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Verkehrtstote Besser, nicht gut

 ·  Niemals zufrieden kann man mit jener Statistik sein, die am Ende jedes Autojahrs die Zahl der Verkehrstoten auflistet. Jeder Tote ist einer zu viel. Aber immerhin: Die Zahlen sehen wieder besser aus.

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Die „niemals Zufriedene“ nannte der Belgier Camille Jenatzy seine Konstruktion, die sich für ewig ins Geschichtsbuch schrieb. Der Elektrowagen (!) war das erste Auto, das nachweislich schneller als 100 km/h fuhr (1899). Niemals zufrieden kann man mit jener Statistik sein, die am Ende jedes Autojahrs die Zahl der Verkehrstoten auflistet. Und nahezu immer hat der Einzelfall damit zu tun, das jemand zu schnell gefahren ist. Das muss nicht jenseits der 100 gelten, auch langsames Tempo kann im Verbund mit Unaufmerksamkeit oder Pech zu schnell sein. Jeder Tote ist einer zu viel, aber immerhin, die Zahlen sehen wieder besser aus.

Ersten Auswertungen des Unfallgeschehens 2012 zufolge ist mit einem deutlichen Rückgang im Vergleich zu 2011 zu rechnen. Bis Ende Oktober steht der Vergleich auf minus 6,8 Prozent. Nach den Erwartungen der Statistiker wird die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland im Gesamtjahr um sieben Prozent auf rund 3700 sinken, aber leider nicht den Tiefststand des Jahres 2010 erreichen. Vor zwei Jahren starben auf Deutschlands Straßen 3648 Menschen. Bis dahin hatten Jahr für Jahr weniger Menschen ihr Leben auf den Straßen lassen müssen, ausgehend von heute unvorstellbaren 19 301 Toten im Jahr 1970. Im Jahr 2011 war die Zahl wieder auf mehr als 4000 geschnellt. Nur, wenn wir niemals mit dem Erreichten zufrieden sind, wird sich die Zahl weiter drücken lassen.

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04.01.2013, 14:00 Uhr

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