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Vollautomaten Kaffee auf Knopfdruck

 ·  Vollautomaten für die Zubereitung von Espresso und Kaffee gibt es viele. Hier die richtige Auswahl zu treffen, fällt nicht leicht. Wir testeten drei Modelle, die sich auch mit wenig Platz in der Küche begnügen.

Artikel Bilder (4) Lesermeinungen (11)

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Edgar Timm
Edgar Timm (duet) - 26.06.2012 14:41 Uhr

Man kann sich einen leckeren Kaffee auch ganz anders zubereiten, wenn man ...

die "Bodum 1928-16 Chambord 1,0 L" (für 30 € online) kauft. Man spart nicht nur ein paar Hundert Euro, sondern auch die -aus hygienischen und geschmacklichen Gründen unbedingt erforderlichen- mehr oder weniger umständlichen Reinigungszeremonien sowie die Kosten für erforderliche Wartungsarbeiten.
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Wenn man seinen Kaffee nicht allein trinken, sondern zu Viert geniessen will, spart man sich außerdem beim Kaffeekochen eine Menge Zeit und Arbeit. Wenn wir bei Freunden zu Gast sind, empfinde ich es als störend, wenn gute Gespräche unterbrochen werden, weil der Herr oder die Dame des Hauses für längere Zeit in der Küche verschwindet. Einen "Nachschlag" mag ich daher gar nicht mehr erbitten.
.
Und man mag trefflich darüber streiten, ob der Kaffee aus dem Vollautomaten besser schmeckt, als das nach Großmutter-Sitte aufgegossene und anschließend gefilterte Genussmittel. Natürlich kommt bei der letzten Tasse immer etwas "Sott" mit - aber daran merkt man, dass Kaffee eben ein Naturprodukt ist.

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marc siebecker

Zwar keine Siebträger aber trotzdem gut

Meine Eltern haben eine Saeco die noch zu DM Zeiten gekauft wurde, also mittlerweile so um die 11 Jahre auf dem Buckel haben dürfte. Sie war einmal wegen defektem Brühwerk zur Reperatur und läuft sonst problemlos trotz starker Nutzung. Reinigung und Pflege natürlich vorausgesetzt.
Nach anfänglichem Probieren mit Mahlgrad, Temperatur und Kaffeesorte brüht sie wirklich leckeren Kaffe und auch guten Espresso. Großer Nachteil ist die Lautstärke.
Ein Vorteil ist es, dass man die Maschine einschaltet wenn man heimkommt und dann jederzeit eine frisch gebrühte Tasse Kaffe bekommt.
Es ist wie mit allem: ob man bereit ist dafür so viel Geld auszugeben muss man selbst entscheiden. Manche kaufen nen 2500€ teuren Mac obwohl auch ein günstiger Rechr reichen würde, andere ein Oberklassenwagen um jeden Tag 20km zu fahren und der dritte eben ne teure Kaffeemaschine....

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Juergen Averbeck

Überzeugungtäter

Als Mensch mittleren Alters hat man die Erfahrungsbandbreite mehrerer Jahre.
Aus der Zeit des Schwallbrühverfahrens über die türkische Variante bin ich mittlerweile ein überzeugter Nutzer eines Vollautomaten - wenngleich die gewählte Variante in unserem Haushalt durchaus die hier genannten Preise locker übertrifft...
Ich ziehe nach knapp 7 Jahren und noch immer derselben Maschine eines schweizer Herstellers, den Kaffee aus unserem Automaten dem meiner Mutter aus ihrem Siebträger vor.
Mittlerweile nutzt die ganze vierköpfige Familie das Gerät allmorgendlich für warme Milch für Kinder, den Latte und normalen Kaffee. Mit über 20.000 Bezügen diverser Getränke kann ich bei dem Stückpreis inkl. aller Reparatur und Wartungskosten nur milde lächeln.

Ich würde ihn mir wieder kaufen - den Vollautomaten - und wenn ich darauf sparen müsste.

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Andreas Breuer

Ein Kaffeevollautomat ersetzt keine Siebträgermaschine, da bleib ich bei der Filterkaffeemaschine

Ein Kaffeevollautomat (ein Derivat der alten Verkaufsautomaten) verbrüht die Bohne und entfaltet kein Aroma. Nun ich habe nicht die Muße eine shcöne Espresso-Siebträgermaschine zu bedienen, also trinke ich einen guten frisch gemahlenen Kaffee aus einer tratitionenellen Filterkaffeemaschine (eine original Wigomat von 1954!) und wenn ich einen wirklich perfekten Kaffee will gehe ich zum Italiener. Perfekten Kaffee gibt es niemals aus dem Plastikbomber mit Display, sondern nur aus der Siebträgermaschine.

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fridolin hinterhuber

Wie bitte?

