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Veröffentlicht: 21.02.2017, 15:40 Uhr

Ungewöhnliches Set Kühner Küchenzauber

Warum gab es das nicht schon längst? Aus dem „b. double round“ lassen sich drei verschiedene Kochgeräte zusammenstellen: zum Kochen, Braten und Backen.

von
© Pardey Aus zwei Teilen wird ein ...

Die Idee wirkt bestechend und zugleich so einfach, dass man davorsteht und sich fragt: Warum gab es das nicht schon längst? Vielleicht weil nicht ganz unkompliziert ist, was so leicht wie überzeugend aussieht. Berndes im sauerländischen Arnsberg, Anbieter von Koch- und Backgerät, Pfannen und Kochtöpfen vorzugsweise aus Aluminium-Druckguss, hat mit dem „b. double round“ ein aus drei Einzelteilen bestehendes 24-Zentimeter-Kochset für rund 200 Euro Listenpreis im Programm. Aus ihm lassen sich drei verschiedene Kochgeräte durch unterschiedliche Kombination zusammenstellen: Ein Kochtopf mit Glasdeckel, eine Schmorkasserolle mit oder ohne Deckel und, wenn man diese hochbordige Pfanne wie im Bild herumdreht und mit dem Boden nach oben auf den Topf legt, ein Bräter.

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Nun konnte man schon immer von einem klassischen Bräter mit zwei Henkeln den Deckel herumdrehen, um beispielsweise einen Braten kurz mal warm zu stellen, während man sich mit dem Fond beschäftigte. Aber abgesehen von den gußeisernen, superrobusten und entsprechend schweren Exemplaren, waren die Deckel nie dafür geeignet, sie umgedreht zum Braten beispielsweise auf Kohlefeuer oder eine Gasflamme zu stellen. Und heute haben viele Bräter einen zentralen Knauf zum Hochheben. Da klappt dann kaum noch das Abstellen sicher nach dem Herumdrehen. Das Rundstück von Berndes hat am Topf wie an der Kasserolle seitlich angenehm breite Handgriffe, die in der Variante Bräter sich so ineinanderfügen, dass man sie bequem zusammen umgreifen kann. Der Glasdeckel mit Knauf hat eine Öffnung, durch die Dampf entweichen kann, und einen Silikonrand, durch den er fest und sicher aufliegt, egal ob auf Topf oder Pfanne.

44911753 © Pardey Vergrößern ... ein Topf. Die Pfanne schließt ihn.

Deckel wie Topf bestehen aus dickem Aluminium-Druckguss, der sich an der Außenseite samtig glatt anfühlt. Inwendig sind beide Kochgefäße dreischichtig mit einem Antihaftbelag versehen. Dass man den nicht mit scharfem Werkzeug verkratzen sollte, wie man auch das ganze Ensemble besser nicht in die Spülmaschine stellt, versteht sich. Ein wenig Spülmittel, heißes Wasser, ein rauher Schwamm und hin und wieder etwas Öl nach der Wäsche genügen als Pflege. Der Clou von Topf und Deckel sind die silberfarbenen Böden aus ferromagnetischem Edelstahl, die in das schwarze Aluminium eingearbeitet sind. Diese Böden machen Topf wie Kasserolle für jedeArt von Herd tauglich: ob Gasflamme oder elektrisches Induktionskochfeld, spielt keine Rolle.

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Als Bräter bringt die Kombination aus 5,5 Zentimeter hoher Kasserolle und 9,5 Zentimeter hohem Topf etwas über drei Kilogramm auf die Waage. Mit Glasdeckel hat der Kochtopf ein Leergewicht von 2,2 Kilogramm. In jedem Fall lassen sich diese Gewichte beim Umsetzen oder Ausgießen gut handhaben dank der Griffe. Die sind zwar ein optisch markanter Akzent, bieten an dem für sein Design ausgezeichneten Kochgeschirr aber nicht nur dem Auge etwas. Um beim Bräter ineinanderpassen zu können, sind sie an Topf und Kasserolle unterschiedlich gestaltet: im ersten Fall flächig, an der Pfanne hingegen als rechteckiger Ring mit einer Kante als Sicherung gegen Verdrehen. Wenn man eines der beiden Kochgefäße offen betreibt (oder mit einem zweiten 24-Zentimeter-Deckel) hat man mit dem Kochgeschirr genug für eine komplette Mahlzeit. Und außerdem hat sich die Bräter-Kombination im Backofen, erst geschlossen und dann aufgedeckt, fürs Brotbacken bewährt. Die Preise für das Set bewegen sich im Netz um die 170 Euro.

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