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FAZ.NET-Sprinter : Merkels Fußstapfen

Unsere Sprinter-Autorin: Maja Brankovic Bild: Robert Wenkemann

Dass sie als „Merkel-Klon“ bezeichnet wird, stört sie nicht: Denn vor allem bei der Flüchtlingspolitik zeigt Kramp-Karrenbauer Eigenständigkeit. Was sonst heute noch wichtig wird, lesen Sie im FAZ.NET-Sprinter.

          Sie hat einen übervollen Terminkalender, steht immer unter Beobachtung, und ihre Kritiker nutzen jede Gelegenheit, um an ihrem Stuhl zu sägen: Man muss schon ein dickes Fell haben, um in Angela Merkels Fußstapfen treten zu wollen. Annegret Kamp-Karrenbauer hat sich den Griff nach dem CDU-Vorsitz und der Kanzlerschaft deshalb sicher gut überlegt. Sie meldet sich jetzt zum ersten Mal ausführlich zu ihren Plänen zu Wort – in der F.A.Z, wie es sich für eine Kanzlerin in spe gehört. Dass sie als „Merkel zwei“ oder gar als „Merkel-Klon“ gilt, belaste sie nicht, ist AKK überzeugt. Im Gegenteil: Sie habe immer bewiesen, dass sie eigenständig sei. Eine Kostprobe? Ginge es nach der Saarländerin, dürften straffällige Asylbewerber nie wieder nach Deutschland und nie wieder nach Europa. Was sie noch über Merkels Flüchtlingspolitik, den Erfolg der AfD und ihre zwei ärgsten Konkurrenten Friedrich Merz und Jens Spahn denkt, lesen Sie in der heutigen Ausgabe und auf FAZ.NET.

          Maja Brankovic

          Redakteurin der Frankfurter Allgemeinen Woche.

          Noch aber ist Angela Merkel Kanzlerin. Heute, zum 80. Jahrestag der Reichspogromnacht, hält sie eine Ansprache auf der zentralen Gedenkveranstaltung des Zentralrats der Juden in Berlin, um jener Nacht zu gedenken, die für das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte steht. Auch vor zehn Jahren hat sie auf der damaligen Gedenkveranstaltung in der Synagoge Rykestraße geredet und dabei zum Kampf gegen Rechtsextremismus aufgerufen. Rassismus, erklärte Merkel damals, dürfe in Deutschland nie wieder eine Chance haben. Was die Kanzlerin heute, in Zeiten des wachsenden Antisemitismus, sagen wird? Wir werden darüber berichten.

          Ein Mann, dessen Leben von einem anderen düsteren Kapitel der deutschen Geschichte geprägt wurde, ist Günter Wetzel. Vor 39 Jahren, am 9. September 1979, gelang dem heute 63-Jährigen die Flucht aus der DDR – in einem Heißluftballon. Eine Schnapsidee? Vielleicht. Mindestens 1335 Menschen wurden in der Zeit der deutschen Teilung an der innerdeutschen Grenze erschossen, durch Minen getötet oder sind bei ihrem Fluchtversuch ertrunken. Etliche Versuche wurden vereitelt, die Täter eingesperrt und drangsaliert, später streng überwacht. Wetzel aber schaffte es bis nach Bayern. Und blieb. Sein Abenteuer wurde zwei Mal verfilmt, einmal von Disney, gerade war die Version von „Bully“ Herbig unter dem Namen „Ballon“ im Kino zu sehen. Jetzt, da er in Rente ist, hat Wetzel uns seine besondere Lebensgeschichte aus seiner Perspektive erzählt. Nachzulesen ist sie heute auf unseren „Deutschland und die Welt“-Seiten.

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          Und sonst? Wird das Bundeskartellamt heute bekanntgeben, dass es die geplante Fusion der Warenhausunternehmen Karstadt und Galeria Kaufhof ohne Auflagen genehmigt, wie die F.A.Z. aus Unternehmenskreisen erfahren hat. Beraten die Bundestagsabgeordneten über die Zukunft der deutsch-französischen Zusammenarbeit, die Beteiligung des Bundes an Integrationskosten, das Gesetz zur Stärkung des Pflegepersonals und das Brexit-Übergangsgesetz.

          Die Nacht in Kürze:

          Der neue Deal der deutschen Autobauer mit Verkehrsminister Scheuer stößt auf breite Kritik. Auf besonderes Unverständnis stößt, dass Hardware-Nachrüstungen erst ab 2020 möglich sein sollen.

          Jens Spahn verspricht eine „vertrauensvolle“ Zusammenarbeti mit Merkel, sollte er zum CDU-Vorsitzenden gewählt werden. Er geht davon aus, dass die Bundeskanzlerin bis 2021 im Amt bleibt.

          Donald Trump will das Asylverfahren für illegale Migranten an der Grenze zu Mexiko verschärfen.

          Nach dem Eklat zwischen Jim Acosta und dem amerikanischen Präsidenten, wirft Trump-Sprecherin Sanders dem Journalisten vor, an die Praktikantin Hand angelegt zu haben. Ein bearbeitetes Video soll das beweisen. Doch es gibt Zweifel an der Echtheit.

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