Ich bin auch der Meinung,dass man für deutlich weniger Geld einen geschmacklich guten Kaffee brauen kann.Wenn ich mir es recht überlege:Vor 20 Jahren hätte man jemanden,der für (umgerechnet) 2000 DM eine Kaffeemaschine gekauft hätte und nicht ausgewiesener Millionär gewesen wäre,für geisteskrank erklärt.So ändern sich die Zeiten...

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.06.2012 10:44 Uhr
Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 25.06.2012 10:44 Uhr

Vor 20 Jahren

waren 2000 DM netto ein akzeptables Einkommen und nicht ein Zeichen von Armut. Man hat dieses Geld damals aber für einen PC hingelegt mit Röhrenmonitor. So ändern sich die Zeiten.

Man bekommt heute einen Kaffeevollautomat für umgerechnet 500 DM. Soviel hätten viele damals auch schon für guten Kaffee ausgegeben, obwohl man für 500 DM mehr als doppelt so lange arbeiten mußte als heute für 250 Euro.

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Lutz von Peter

Ja, hätte man...

Vor 20 Jahren hätte man auch ohne darüber nachzudenken die dünne Plörre aus der guten-Krups-Tropfmaschine getrunken. Vierzig Mark für eine gute Flasche Wein gab man aber schon damals aus.
Kaffee ist in den letzten Jahren als Genussmittel entdeckt worden, falls Ihnen das entgangen ist. Vorher war er nur ein Nahrungsmittel.

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Juergen Ludwig

Wer sie denn braucht

Bis jetzt ist noch keine dieser Automaten in der Lage einer guten Siebträgermaschine das Wasser zu reichen. Ist der Nutzen im Büro noch irgendwie nachzuvollziehen, da hier doch mehrere Personen auf die Geräte zugreifen entzieht sich im privaten Bereich - zumindest wenn man nicht zwei linke Hände hat - die Sinnhaftigkeit dieser Automaten.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.06.2012 10:07 Uhr
Lutz von Peter

Siebträgermaschine

Ich gebe es zu, ich bin über Nespresso zum Espresso gekommen. Aber selbst da beträgt der Unterschied zum Filterkaffee oder der guten "Drückkanne" Welten. Urlaubszeit und Besuche bei den Eltern werden nun eine echte Geschmacksfrage, denn dort gibts "nur" Kaffee auf die gute alte deutsche Art. Nicht gut genug.
Und irgenwann nutzt sich der "oh-wie-sexy" effekt der Nespresso-Kapseln ab, die hunderste verklemmte Kapsel nervt nur und das ökologische GEwissen meldet sich. Ist so viel AluminiumAbfall nötig? Muss jede Protion Kaffee soviel kosten?
Nach einem Besuch bei meinem Bruder ist klar:
die nächste Maschine ist ein Vollautomat. Wegen Geschmack, Geld und Umwelt.

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Alex Zunker
Alex Zunker (zunker) - 24.06.2012 18:17 Uhr

Geldverschwendung.

Bei Vollautomaten bin ich skeptisch. Wir haben einen Firma, der über 1000 € gekostet hat. Zwei oder drei mal war er schon zur Reparatur, dabei gibt es den Automaten noch keine zwei Jahre. Der Kaffee schmeckt auch nicht toll. Ich trinke zu Hause Kaffee. Ich habe dazu zwei Möglichkeiten: die Bialetti-Kanne und einen Ibrik, mit dem ich Mokka mache. Wenn ich mir einen Capuccino mache, dann schmeckt der etliches besser als das Zeug aus dem Vollautomaten. Und Mokka ist ohnehin eines meiner Lieblingsgetränke. Der Becher hat zur fünf Euro gekostet, besteht aus vier Einzelbauteilen (Was soll da schon kaputt gehen?) der gemahlene Mokka ist auch nicht so viel teurer als Espresso-Pulver oder "normal" gemahlener Kaffee.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.06.2012 20:41 Uhr
Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 24.06.2012 20:41 Uhr

So einfach ist das nicht

Die Vollautomaten machen guten Kaffee, wenn man es vernünftig anstellt. In der Firma ist das selten der Fall. Ich würde auch keinen für 1000+ Euro kaufen, weil die Maschinen in der Tat anfällig sein und nach einigen Jahren den Geist aufgeben können.

Da ich zuhause arbeite, habe ich eine billige Maschine einer der im Artikel genannten Marken. Die kosten 300 bis 400 Euro und haben dennoch das gleiche Mahlwerk und Brühsystem. Beschickt mit aus Italien mitgebrachten guten Bohnen (5 Euro je kg) wird der Kaffee, auch Capucchino, sehr annehmbar. Der Vorteil ist, sich jederzeit innerhalb von ein paar Sekunden eine Tasse machen zu können, frisch gemahlen und gebrüht. Man hat nicht immer Zeit und Lust, das Kaffeemachen zu zelebrieren.

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