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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Stromnetz Intelligenter Verbrauchen mit „Smart Grid“

 ·  Beim Verkauf von Strom an Privathaushalte gilt nach wie vor die Regel: Eine Kilowattstunde kostet immer gleich viel, egal ob die Nachfrage groß oder gering ist. Das soll sich ändern. Dafür müssen die Stromnetze vollkommen neu ausgerichtet werden.

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Paul Rabe

@Hans-Peter Hammer Personenprofil über Smart Grid ?

Herr Hans-Peter Hammer, wie wollen Sie über ein Smart Grid ein Personen Profil erstellen ? Der intelligente Stromzähler meldet nur in Richtung Verbraucher den aktuellen Strompreis bzw. bekommt eine Prognose über zukünftige Strompreise (wie beim Wetterbericht).
Irgendwelche Daten leitet dieser nicht zurück. Nichtmal den Stromverbrauch, denn der wird sinnvollerweise erst an Knotenpunkten zentral erfasst. Die Stromabrechnung erfolgt am Periodenende durch die im Zähler erfassten Verbrauchszeitreihen (vorher geht gar nicht, weil Mengenrabatte sonst nicht erfasst wären).
Was aber will man damit anfangen, wenn man weis, daß ich vor 8 Wochen zur Uhrzeit X den Verbrauch Y hatte ?

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Paul Rabe

@Mitzsch nur ein hoher Strompreis verhindert Verschwendung

Herr Michael Mitzsch, ich benötige immer nur einen PC, es macht wenig Sinn mehrere Geräte gleichzeitig zu bedienen.
Das selbe gilt für meine anderen Großgeräte im Haushalt, mehr als eine Waschmaschine oder einen Kühlschrank brauche ich nicht.
Dort wo man wirklich neue 'Helferlein' einsetzt ist der technisch notwendige Stromverbrauch meistens zu vernachlässigen, nicht aber deren potentielles Verschwendungspotential.
Ihr Beispiel der elektrischen Zahnbürste ist da sehr gut:

Der Strom (bzw. Energie) den elektrische Zahnbürsten wirklich zum Zähneputzen verbrauchen ist verschwindend gering, da könnten Sie für einen Euro monatelang täglich zweimal putzen. Teuer wird es aber, wenn die Bürste keine StandBy Abschaltung hat, das Netzgerät also permanent Strom verbraucht, obwohl die Bürste gar nicht benutzt wird.
Solche Verschwendung hat nichts mit einer erhöhten Lebensqualität zu tun.
Man bekommt Sie nur in den Griff wenn Strom teuer genug ist, damit sich Hersteller solche Verschwendung bei aktuellen Geräten nicht mehr erlauben.

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Hans-Peter Hammer

Natürlich?

Ich freue mich schon auf die Proteste der Nachbarn wenn ich Morgens um 3 angange die Löcher für ein neues Regal zu bohren, weil der Strom da ja billiger ist. Oder, wie schon angemerkt, die schleudernde Waschmaschine zu nachtschlafender Zeit. Ach ja, den um 20:15 im Fernsehen laufenden Bericht über gravierende IPCC-Fehler schau ich mir dann eben um 23 Uhr an, oder? Weil der Strom da billiger ist?!
Über Google regen sich Politiker und Bevölkerung auf (bei Street View zu Unrecht) aber das mit "Smart Grid" ganz leicht ganze Familien-, Besucher- Personenprofile erstellt werden können (und wenn man es kann wird's auch gemacht!) regt kaum jemanden auf!!!!!?

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Martin Buchwald
Martin Buchwald (Denken) - 27.09.2010 10:27 Uhr

Auf welcher Basis?

Aha Tarif nach Nutzungszeit. Sind wir ehrlich, hier geht es doch am Ende um nichts anderes, als dem Kunden mehr Geld aus der Tasche zu leiern.
Als Basis für den ganzen Schmarn soll dann wohl die Strombörse in Leipzig gelten? Die ja geradezu Beispielhaft für den vorbildlichen Wettbewerb auf dem Strommarkt steht.
- Wer Ironie findet darf sie behalten! -

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dieterfc (dieterfc) - 27.09.2010 00:14 Uhr

Unterschiedliche Tarife neu ????

