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Donnerstag, 20. Juni 2013
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Volkswagen Phaeton statt Urus

 ·  Der Golf 7 ist gut geworden. Doch auch für VW wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Innerhalb des Konzerns gibt es starke Kräfte, die von der Strahlkraft des Phaeton überzeugt sind.

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Der neue Golf kommt für Volkswagen zur rechten Zeit. Das Auto ist gut geworden und wird der Konkurrenz wieder schwer zu schaffen machen. Dass aber auch für den Volkswagen-Konzern die Bäume nicht in den Himmel wachsen, zeigen die deutlich leiseren Töne, wenn das Gespräch auf die Zukunft und das wirtschaftliche Umfeld kommt. Immerhin gilt es, ein Unternehmen mit mittlerweile mehr als 100 Fertigungsstätten rund um die Welt auszubalancieren.

In unsicheren Zeiten wie diesen bedeutet das nach allem, was man hört: Bis auf weiteres besser Geld und Schlagkraft zusammenhalten als jedem Wunsch aus den eigenen Reihen nachkommen. So wird die italienische Sportwagenschmiede Lamborghini wohl ihre Idee eines Geländewagens mit dem Namen Urus wieder in die Schublade legen müssen. Zu unsicher ist, ob es genügend Scheichs gibt, die mal eben ein paar Scheinchen für den rassigen Stier zücken. Bentley wird noch mal in sich gehen und seine verunstaltete Version eines Geländewagens überarbeiten müssen, um einen Hauch einer Chance zu haben. Und Bugatti wird wohl noch länger von einem Überrennwagen namens Galibier träumen dürfen. Wer nun meint, dann sei ja wohl auch das Ende des Phaeton nahe, der irrt. Innerhalb von VW gibt es starke Kräfte, die von der Strahlkraft des großen VW überzeugt sind. Der nächste Phaeton kommt bestimmt.

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Jahrgang 1966, Redakteur in der Wirtschaft, verantwortlich für „Technik und Motor“.

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