Gut vorbereitet in die Urlaubszeit: Das betrifft auch die Mobiltelefonie und den Internetzugang in fremden Gefilden. Telefonieren mit dem Handy im Ausland ist teuer - das weiß inzwischen jeder. Der Datenhunger eines Smartphones ist im Ausland noch teurer, und vor allem: Man merkt davon in der Regel nichts. Pfiffige Urlauber schalten den Datenmodus deshalb ab. Wer in den schönsten Wochen des Jahres nicht auf E-Mail und WWW verzichten will, mag mit dem Internetcafé am Strand liebäugeln.
Von dieser Idee können wir jedoch nur abraten. Wer weiß schon, ob die dort aufgereihten Internet-PC sicher sind? Private Daten können mit „falschen“ Browser-Einstellungen unbemerkt gespeichert werden, und nichts ist einfacher, als auf solchen öffentlichen Surfstationen einen Keylogger zu installieren, der jedwede Benutzereingabe protokolliert. Auch die eigenen Kennwörter. Das öffentliche Gratis-W-Lan oder das kostenpflichtige im Hotel bergen ähnliche Gefahren. Solche W-Lan-Verbindungen lassen sich jedoch mit einem VPN schnell und zuverlässig sichern. Ein „Virtual Private Network“ mit Verschlüsselung lässt sich kinderleicht einrichten - für Notebook, Smartphone und iPad. Wer Dienstgeräte nutzt, frage seine IT-Abteilung. Für private Kunden gibt es VPN-Anbieter, die für ihre Dienste weniger als 10 Euro im Monat verlangen. Diese Investition lohnt sich in jedem Fall.