So ein Unsinn, das gab es schon seit den 70ern.
Das ganze wurde in der Vergangenheit durch sogenante Rundsteuergeräte geschaltet. So konnte man zwischen 2 Tarifen hin und herschalten, und darauf basierend gab es eine Fülle von unterschiedlichen Schalttarifen , je nach Last im Netz.
Bekannt wurde das bisher bei der Nachtspeicherheizung, es gab aber auch Tarife für den gesamten Haushaltsbedarf.
Gäbe es keine Utopisch hohen staatlich gesteuernten Abgaben auf den Strom, die ja mehr als die hälfte des Strompreises ausmachen , dann wäre die Nachtspeicherheizung ürgigends immer noch die billigste Heizform.
Diese Heizsysteme halten in der Regel weit mehr als 40 jahre ohne große Sanierung oder Austausch, was unschlagbar ist.
Aber der Staat steuert halt die Preise der Energieform , den sie Politik gerade fördern will nach unten , und die anderen nach oben.

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Michael Mitzsch

@heidepaul

"Mein Computer verbraucht nur noch 20% von dem was mein erstes Gerät einmal verbraucht hat."
Was sie da aufmachen ist eine Milchmädchenrechnung. Wer glaubt durch Energieeffizienz würde der Stromverbrauch in Summe über Dekaden sinken irrt. Ihre angeführten Beispiele stellen das gut dar: Wieviele PCs standen wohl in einem durschnittlichen Haushalt vor 30 Jahren? Wieviele Fernseher? Heutzutage hat fast jedes Familienmitglied seine eigenen Geräte. Und dazu noch Smartphones, el. Zahnbürsten, etc. pp.
Wenn wir auch in Zukunft NEUE inovative Helferlein für den Haushalt und das tägliche Leben haben wollen sind wird auf billige Energie angewiesen!

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Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 26.09.2010 16:36 Uhr

Neben den Kosten gibt es noch einen anderen Aspekt

Ein guter Bekannter arbeitet als Informatiker an den geplanten Smart-Grid-Systemen, mit Vernetzung der Verbraucher. Neben dem ökonomischen Wahnsinn, billige, zuverlässige Stromversorgung durch teuren, naturzerstörenden Zufallsstrom zu ersetzen, hat er mich auf einen weiteren Hammer aufmerksam gemacht: Wer Zugang zu den Daten hat, kann genau sehen, wieviele Personen sich in der Wohnung aufhalten, wann sie essen, duschen, waschen, ihren Computer nutzen, zu Bett gehen und aufstehen, usw. Aber das nehmen wir doch gern in Kauf, um das Klima zu retten, oder? Al Gore und der IPCC-Vorsitzende Pachauri brauchen weitere Millionen von uns, um sich weitere große Anwesen kaufen zu können (Al Gores letzte Erwerbung direkt am Meer in Meereshöhe, obwohl nach seiner Behauptung der Meeresspiegel um 6 m steigen soll, *lach*) und um die Welt zu jetten, und was sind dagegen schon die Erschwinglichkeit und Zuverlässigkeit der Energieversorgung oder solche Lappalien wie Privatsphäre und Bürgerrechte?

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Wolf Pressburger

Es ist drei vor Zwölf - C02-Debatte JETZT!

