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Vereinigte Staaten Frauen dürfen in kämpfenden Einheiten dienen

10.02.2012 ·  Die amerikanischen Streitkräfte bieten Frauen künftig mehr Einsatzmöglichkeiten: Sie dürfen sich nun auch in kämpfenden Einheiten dienen. Verwehrt bleibt ihnen weiterhin der Einsatz in Infanterie, Artillerie und in Spezialeinheiten.

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Im amerikanischen Militär dürfen Soldatinnen nun auch regulär in kämpfenden Einheiten dienen. Damit können sich Frauen auf etwa 14.000 Stellen im Militär bewerben, die ihnen bislang verwehrt blieben, teilte das amerikanische Verteidigungsministerium am Donnerstag in Washington mit. Grundlage der veränderten Regeln seien die neuen Ansätze, Kriege zu führen. Aktiv dienen in den Streitkräften rund 200.000 Soldatinnen und 1,2 Millionen Soldaten.

Moderne Schlachtfelder hätten „keine klaren Frontlinien und sichere Rückzugsbereiche, Operationen zur Unterstützung des Gefechts sind über Kampfgebiete zerstreut“, hieß es in der Mitteilung des Pentagon. Diese Faktoren hätten es zuletzt schon in Afghanistan und Irak schwieriger gemacht, die geltenden Regeln umzusetzen. Soldatinnen war der Einsatz an der Front bisher offiziell verboten. Jetzt ist er zumindest mit Einschränkungen denkbar.

Tatsächlich dienen amerikanische Soldatinnen aber schon seit längerem an der Seite ihrer Kameraden in kämpfenden Einheiten. Positionen wie Sanitäter oder Aufklärer hatten sie schon seit längerem inne. Doch durften sie ihre Tätigkeit nicht direkt im Kampfgeschehen ausführen. Diese Regel diente dazu, Frauen hinter der Front zu stationieren und aus Gefechten herauszuhalten. Nach „über zehn Jahren Krieg, in denen sich Frauen als unentbehrlich erwiesen haben“, sei das Verteidigungsministerium zu der Entscheidung gekommen, ihnen mehr Einsatzmöglichkeiten zu bieten, sagte Vee Penrod, Personalverantwortliche im Pentagon. Frauen dürfen aber auch künftig nicht in der Infanterie, Artillerie oder in Spezialeinheiten dienen. Doch prinzipiell sei nicht ausgeschlossen, dass in Zukunft noch weitere Positionen für Frauen geöffnet werden, sagte Pentagon-Sprecher George Little.

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Von Günther Nonnenmacher

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