10.07.2012 · Weit vor der Küste installierte Windparks lassen sich nicht mit klassischen Drehstromverbindungen an das Stromnetz an Land anschließen. Für sie müssen leistungsstarke HGÜ-Steckdosen gebaut werden. Bisher alles Einzelanfertigungen.
Von Georg KüffnerRichtlinien für Lesermeinungen
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>>..die von der Solidargemeinschaft der Stromkunden klaglos
(bisher) bezahlt wird.
Die Solidargemeinschaft der Steuerzahler hat demnächst 2 Milliarden
zu zahlen für die weitere Suche nach einem Endlager. (Meldung im
Deutschlandfunk von heute)
Hinzu kommen 2-6 Milliarden für die Sanierung der Schachtanlage
Asse (Quelle webseite ntv),
Dagegen ist die Sanierung von Schacht Konrad schon preiswert: 1,6
Milliarden, geschätzt waren mal 900 Mios Quelle Bundesamt für
Strahlenschutz). Ironie ON Aber dafür gibts billigen Atomstrom aus
sicheren AKWs.Ironie OFF
Herr Pietz,
das ist schon lustig, Sie sind im Begriff dem Staat (also der
Gemeinschaft aller Bürger) vorzuwefen, er trödelt bei der
Suche nach einem Endlager.
Herr Pietz, wie wärs denn eigentlich, wenn der Verursacher des
Atommülls da mal proaktive vorangeht?
Wo genau erkundet Eon und Vattenfall denn einen Endlagerstollen für
den von Ihnen produzierten Mist?
Das Zeug fast für lau dem Staat "schenken" und dann
meckern, dass der Staat die Endlagerung nicht zügig vorantreibt -
is schon dreist, vor allem bei den fetten Jahrzehnten, die die
Strommafiamonopolisten hinter sich haben...
Herr Wrobel: Bislang gibt es keinen einzigen konkreten Hinweis, daß Gorleben nicht für eine
Endlagerung geeignet wäre. Es wird sogar durch
Bürgerinititiven und durch die Politik inzischen gewollt
verhindert, daß durch weitere Erforschung eine endgültige
Bestätigung der erreicht wird. Daher ist eine weitere Beteiligung
der KKW-Betreiber unbegründet.
Es werden wohl 70 Jahre vergehen, bis man auch nur einen Schacht mit dem
dem Erforschungs aund Ausbaugrad von Gorleben erreicht haben wird - wenn
man überhaupt so weit kommt - kommen will.
Grundsätzlich gebe ich Ihnen Recht.
Aber nur was die Übernahme der Kosten für das administrative
Suchverfahren (Bürgerbeteiligung etc.) angeht. Alle anderen Kosten,
sowohl für die Eignungsprüfung als auch für die
spätere Endlagerung, sollten auch die ehemaligen Betreiber
übernehmen. Schließlich gilt dieser Grundstz für jedes
andere Baubrojekt auch!
Es gibt allerdings auch Kosten, auf die der Bund an anderer Stelle
"sitzen geblieben" ist, obwohl die Verantwortung durchaus
anders gelagert war (s. Asse). Die ehemaligen Betreiber können sich
summa summarum sicher nicht beschweren!
Herr Stender, wenn ein Endlager aus ideologischen politischen Gründen ausgesucht wird,
ist es auch legitim, es aus ideologisch politischen Gründen zu verhindern!
Gorleben, Gorleben...
Herr Stender, helfen Sie mir auf die Sprünge, das war doch der
Standort, an dem das Deckgebirge nicht wirksam gegenüber der
Biosphäre abschirmt (siehe PTB,BfS) und der eigentliche Salzstock
Gas- und Lösungsvorkommen enthält...
"Perfekt"? Perfekt billig vielleicht... aber nur für ein
paar Generationen, nicht für 10.000 Generationen und mehr.
Nach uns die Sinflut - Vertuschen, verschweigen, verharmlosen...
Herr Pätzold,
mit Gorleben steht ein perfektes Endlager zur Verfügung, wird aber
aus ideologischen,
politischen Gründen verhindert!