Die Mehrheit der Politiker und der des deutschen Volkes verstecken sich in der bisher gemütlichen Wolke des (noch) angeblichen Konsenses, CO2 sei ein gefährliches Gas, welches das Klima zerstöre. Kein Wissenschaftler dieser Welt hat dafür bisher wirklich einen Beweis antreten können. Aber die Masse der Wissenschaftler, welche die CO2-These definitiv kritisieren, werden wie in einer Diktatur ferngehalten oder in Misskredit gebracht und verheimlicht. Es wird auf Grund dieser Lüge ein gigantischer, weltweiter Wirtschaftsbetrug und eine Versklavung der Gesellschaft aufgebaut, bei dem allerdings nur westlich orientierten Länder mitmachen. Die anderen lachen sich über unserer Dummheit tot und wachsen in dem Masstab, wie wir mit unserem Öko-Staat uns selbst zerstören. Millionen gut meinender Menschen sind wegen der Raffinesse und ungeheuerlichen Dimension der Manipulationen in eine Massenpsychose gefallen.( Gab es so was nicht schon mal?) KANN IN EINER WIRKLICHEN DEMOKRATIE EIN THEMA TABU SEIN? Nur im Kern undemokratische Kräfte können so denken und handeln. Lügen haben kurze Beine, aber schlimme Folgen - für uns alle! Deshalb und sofort auf breiter Basis mit Vertretern wirklich aller Lager: DIE WIRKLICHE CO2-DEBATTE - SOFORT!
FAZ-Zeuge

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Ralf Schneider
Ralf Schneider (ralf61) - 26.09.2010 14:38 Uhr

Es wird immer der gleiche Betrag abgesaugt

das sollten doch alle halbwegs intelligenten Zeitgenossen kapieren, die vier Besatzer mit ihren anhängigen Stadtwerken und sonstigen Versorgern benötigen einen gewissen Grundstock an Cash, dieser wird bei erhöhtem Einsatz von Energiesparprodukten über die gleichmäßige Erhöhung der Stromgebühren eingetrieben. Solange die Versorgung in den Händen der Oligarchie bleibt und nicht dezentralisiert wird, solange werden alle Sparbemühungen einfach durch Kartelle ad absurdum geführt werden. Da können die ganzen Werbekampagnen mit Stars und Sternchen noch so prächtig organisiert sein. Energieversorgung=Daseinsvorsorge gehört in die Hände des Volkes!!!!

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Ludgar Mankowski

Die Zukunft - schon heute!

Sehr praktisch für die Energieriesen: So kann das Konsumverhalten eines jeden Haushaltes äußerst genau, dann wohl bis aufs letzte Zimmer und den letzten Steckdosenplatz, analysiert werden:
"Wie - Sie wollen heute Abend die Sportschau auf Ihrem neuen Plasma TV gucken? Das kostet aber von 17 bis 19 Uhr in Ihrem Wohnzimmer einen 60% igen Aufschlag. Sie wissen ja schon, dass Sie mit Ihrem Beitrag dann ja auch aktiv zum Umweltschutz beitragen, weil wir den Öko-Bauern (der mit seinem steuerlich vergünstigen Dieselaggregat den Strom in seine Solaranlage einspeist) auch was Gutes tun wollen.

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Paul Rabe

@Trummler der technische Fortschritt macht höhere Strompreise bezahlbar

Herr Trummler, meine neue Waschmaschine benötigt nur 40% der Energie meiner alten Waschmaschine. Mein neuer Kühlschrank sogr nur 30%.
Meine LED Beleuchtung sogar nur 10% .Mein Computer verbraucht nur noch 20% von dem was mein erstes Gerät einmal verbraucht hat, ähnliches gilt für meinen Fernseher.
Selbst wenn der Strompreis sich verdoppeln würde, so würde ich doch WENIGER Geld für Strom ausgeben als in der Vergangenheit.
Bei industriellen Verbrauchern sind die Einspotentiale noch viel größer als bei Privathaushalten.
Wir können uns höhere Strompreise also leisten OHNE das dabei der Wohlstand leidet.

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Paul Rabe

@Trummler wie wollen Sie Kernkraft ohne bessere Netze nutzen ?

