24.06.2012 · Vollautomaten für die Zubereitung von Espresso und Kaffee gibt es viele. Hier die richtige Auswahl zu treffen, fällt nicht leicht. Wir testeten drei Modelle, die sich auch mit wenig Platz in der Küche begnügen.
Von Marion KampRichtlinien für Lesermeinungen
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Man kann sich einen leckeren Kaffee auch ganz anders zubereiten, wenn man ...
die "Bodum 1928-16 Chambord 1,0 L" (für 30 € online)
kauft. Man spart nicht nur ein paar Hundert Euro, sondern auch die -aus
hygienischen und geschmacklichen Gründen unbedingt erforderlichen-
mehr oder weniger umständlichen Reinigungszeremonien sowie die
Kosten für erforderliche Wartungsarbeiten.
.
Wenn man seinen Kaffee nicht allein trinken, sondern zu Viert geniessen
will, spart man sich außerdem beim Kaffeekochen eine Menge Zeit
und Arbeit. Wenn wir bei Freunden zu Gast sind, empfinde ich es als
störend, wenn gute Gespräche unterbrochen werden, weil der
Herr oder die Dame des Hauses für längere Zeit in der
Küche verschwindet. Einen "Nachschlag" mag ich daher gar
nicht mehr erbitten.
.
Und man mag trefflich darüber streiten, ob der Kaffee aus dem
Vollautomaten besser schmeckt, als das nach Großmutter-Sitte
aufgegossene und anschließend gefilterte Genussmittel.
Natürlich kommt bei der letzten Tasse immer etwas "Sott"
mit - aber daran merkt man, dass Kaffee eben ein Naturprodukt ist.
Zwar keine Siebträger aber trotzdem gut
Meine Eltern haben eine Saeco die noch zu DM Zeiten gekauft wurde, also
mittlerweile so um die 11 Jahre auf dem Buckel haben dürfte. Sie
war einmal wegen defektem Brühwerk zur Reperatur und läuft
sonst problemlos trotz starker Nutzung. Reinigung und Pflege
natürlich vorausgesetzt.
Nach anfänglichem Probieren mit Mahlgrad, Temperatur und
Kaffeesorte brüht sie wirklich leckeren Kaffe und auch guten
Espresso. Großer Nachteil ist die Lautstärke.
Ein Vorteil ist es, dass man die Maschine einschaltet wenn man heimkommt
und dann jederzeit eine frisch gebrühte Tasse Kaffe bekommt.
Es ist wie mit allem: ob man bereit ist dafür so viel Geld
auszugeben muss man selbst entscheiden. Manche kaufen nen 2500€
teuren Mac obwohl auch ein günstiger Rechr reichen würde,
andere ein Oberklassenwagen um jeden Tag 20km zu fahren und der dritte
eben ne teure Kaffeemaschine....
Als Mensch mittleren Alters hat man die Erfahrungsbandbreite mehrerer Jahre.
Aus der Zeit des Schwallbrühverfahrens über die türkische
Variante bin ich mittlerweile ein überzeugter Nutzer eines
Vollautomaten - wenngleich die gewählte Variante in unserem
Haushalt durchaus die hier genannten Preise locker übertrifft...
Ich ziehe nach knapp 7 Jahren und noch immer derselben Maschine eines
schweizer Herstellers, den Kaffee aus unserem Automaten dem meiner
Mutter aus ihrem Siebträger vor.
Mittlerweile nutzt die ganze vierköpfige Familie das Gerät
allmorgendlich für warme Milch für Kinder, den Latte und
normalen Kaffee. Mit über 20.000 Bezügen diverser
Getränke kann ich bei dem Stückpreis inkl. aller Reparatur und
Wartungskosten nur milde lächeln.
Ich würde ihn mir wieder kaufen - den Vollautomaten - und wenn ich
darauf sparen müsste.
Ein Kaffeevollautomat ersetzt keine Siebträgermaschine, da bleib ich bei der Filterkaffeemaschine
Ein Kaffeevollautomat (ein Derivat der alten Verkaufsautomaten) verbrüht die Bohne und entfaltet kein Aroma. Nun ich habe nicht die Muße eine shcöne Espresso-Siebträgermaschine zu bedienen, also trinke ich einen guten frisch gemahlenen Kaffee aus einer tratitionenellen Filterkaffeemaschine (eine original Wigomat von 1954!) und wenn ich einen wirklich perfekten Kaffee will gehe ich zum Italiener. Perfekten Kaffee gibt es niemals aus dem Plastikbomber mit Display, sondern nur aus der Siebträgermaschine.
