In den Zeiten des Übergangs gibt es Autos, die irgendwie unpassend sind. Zum Ende des Heckantriebs hielt man in Britannien noch an ihm fest: Hillman brachte 1963 den schnuckeligen, aber unfertigen Heckmotor-Imp, und der Kleinwagen war bis 1976 in Produktion (da gab es den Fiat 128 schon sieben Jahre). Der Imp kam mit zwei Türen und Stummelheck, als Husky (prima Name für den schlichten Hochdach-Kombi), als Californian (Schildmützen-Coupé) und als Rally Imp (60 PS aus 998 Kubik). Immer dabei waren zweifelhafte Qualität und dubiose Fahreigenschaften. Der Impging mit der Rootes-Gruppe unter.
Dass der Nachfolger von seinem Vorgänger überlebt wird, ist nicht allzu häufig: Der Austin/MG Metro war ein trauriges Gefährt, pragmatisch bis auf die Knochen, 1980 mit der Technik des seit 1959 gebauten Mini versehen, sollte er diesen ersetzen. Das gelang ihm natürlich nicht, daran änderte auch die Turboversion nichts. Die Marke Triumph starb mit dem Acclaim, um den es nicht wirklich schade war, eher ein finanzieller Verzweiflungsakt der maroden BLMC (wirrer Zusammenschluss britischer Automarken, der in den Untergang führte) als ein technischer Fortschritt, er war eigentlich ein Honda Ballade. Eine reizlose Limousine ohne erkennbare Design-Bemühungen, die man nur in einem Land verkaufen konnte, wo es blutigen Rinderbraten mit Pfefferminzsoße gibt. Wir wollen empfindsame Autofreunde nicht weiter quälen mit Austin Maestro oder Ambassador oder Austin Morris oder Ital. Demnächst widmen wir uns, ach, den Italienern, wie wunderbar.