Herr Trummler, die SPD dürfte ziemlich unverdächtig sein was eine positive Einstellung zur Nutzung der deutschen Steinkohle angeht. Die Kunpel sind deren Stammwähler. Aber selbst dort hat man erkannt, daß die Subventionen in die Steinkohle keine nachhaltige Politik darstellen.
Es ist eben ein großer Unterschied ob man in ein Stromnetz investiert oder Geld für den Abbau von Steinkohle ausgibt. Das Stromnetz ammortisiert sich, das Geld für die Steinkohle ist weg.
Auch die deutsche Braunkohle wird Europa insgesamt nicht versorgen können und auch dort sind die Gesamtkosten deutlich höher als nur der Abbau. Sie müssen auch den Landschaftsverbrauch und die C02 Problematik (Kosten für Zertifikate)mit in die Rechnung einbeziehen.
Was die Kernenergie angeht, so wird diese in Teilen von Europa ja genutzt, Frankreich hat einen Anteil von über 80%. Aber wie wollen Sie diese Energie in ganz Europa nutzen ohne bessere Netze ?
In Deutschland wird die Kernenergie, aus bekannten politischen Gründen, keine Zukunft mehr haben. Wer anderes denkt hat von Politik, dem Investitionsverhalten institutioneller Anleger (und deren politischer Risikobereitschaft) nicht viel verstanden und sollte sich mal die Umfragewerte für die Grünen anschauen...

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Wolf Pressburger

Im Land der Lemminge - na dann weiter so!

Daß Deutschland in kurzer Zeit zwei katastrophale Diktaturen produzierte, kann ja wohl kein Zufall sein. Es muß ja wohl eine grundsätzliche Disposition geben. So sagte vor nicht so langer Zeit der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt, er halte die Deutschen nach wie vor für sehr verführbar! Das Wissen, Gesellschaften über Angsterzeugung zu beherrschen, haben bis heute nicht nur manche Religionen, sondern auch politische Parteien gezielt eingesetzt. Hier sind vor allem die dekadenten Wohlstands-Deutschen sehr empfänglich. Die Selbstverständlichkeit, mit der wir heute unserer Freiheitsrechte und Wohlstand benutzen, versetzt viele Mitbürger in einen kollektiven Schlafmodus, der sie offen für jede auf den meisten Kanälen geführte Manipulation macht. Eigene selbst verantwortliche, tiefere Recherche im Sinne einer gelebten demokratischen Verantwortung, die per Internet noch nie so einfach war (zB. einfach mal nach EIKE googeln) ist ja schließlich zu anstrengend - also lieber hinein in die CO2-Freiheit. ERST, WENN DER LEMMING SICH HINTER DER KLIPPE IM FREIEN FALL BEFINDET, HAT ER NOCH EIN PAAR SEKUNDEN ZEIT, SEINE DUMMHEIT ZU BEREUEN, BIS ER AUFKLATSCHT: Unser neuen Leiden könnten allerdings sehr viel länger dauern...
FAZ-Zeuge

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Horst Trummler

Ein großer Schritt ins Mittelalter

In vielen Ländern ausserhalb Europas kostet Haushaltsstrom 5 - 10c($). Bei diesen Preisen würde kaum jemand auf die Idee kommen die Essensbereitung auf 02:00 Nachts zu verlegen, wenn gerade ein Wind weht. In Deutschland wird der Strom bereits heute sehr teuer angeboten. Nach den Plänen der Regierung wird die Stromerzeugung aus den technisch hoffnungslosen Windmühlen und Solarzellen ausgeweitet. Der Strompreis wird ansteigen. Gleichzeitig werden viele Branchen gezwungen sein die Produktion aus Deutschland zu verlegen. Hinzu kommt der Wohlstandsverlust aus der Alterung der Gesellschaft. Die preisbereinigten Nettoeinkommen erreichten in Deutschland 1991 ihren Höhepunkt. Sehr hohe Energiepreise treffen auf sinkende Nettoeinkommen. Dann werden künftig möglicherweise viele Menschen gezwungen sein, den Stromverbrauch auf windreiche Zeiten zu konzentrieren. Eine Religion hat ihren Preis. Der Politiker Biedenkopf sprach dazu: "Ein Jahrhundert der Bescheidenheit" bricht an.
Vandale