Sonne und Wind stellen uns keine Rechnung
Gemäß Bericht der Monopolkommission Nr. 59 liegen die
geplanten Anschlusskosten für die Offshore-Steckdosen bei derzeit
34 Mrd. EUR/a für die geplanten 25 GW Leistung. Mit den zugesagten
Renditen und Betriebskosten belaufen sich allein die von den
Verbrauchern zu tragenden Netzanschlusskosten auf rund 4 ct/kWh.
Dies entspricht bereits den Vollkosten der Stromerzeugung in anderen Industriestaaten.
Zusätzlich zu den Netzanschlusskosten müssen die
Verbraucher finanzieren:
Einspeisevergütung 15-19 ct/kWh (EEG)
Ausfallkosten in Höhe von ? ct/kWh
Backup-Kosten für Ersatzkraftwerke von rund 2 ct/kWh (IER Stuttgart)
Ausbau des Übertragungsnetzes an Land von ca. 2 ct/kWh
Im Ergebnis kostet der ideologisch korrekte Offshore-Windstrom den
Verbraucher einen klitzekleinen Zuschlag von rund 20 ct/kWh bzw. bei
zukünftig 100 TWh/a Offshore-WE rund 20 Mrd. EUR/a.
Ein Artikel beleuchtet ein nicht neues Detail aus dem Bereich
Elektrotechnik und die Foristen überschlagen sich förmlich.
Also doch eine theologische Diskussion.
"Technik und Motor" - eigentlich nicht die richtige Rubrik
Der Artikel beginnt polemisch und endet polemisch. Nur zwischen den Zeilen geht es um die eigentliche Technik, die Probleme macht, mit ihr wurde aber grundsätzlich "naiv" oder "schlecht" umgegangen. Schade, von einem Artikel in der Rubrik hätte ich mir eher den Fokus auf harte Fakten als auf deren Wertung gelegt. Aber so wie er geschrieben ist, bedient er die Leserschaft wohl besser - dass praktisch jedes KKW von einer Kostenüberschreitung von "nur" einer Milliarde träumt, sei hier nur am Rande erwähnt...
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.07.2012 16:04 UhrLesen Sie GENAU. Schreiben Sie GENAU.
DER FOKUS liegt nicht auf den harten Fakten, sondern auf der Polemik.
Ich will MEHR harte Fakten, da müssen Sie schon meinen Kommentar
genau durchlesen.
"Bevor sie mir mit irgendwelchen Studien kommen, zeigen sie mir
einen Lieferanten der seinen Fahrplan der sich mit mehr als 50%
Windenergie deckt!" verstehe ich nicht.
Wenn ich Ihnen etwas zeigen soll (?) müssen sie schon Ihren
Kommentar genauer schreiben.
Harte Fakten
Ich weiß gar nicht was Sie haben ihre "Harten Fakten"
stehen doch im Artikel:
Bisher ca. 3.000.000.000€ Investitionskosten für Strom den
keiner braucht aber alle bezahlen müssen...
Bevor sie mir mit irgendwelchen Studien kommen, zeigen sie mir einen
Lieferanten der seinen Fahrplan der sich mit mehr als 50% Windenergie deckt!
Windenergieprojekte werden zu schnell unter einen Kamm geschert. Die Weiterentwicklung und der Bau von Windkraftanlagen ist mehr als sinnvoll!! Fragwürdig sind jedoch solche wahnsinnigen Mammutprojekte, welche primär durch EU-Subventionierungen (für die großen vier Energiekonzerne) attraktiv werden. Die Idee von offshore windparks ist einfach nicht ausgereift. Windenergie ist nur sinnvoll, wenn sie dort produziert wird, wo sie gebraucht wird; also regional, onshore. Viele Mittelständige Unternehmen investieren dahingehend wesentlich sinnvoller..... und verblasen dabei keine Milliarden!
Antworten (10) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.07.2012 13:46 UhrH. Stender
Ergänzend zu den Angaben von Herrn Pätzold: Rund 140.000 km2
Ölsand-Gebiete warten in Kanada darauf, dauerhaft in eine
Mondlanschaft umgewandelt zu werden..