Ich bin auch der Meinung,dass man für deutlich weniger Geld einen geschmacklich guten Kaffee brauen kann.Wenn ich mir es recht überlege:Vor 20 Jahren hätte man jemanden,der für (umgerechnet) 2000 DM eine Kaffeemaschine gekauft hätte und nicht ausgewiesener Millionär gewesen wäre,für geisteskrank erklärt.So ändern sich die Zeiten...
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.06.2012 10:44 UhrVor 20 Jahren
waren 2000 DM netto ein akzeptables Einkommen und nicht ein Zeichen von
Armut. Man hat dieses Geld damals aber für einen PC hingelegt mit
Röhrenmonitor. So ändern sich die Zeiten.
Man bekommt heute einen Kaffeevollautomat für umgerechnet 500 DM.
Soviel hätten viele damals auch schon für guten Kaffee
ausgegeben, obwohl man für 500 DM mehr als doppelt so lange
arbeiten mußte als heute für 250 Euro.
Ja, hätte man...
Vor 20 Jahren hätte man auch ohne darüber nachzudenken die
dünne Plörre aus der guten-Krups-Tropfmaschine getrunken.
Vierzig Mark für eine gute Flasche Wein gab man aber schon damals aus.
Kaffee ist in den letzten Jahren als Genussmittel entdeckt worden, falls
Ihnen das entgangen ist. Vorher war er nur ein Nahrungsmittel.
Bis jetzt ist noch keine dieser Automaten in der Lage einer guten Siebträgermaschine das Wasser zu reichen. Ist der Nutzen im Büro noch irgendwie nachzuvollziehen, da hier doch mehrere Personen auf die Geräte zugreifen entzieht sich im privaten Bereich - zumindest wenn man nicht zwei linke Hände hat - die Sinnhaftigkeit dieser Automaten.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.06.2012 10:07 UhrSiebträgermaschine
Ich gebe es zu, ich bin über Nespresso zum Espresso gekommen. Aber
selbst da beträgt der Unterschied zum Filterkaffee oder der guten
"Drückkanne" Welten. Urlaubszeit und Besuche bei den
Eltern werden nun eine echte Geschmacksfrage, denn dort gibts
"nur" Kaffee auf die gute alte deutsche Art. Nicht gut genug.
Und irgenwann nutzt sich der "oh-wie-sexy" effekt der
Nespresso-Kapseln ab, die hunderste verklemmte Kapsel nervt nur und das
ökologische GEwissen meldet sich. Ist so viel AluminiumAbfall
nötig? Muss jede Protion Kaffee soviel kosten?
Nach einem Besuch bei meinem Bruder ist klar:
die nächste Maschine ist ein Vollautomat. Wegen Geschmack, Geld und Umwelt.
Bei Vollautomaten bin ich skeptisch. Wir haben einen Firma, der über 1000 € gekostet hat. Zwei oder drei mal war er schon zur Reparatur, dabei gibt es den Automaten noch keine zwei Jahre. Der Kaffee schmeckt auch nicht toll. Ich trinke zu Hause Kaffee. Ich habe dazu zwei Möglichkeiten: die Bialetti-Kanne und einen Ibrik, mit dem ich Mokka mache. Wenn ich mir einen Capuccino mache, dann schmeckt der etliches besser als das Zeug aus dem Vollautomaten. Und Mokka ist ohnehin eines meiner Lieblingsgetränke. Der Becher hat zur fünf Euro gekostet, besteht aus vier Einzelbauteilen (Was soll da schon kaputt gehen?) der gemahlene Mokka ist auch nicht so viel teurer als Espresso-Pulver oder "normal" gemahlener Kaffee.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.06.2012 20:41 UhrSo einfach ist das nicht
Die Vollautomaten machen guten Kaffee, wenn man es vernünftig
anstellt. In der Firma ist das selten der Fall. Ich würde auch
keinen für 1000+ Euro kaufen, weil die Maschinen in der Tat
anfällig sein und nach einigen Jahren den Geist aufgeben können.
Da ich zuhause arbeite, habe ich eine billige Maschine einer der im
Artikel genannten Marken. Die kosten 300 bis 400 Euro und haben dennoch
das gleiche Mahlwerk und Brühsystem. Beschickt mit aus Italien
mitgebrachten guten Bohnen (5 Euro je kg) wird der Kaffee, auch
Capucchino, sehr annehmbar. Der Vorteil ist, sich jederzeit innerhalb
von ein paar Sekunden eine Tasse machen zu können, frisch gemahlen
und gebrüht. Man hat nicht immer Zeit und Lust, das Kaffeemachen zu zelebrieren.