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Horst Trummler

Herr Rabe - Importenergie

In Deutschland gibt es umfangreiche Braunkohlevorkommen die für ein paar Jahrhunderte gut sind. Die Kernenergie ist hinsichtlich der Versorgung vollkommen unkritisch. Ein Satz Brennelemente wird üblicherweise 4 - 5 Jahre genutzt. Ersatzbrennstäbe lagern in den Kraftwerken. Daneben gibt es Vorräte in der Urananreicherung und der Brennelementefertigung. Bei einem Totalboykott würde die Zeit ausreichen um bei zügiger Genehmigung (Engpass) wieder eine Uranförderung in Deutschland aufzunehmen und die Kraftwerke zu versorgen. In Deutschland gibt es ca. 50 Mrd. to Steinkohle zwischen Ruhr und Nordsee. Diese ist bei herkömmlicher Förderung teurer als Importkohle, allerdings viel günstiger als Wind/Solar "Energie". Die Entwicklung von Kohlevergasungstechniken um diese Vorkommen wirtschaftlich zu nutzen wäre sicherlich sinnvoller als sich mit der technisch vollkommen hoffnungslosen Wind- und Solarenergie zu beschäftigen.

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Paul Rabe

Europa lebt von Importenergie - wie lange geht das gut ?

Ein Systemwechsel kostet Zeit und ist nicht umsonst zu haben. Wir leben in Europa im Moment zum allergrößten Teil von eingeführter Energie.
Kohle, Öl, Gas und sogar Uran kommen größtenteils aus dem außereuropäischen Ausland. Das funktioniert im Moment noch ganz gut, weil die Stellung Europas in der Welt noch eine führende ist.
Aber es ist klar, daß Europas Spitzenstellung nicht zu halten ist. Gegenüber Milliardenvölkern in Indien und China aber auch gegenüber einem aufstrebenden Brasilien und Russland oder einem schnell wachsenden arabischen Raum wird Europa in Zukunft an Einfluß verlieren.
Damit aber wird die Versorgung mit Importenergie immer unsicherer und vor allem teurer (weil die anderen auch immer mehr Gas, Öl, Kohle und Uran verbrauchen werden)
Noch hat Europa die Zeit und die Ressourcen eine autarke, regenerative Energieversorgung mit allen nötigen Komponenten, dazu gehören auch 'smart Grids' aufzubauen.
Aber dieses Zeitfenster ist nur endlich. Wenn Europa es verpasst, dann wird der Energiezufluß von draußen einmal versiegen ohne, daß man rechtzeitig vorgesorgt hat.

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Wilhelm Friedrich

Investitionskosten: 230 EUR, Einsparung: 20 EUR im Jahr. Kein gutes Geschäft!

Was ist daran intelligent? Der Verbraucher tritt mit Investitionskosten von 230 EUR in Vorleistung. Dafür spart er ca. 20 EUR an Stromkosten pro Jahr. Die Anlage armortisiert sich nach etwa 11,5 Jahren. Was soll daran intelligent sein? Allein die Zurverfügungstellung durch die Stromkonzerne, die davon vom ersten Moment an profitieren. Im Übrigen wird bei dieser Lösung nicht bedacht, dass die meisten Stromfresser Tag und Nacht laufen müssen, wie Kühl- und Gefrierschrank. Meine Frau möchte auch nicht nachts bei besonders günstigem Strom die Wäsche waschen, zumal das Geräusch so störend ist (das der Waschmaschine). Gleiches gilt für die Spülmaschine, die rumpelt und punmpelt und am Ende immer piept. Wir haben überdies auch nicht vor, mitten in der Nacht den Toaster oder Kaffeemaschine anzuschalten und das Frühstück auf Mitternacht vorzuverlegen oder gar nachts um drei Mittag zu essen und um vier fernzusehen. Da der Mensch nun mal gewisse von der Natur vorgegebene Lebensrhytmen einhält, hält sich der Einsparungseffekt, der durch solche "Smart Grids" erzielt werden, in sehr, sehr engen Grenzen. Auch hier wird der Bürger ähnlich verhonepiepelt wie bei der energetischen Sanierung, wenn man der Sache einmal wirklich auf den Grund geht.

