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Vorschau Caravan Salon Die besten Wohnmobile für diesen Sommer

 ·  In wenigen Wochen werden auf dem Caravan Salon in Düsseldorf, der größten Messe der Welt für diese Branche, wieder die Höhepunkte des Jahres präsentiert. Wir dürfen sie schon vorher begutachten.

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© dpa Die besten Wohnmobile für diesen Sommer

Im Frühsommer ist Urlaubssperre in einigen Abteilungen der Wohnmobil- und Caravanhersteller. Denn dann entstehen die Prototypen für die Modelle der kommenden Saison, die zwei Monate später auf dem Caravan Salon in Düsseldorf, der größten Messe der Welt für diese Branche, dem wohlwollenden Publikum präsentiert werden. Wir dürfen sie schon vorher begutachten und können daher den Caravanern ein wenig Appetit machen auf das, was kommt.

Kastenwagen und teilintegrierte Wohnmobile sind die beliebtesten Typen, Erstere können sogar als Zweitwagen für den Alltag dienen, wenn sie wie viele in diesem Segment nur 5,5 bis 6 Meter lang sind. Sie machen den nötigen Kompromiss beim Wohnen mit ihrer Funktionalität wett. Mit ihnen konkurrieren immer mehr Vans, schmale Teilintegrierte (das sind die mit den kleinen „Mützchen“ über dem Fahrerhaus), die den Vorteil eines eigenen Aufbaus haben, aber nicht so vielfältig zu beladen sind. Das Beste aus diesen beiden Welten hat Bürstner zum Brevio verschmolzen, der auch bei Hymer als Compact angeboten wird. Das Hubbett im Teilintegrierten hat sich flächendeckend durchgesetzt, es wird teils mit eigener Karosserievariante angeboten, wie es Hobby bei seinem Premium Drive mit einem gewölbten Dach macht, oder gleich hoch genug, dass man unter dem Hubbett noch bequem stehen kann, wie es Hymer zeigt. Dort wurden die vorher unterschiedlichen Dachformen bei der neuen Reihe Tramp CL vereinheitlicht. Je nach Ausstattung kann man die Liegestatt elektrisch hoch- und runterfahren lassen.

Anordnung der Betten im Heck unterscheiden sich

Überhaupt wird das Thema Betten großgeschrieben, kein Wunder bei der Zielgruppe der rollenden Ferienwohnungen. Die ist nämlich in etwas fortgeschrittenem Alter und hat es gern bequem. Daher hat jeder Hersteller Modelle im Programm, die sich in der Anordnung der Betten im Heck unterscheiden: längs oder quer eingebaut, wobei einer über den anderen krabbeln muss, oder Einzel- und Queensbetten mit separatem Zugang. Diese Versionen müssen ein Stück länger sein und sind oft mit dem sogenannten Raumbad verknüpft. Das besteht aus einer Duschkabine auf einer und dem Toilettenraum auf der anderen Seite, beides mit einer Tür vom Wohnraum abzuschließen, so dass ein bequemes Boudoir entsteht. Wer nicht über eine Leiter oder Treppe ins Bett steigen will, verzichtet auf die Fahrradgarage, die das Hochbett bedingt, oder sucht sich einen Hersteller, der das Bett nach Bedarf in der Höhe variabel einstellbar macht.

Luft und Sonne im Mobil

Große Dachfenster im Fahrerhaus sind sehr beliebt und sorgen für Luft und Sonne im Mobil, die scheint auf immer schickere Interieurs. Küchen mit automatischem Selbsteinzug sind in der Mittelklasse schon Standard, bei der Beleuchtung ist der Spieltrieb unverkennbar, denn die fast ausschließlich eingesetzten LED-Lampen kosten kaum Strom. Unverkennbar ist der Zug zum Leichtbau, um die führerscheinrelevante Marke von 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht für möglichst viele Mobile zu erreichen. Das gelingt mittlerweile selbst bei 7,50 Meter langen Modellen.

Erfreulich ist, dass Freizeitfahrzeuge kaum teurer werden. Und nicht zu verachten ist, dass Wohnmobile erstaunlich wertstabil sind. Während ein Personenwagen nach zehn Jahren bei einem Restwert von 20 Prozent angekommen ist, kann man bei Mobilen noch rund die Hälfte des Kaufpreises erzielen.

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Jahrgang 1950, Redakteurin im Ressort „Technik und Motor“.

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