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Wahl in Amerika : Trump verteidigt seine Männlichkeit

  • Aktualisiert am

Donald Trump präsentiert seine Hände. Bild: Reuters

Bei der TV-Debatte der Republikaner geht es tief unter die Gürtellinie. Auf eine anzügliche Bemerkung von Marco Rubio reagiert Donald Trump mit deutlichen Worten.

          Bei der TV-Debatte der Republikaner haben sich die Kandidaten Donald Trump und Marco Rubio in der Nacht auf Freitag einen heftigen Schlagabtausch geliefert. Trump bezeichnete seinen Kontrahenten auf der Bühne wiederholt als den „kleinen Marco“ und reagierte auf Rubios vor wenigen Tagen geäußerten Spott über die angeblich geringe Größe seiner Hände: „Schauen Sie sich diese Hände an“, sagte er zu Beginn der Veranstaltung, die von dem Sender Fox News übertragen wurde, und streckte seine Arme von sich. „Sind das kleine Hände?“

          Als eine Anspielung auf Trumps Männlichkeit hatte Rubio zuvor geäußert: „Sie wissen ja, was man über Leute mit kleinen Händen sagt..“ Trump reagierte darauf in der TV-Debatte: „Ich garantiere, dass es da bei mir kein Problem gibt.“

          Rubio setzte in der Debatte, in der persönliche Angriffe die inhaltliche Auseinandersetzung überschatteten, seine Attacken auf Trump fort: „Er hat eine Karriere darauf aufgebaut, den Amerikanern etwas für Geld vorzumachen. Nun versucht er das gleiche im Tausch für ganze Land.“

          In einem viel beachteten Auftritt rief der Republikaner-Kandidat des Jahres 2012, Mitt Romney, zuvor dazu auf, keinesfalls Trump für die Kandidatur zu nominieren. Der Immobilien-Milliardär aus New York sei „ein Trugbild“, sagte Romney an der Universität von Utah. Der 69 Jahre alte Seiteneinsteiger Trump hat zehn der bisher 15 Vorwahlen gewonnen. Große Teile des Parteiführung lehnen den schrillen New Yorker ab. Trump liegt in vielen Umfragen für die nächsten Wahlen vorn.

          Trump nennt Romney überflüssig

          Sollte Trump am 15. März auch die großen Bundesstaaten Florida und Ohio gewinnen, wäre seine Kandidatur schwerlich zu verhindern. In Florida, wo dem Wahlsieger laut Statuten alle Delegiertenstimmen gehören, liegt Trump in Umfragen weit vorn. An diesem Samstag geht die Kandidatenkür bei den Republikanern zunächst in den Bundesstaaten Kansas, Kentucky, Louisiana und Maine weiter.

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          „Seine Versprechen sind so wertlos wie ein Abschluss an der Trump University“, sagte Romney mit Blick auf die Vorwürfe, Trump habe an seiner „Universität“ bis zu 5000 Studenten betrogen. „Seine Innenpolitik würde in die Rezession führen. Und seine Außenpolitik würde Amerika und die Welt unsicherer machen“, sagte Romney und fügte hinzu: „Er hat weder die Veranlagung noch das Urteilsvermögen, um Präsident sein zu können.“

          Trump reagierte prompt, nannte Romney nutzlos, überflüssig, und irrelevant. „Romney hat sich gedrückt, er hätte sehr schwer verloren“, sagte Trump in Maine. Romney habe 2012 den Druck nicht ausgehalten. 2012 hatte Trump den Kandidaten Romney noch unterstützt. „Er wäre dafür auch vor mir auf die Knie gegangen“, sagte Trump.

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