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F.C. Ewald
F.C. Ewald (carlosfe) - 24.09.2010 20:40 Uhr

grid nonsense (carlosfe)

wie der Beitrag darlegt, wird auch das "smart grid" wie all der sonstige Unsinn in D mit der Wind- & SolarEnergie den Strom bald unbezahlbar machen, wenigstens wird die Solar förderung schon mal etwas reduziert, was aber noch nicht ausreicht; zumal wenn man die Windmühlen zu sehr viel höheren Kosten nun im (Küsten-)Meer aufstellt; aber wenn die Reg. mit den StromMonopolisten bei längeren Laufzeiten der KKW noch nicht mal niedrigere Stromtarife durch setzen kann, zeigt das nur ihre Inkompetenz in den Fragen der EnergieSicherheit und Daseinsvorsorge. Ansonsten scheint es zuviele (Pseudo-) Wissenschafter zu geben, die immer noch nicht wissen, daß Wind- / Solar - Energie die teuerste Stromproduktionsart ist und die KernEnergie keine Brücken-Technologie sondern die Energie der Zukunft ist; nach der Kernspaltung kommt die Kernfusuion.

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 24.09.2010 20:01 Uhr

Die Lastspitzen in den Netzen ...

... sind auch heute schon genau bekannt - in der Industrie sowieso aber auch bei den privaten Verbrauchsstellen. Im privaten Bereich kann man sie nur nicht dem einzelnen Verbraucher zuordnen; dies muss man aber, um bei ihm ordentlich abkassieren zu können. Einen anderen Grund hat die ganze Aktion nicht. In Zukunft werden wir genauso abgezockt wie an den Tankstellen, oder hat jemand eine Erklärung dafür, warum das Benzin zu manchen Zeiten plötzlich teurer wird (z.B. Freitagnachmittag), ohne dass sich die Ölpreise oder der Kurs EUR/$ - also die preisbildenden Parameter -verändert hätten? Genauso wird es uns beim Stromverbrauch gehen. Und nachts um 2:00 die Waschmaschine anzustellen ist wohl der pure Schwachsinn. Selbst wenn man die Zeit programmieren kann, werden sich die Wohnungsnachbarn freuen, wenn die Maschine dann um 3:00 anfängt zu schleudern. Die wenigsten wohnen nämlich in einem Einfamilienhaus. Und noch eines ist zu sagen: Die irrsinnigen Subventionen für die erneuerbaren Energien sind sofort einzustellen, denn sie halten künstlich die Preise für Solarzellen etc. hoch. Alle Anlagen könnten inzwischen bedeutend günstiger sein gäbe es diese Subventionen nicht mit denen man die Marktmechanismen völlig außer Kraft setzt.

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Shaka Zulu

Ein wichtiger Schritt

Ein wichtiger Schritt in ein neues Energiezeitalter.
Zuerst sollte man sich klar machen dass unser jetziges Energiekonzept in Zukunft nicht mehr tragbar/finanzierbar ist. Daher ist es doch logisch dass an intelligenten Lösungen wie das SmartGrid gefeilt wird, welches übrigends in einigen Teilen der USA sehr erfolgreich eingesetzt wird.
Es wird in Zukunft mehrere verschieden flexible Tarife geben, welche dann letztendlich für jeden eine billigere Lösung enthalten. Auf der anderen Seite profitieren Energieversorger weil die Eingliederung von Erneuerbaren Energien ins Netz damit besser gelingt.
Kosten waren mit der Einführung von DSL neuen Handytarifen etc auch verbunden - in 10 jahren wird jeder froh sein dass es durchgezogen wurde...
Es mögen jetz etliche Kolleriker diesen Beitrag negativ bewerten, die meisten weil Sie die Tragweite dieser Technologie nicht enschätzen können. Ich teile diese Meinung jedenfalls mit vielen meiner Professoren, Kollegen aus verschiedenen Berufen....

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Jahrgang 1947, Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

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