in die Höhe steigen werden - das Muster der Märkte ist klar. Bereits wird es viele Investment-Banken geben, die in den letzten Tagen Short-Positionen auf Italien- und Frankreich-Papiere aufgebaut haben und nun die notwendigen Schritte einleiten werden, damit diese Warrants/Options baldmöglichst in die Höhe schnellen und abkassiert werden kann.

Kaum ist der nächste EU-Gipfel Ende Monat vorbei, wird in Brüssel die nächste Hektik ausbrechen, wenn italienische und vielleicht auch französische Finanzpolitiker sich über die teure Refinanzierung ihrer Staatspapiere beklagen: "Urgente, urgente, Euro-Bonds, per favore, subito!".

Seht das Menetekel an der Wand, das Verderben für Europa nimmt seinen ungebremsten Lauf - und die Völker werden von den Politiker-"Eliten" weiterhin für dumm verkauft. Es ist genug - führt in Europa endlich Demokratie ein!

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Beat Leutwyler
Beat Leutwyler (beat126) - 10.06.2012 20:38 Uhr

Die Elite lobt sich zum konkreten Weg einer Fiskalunion...

...aber ob diese Fiskalunion überhaupt gewollt ist, wird der Souverän nicht gefragt.

Es sei gut für Europa, wird allseits ausgedrückt - fragt sich nur für wen in Europa diese Vereinbarung gut ist. Tatsache bleibt, dass wo es Gewinner gibt auch Verlierer sein müssen.

In einer Demokratie wird das Volk mitgenommen, in einer Diktatur nicht.
Trotzdem werden wieder die Volksparteien gewählt, denn dies haben doch Opa und Oma immer so getan...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.06.2012 22:51 Uhr
Emilie Späth

Leider hat uns die Demokratie genau in die aktuelle Situation gebracht !

nichts gegen die Demokratie, sie ist die richtige Staatsform.
Was jedoch die die häufig angestimmten Lobeshymnen auf die Demokratie bezüglich der Finanzkrise angeht, bin ich skeptisch.
Wenn man die momentane Situation gründlich analysiert, kommt man zum Ergebnis, daß die Schulden von Politikern gemacht wurden, die gewählt werden wollten - und die Geschenke die sie zuvor angeboten haben, wurden von Bürgern gerne angenommen, die diese Politiker gewählt haben. Über die Jahrzehnte hat sich so unser heutiger Schuldenberg angehäuft. Ein gutes, aktuelles Beispiel ist die Wahl Hollandes und die Senkung des Rentenalters auf 60 trotz der Demografiefalle.
Für die Finanzen brauchen wir Fachleute unter strenger Kontrolle demokratische Instanzen. Ich finde es ehrlich gesagt etwas seltsam, wenn man einerseits Lehrer, Physiker, Anwälte,.... damit beauftragt, über hochkomplexe Themen und Summen von zig Milliarden zu entscheiden und gleichzeitig von jedem Handwerker eine mehrjährige Ausbildung erwartet.

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Rudolf Helling-Junghans

Spanien- Hilfsangebot

Die spanische Regierung führt sich auf, als seien ihr gerade €100 Mrd. geschenkt worden. Das macht sehr mißtrauisch. Wir sollten diesen venezianischen Maskenball so schnell wie möglich verlassen. Da wird nur noch jemand gesucht, der die Party bezahlt.

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Karl Hammer

den deutschen Michel störts offenbar nicht

Nachdem aufgrund der Europarty in den Schweineländern jahrelang Geld aus Deutschland abgeflossen ist, was uns zu deutlichen Sozialreformen gezwungen hat, zahlen wir nun also auch für die Folgen der Party, indem wir die Lasten der Fehlspekulation aus der Immobilienblase übernehmen.
Schön, und der deutsche Michel findets gut. Klar, hier lebt eine wachsende Klientel selbst von der Arbeit anderer (und damit meine ich nicht nur Harz 4,sondern auch das Staatspersonal). Aber irgendwann wird es damit vorbei sein, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche und dann wirds richtig weh tun.

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Mark Sanders
Mark Sanders (zeon7) - 10.06.2012 20:18 Uhr

Bankenvertreter in aller Welt sind erleichtert,

dass die Spielschulden der Casinobanken weiterhin den wehrlosen Steuerzahlern aufgebrummt werden. Man beglückwünscht die politischen Erfüllungsgehilfen in den Regierungsetagen der Staaten für ihre erfolgreiche Hilfe beim abkochen der europäischen Bevölkerung. Das Zocken kann also allerorten fröhlich weitergehen. Wenn man gewinnt, dann winken milliardenschwere Boni. Wenn man verliert, dann werden die Verluste einfach dem dummen Pöbel aufgebrummt. Das globale Finanz-Mafia-Politik-Konglomerat läuft wie geschmiert. Die Schurken bereichern sich und der Mob hält still. Casinokapitalismus kann ja so schön sein (wenn man auf der richtigen Seite steht).

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.06.2012 06:39 Uhr
Wolfgang Kaeflein
Wolfgang Kaeflein (Wokae) - 11.06.2012 06:39 Uhr

Dem Nagel auf den Kopf getroffen

man hätte seit 2008 keine einzige Bank freikaufen, aus ihrer Verantwortung entlassen dürfen. Dann wäre die Krise schon längst überwunden und dahin zurück gespült worden wo sie hergekommen ist, nämlich zurück in die USA. Erfinder und Hauptprofiteure dieses ganzen Hedgefond, Privat Equitiy, CDS Schrotts sind maßgeblich die USA inklusive der maßlosen Managergehälter und Bonisysteme. Und on Top kontrollieren sie die Europäer nach wie vor mit ihren Ratingagenturen und pressen sie aus wie reife Zitronen.

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Christian Oppenländer

Welch großartiger Erfolg

Da hatte ich schon Angst, jemand würde unser geschenktes Geld nicht wollen. Da wir Spanien nun im Sack haben, würde ich vorschlagen, wir fragen im Balkan nach, ob noch jemand was möchte. China und Russland kriegen ja schon genug, nicht zuletzt durch die "Energiewende". Wer weiss, vielleicht lässt sich nach der neuerlichen Abwertung auch die USA dazu überreden, der Eurozone beizutreten? Dann wären wir die EUSA, könnten legitim noch mehr Geld in die Verwaltung stecken, und einen neuen Abnehmer für Geschenke hätten wir auch. Das wäre natürlich ein gigantischer politischer Erfolg, ganz im Zeichen der vergangenen Aktionen. Wäre ja auch schade um das Geld - wenn es keiner haben wollen würde, müsste man es verbrennen bzw. aus den Konten der Bürger löschen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.06.2012 10:53 Uhr
Karl S. Walter

Volle Zustimmung, Herr Oppenländer! Auch ich bin erleichtert.

Ergänzend darf ich hinzufügen: Wenn selbst der amerikanische Finanzminister Geithner die Vereinbarung lobt, haben unsere Politiker wie bereits mit und seit der Einführung des Euro und der weltweiten US-Bankenkrise 2008 alles richtig gemacht. Geithner! Lobt! Ein Traum wird wahr.

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