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Terrorverdacht : Festnahmen in Schweden, England und den Niederlanden

  • Aktualisiert am

Schwedische Polizisten am Donnerstagabend vor einer Unterkunft für Asylbewerber in Boliden Bild: Reuters

Hohe Alarmbereitschaft in Europa: Schweden fasst einen Mann, der einen Terrorakt geplant haben soll. In Großbritannien wird ein Flugzeug nach einer Bombendrohung evakuiert. Rotterdam bringt einen muslimischen Politiker in Sicherheit.

          Im Zusammenhang mit Terrorverdachtsfällen und Bombendrohungen ist es in mehreren europäischen Ländern zu Polizeieinsätzen gekommen. In Schweden haben die Behörden einen Mann festgenommen, der wegen der „Planung eines Terrorakts“ gesucht wurde. Der 25 Jahre alte Iraker, der über Syrien ins Land gekommen sein soll, sei in einer Unterkunft für Asylbewerber in der nordöstlichen Ortschaft Boliden in Gewahrsam genommen worden, teilten die Behörden mit. Die Festnahme sei ohne Zwischenfälle verlaufen, der Mann solle nun verhört werden.

          Am Mittwoch hatten die schwedischen Behörden als Reaktion auf die Pariser Anschlagsserie mit 129 Toten die zweithöchste Warnstufe ausgerufen. Nach Angaben des Inlandsgeheimdiensts Säpo erfolgte die Hochstufung aufgrund von „konkreten Informationen“.

          Easyjet-Flugzeug evakuiert

          In der britischen Stadt Manchester sind nach einer Bombendrohung in einem Flugzeug von Easyjet zwei Männer festgenommen worden. Das Flugzeug wurde evakuiert. Sämtliche Passagiere wurden einer Sicherheitsüberprüfung unterzogen, bevor die Maschine mit mehrstündiger Verspätung in die marokkanische Stadt Marrakesch startete. Die Polizei wurde nach eigenen Angaben zu dem Flugzeug gerufen, weil ein Passagier behauptet hatte, eine Bombe in seinem Gepäck zu haben. Ein Sprengsatz wurde nach Polizeiangaben allerdings nicht gefunden. Der Flughafenbetreiber nannte die Evakuierung eine „Vorsichtsmaßnahme“.

          In der Hauptstadt London wurde nach Polizeiangaben wegen Sicherheitsbedenken der U-Bahnhof Baker Street gesperrt. Demnach wurde in der Nähe ein „verdächtiges Fahrzeug“ gesichtet. An diesem sei eine „kontrollierte Explosion“ erfolgt, ein krimineller Hintergrund sei aber nicht festgestellt worden.

          Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich in der niederländischen Stadt Rotterdam. Ermittler hatten laut Berichten lokaler Medien ein verdächtiges Fahrzeug identifiziert und drei Personen festgenommen. Der muslimische Bürgermeister der Stadt, Ahmed Aboutaleb, hielt sich in der Nähe in einem Restaurant auf und wurde vorsichtshalber in Sicherheit gebracht. Über die Hintergründe des Vorfalls waren zunächst keine Details bekannt. Die niederländische Polizei ist nach den Anschlägen von Paris in erhöhter Alarmbereitschaft.

          Einen Einsatz von Spezialkräften gab es nach einem Terrorverdacht auch in München. Die Behörden meldeten im Anschluss jedoch: falscher Alarm.

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