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Zusatzmonitor von Lenovo Mit dem Zweiten sieht man schärfer

 ·  Der Lenovo Thinkvision LT 1421 ist ein günstiger Zusatzmonitor fürs Notebook. Netzteil und Monitorkabel entfallen. Denn der Thinkvision wird allein mit einem USB-Doppelkabel an den Rechner angeschlossen.

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© Hersteller Mit Standbein und Hülle: Zweitdisplay von Lenovo im 14-Zoll-Format

Im Büro hat man sich gern daran gewöhnt, an den großen Breitbild-Monitor oder das Ensemble aus zwei Bildschirmen nebeneinander. Die zusätzliche Übersicht ist stets der Pluspunkt. Flink schiebt man das gerade nicht benötigte Fenster zur Seite und holt es ebenso schnell wieder zurück. Wer als Notebook-Nomade abends im Hotel arbeitet, muss auf diesen Komfort verzichten. Nun präsentiert Lenovo ein Zweitdisplay, das nicht nur im Hotel, sondern auch bei Präsentationen oder im stationären Einsatz zu gefallen weiß. Das Thinkvision LT 1421 ist ein LC-Display in der Bauform eines 14-Zöllers (36 Zentimeter in der Diagonale), das mit 1366 × 768 Pixel auflöst und wie ein etwas schwererer DIN-A4-Block (870 Gramm) kommod ins Reisegepäck passt.

Netzteil und Monitorkabel entfallen. Denn der Thinkvision wird allein mit einem USB-Doppelkabel an den Windows-Gastrechner angeschlossen. Zwei Kabel sind erforderlich, weil ein USB-Port allein nicht die erforderliche Leistung abgibt, zudem erfolgt mit USB auch die Übertragung des Bildsignals. Das Ganze ist so unspektakulär, wie es sich anhört: Die Windows-Treiber holt sich der Monitor nach dem erstmaligen Andocken aus dem Netz, am Gerät kann man nur die Helligkeit einstellen, und ein Standfuß auf der Rückseite erlaubt in gewissen Grenzen die Justage des Betrachtungswinkels. Mit der Lenovo-Software lässt sich das Thinkvision so einrichten wie jeder andere Zweitmonitor unter Windows: Die Darstellung kann nach links oder rechts erweitert werden, oder man wählt für Präsentationen den Modus zum Duplizieren des Inhalts.

Die Hardware ist gute Mittelklasse, der Hersteller gibt eine Helligkeit von 200 Candela je Quadratmeter sowie ein Kontrastverhältnis von 400:1 an. Für rund 150 Euro erhält man einen schicken Zweitmonitor, der einen Blick lohnt. Kleiner Tipp am Rande: Der Controller stammt von Display Link, und dieser Hersteller liefert auch Treiber für das Mac-Betriebssystem. Einige Tüftler berichten, dass der Lenovo mit dieser Software auch am Mac nutzbar sei.

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Jahrgang 1964, Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

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