H. Stender
Düsseldorf erstreckt sich über eine Fläche von 217 km2,
die Ölpest im Golf von Mexico erstreckte sich schon nach wenigen
Tagen auf 9.900 km2 (beide Angaben wikipedia)
"Acht Prozent der Landfläche Japans - rund 30.000
Quadratkilometer - sind mit radioaktivem Cäsium kontaminiert. Das
geht laut der Tageszeitung "Asahi Shimbun" aus der
Veröffentlichung der jüngsten Ausgabe der
Cäsium-Kontaminationskarte des Wissenschaftsministeriums
hervor." Quelle webseite der Standard, Wien
Die letzenen beiden Ereignisse waren übrigens der Grund warum jetzt
auch in Texas die Landschaft verschandelt wird.
Herr Esser, es gibt keine Entscheidung zwischen schwarz oder weiss!
Man muss i m m e r die Vor- und Nachteile miteinander abwägen. Aber
Sie werden doch zugeben müssen, dass der Eingriff in die Landschaft
durch Windkraftanlagen bei weitem nicht dem eines Tagebaus entspricht,
... und deutlich geringer ist.
Zu den Kosten habe ich Ihnen ja schon etwas geschrieben. Wenn man
grundsätzlich der Überzeugung ist, eine CO²-freie
Energieerzeugung ist der richtige Weg, dann müssen Sie genau dieses
kostenmäßig miteinander vergleichen. Und dann schneidet die
Windenergie eben nicht mehr schlechter ab als ein Braunkohlekraftwerk!
Natürlich benötigt man im Falle der Windenergie
Ersatzlösungen. Die benötigt man aber grundsätzlich
immer, da natürlich auch der Stromverbrauch nicht konstant ist.
Insofern keine neue Erkenntnis, es werden nur andere Antworten gesucht.
Und sie werden auch gefunden werden, ganz sicher!
Hallo Herr Esser, ich bin mal so frei und beantworte ihre Frage.
Neurath produziert bei einer Auslastung von 80% ca. 15,4 TWhel im Jahr.
Eine standardmäßige 2 MW- Windkraftanlage mit 100m Turm
produziert am Niederrhein ca. 4 GWhel im Jahr, d.h. sie benötigen
rechnerisch ca. 3.850 Windkraftanlagen diesen Typs um die gleiche
Energie zu erzeugen. Dafür ist eine Fläche von ca. 540
km² erforderlich. Zum Vergleich: der Tagebau Garzweiler I+II (KKW
Neurath) wird eine Gesamtfläche von ca. 114 km² haben.
Allerdings können natürlich die Flächen in einem Windpark
auch anderweitig z.B. für die Landwirtschaft genutzt werden.
Als reine Kosten können sie ca. 2,25 Mio. Euro pro Anlage plus 20%
für die Infrastruktur ansetzen. Bei 3.850 Anlagen liegen sie dann
bei Gesamtkosten von ca. 10,4 Mrd. Euro, 4-mal so hoch wie die
Investitionskosten bei Neurath (ohne CO²-Abscheidung), aber auf
vergleichbarer Höhe mit den Kosten des EPR in Olkiluoto!
PS: Wasserkraft hat einen Anteil von weniger als 4% an der
Stromerzeugung in Deutschland.
Herr Pätzold
"Der Windpark erstreckt sich über eine Fläche doppelt so
groß wie Düsseldorf, Webseite strom-magazin".
Welch eine Umweltzerstörung für eine kleine Menge Zufallsstrom!
Wieviel Windräder
Herr Esser,
Ich wuerde dass nicht unbedingt an der Anzahl der Windräder
festmachen. Anteil der EE ander Stromproduktion heute 19,9 Pozent,
Kernkraft ca 17,5 Prozent. Die von Ihnen an anderer Stelle postulierten
50 bundesweit zu installierenden AKWs würden Sie selbst vor
Fukushima niemals politisch durchgesetzt bekommen angesichts der zu
erwartenden Unruhen. Damit meine ich nicht die Minderheit an Chaoten die
mit Gewalt gegen Sachen oder gar Personen leider immer das Bild
bestimmt. bleibt auch das Problem der Finanzierung. Banken haben schon
seit Beginn der Finanzkrise Stacheldraht vor dem Portemonee.
Langfristige Finanzierungen in Milliardenhöhe für eine
höchst umstrittene Technik in einem solchen Umfeld freizugeben
bedeutet beruflichen Selbstmord fuer die Verantwortlichen.
Bis demnächst
A. Pätzold
Grüß Sie Herr Esser
>>wenn gerade mal kein Wind weht. Wie in 80% der Zeit an Land.
Wo haben Sie denn die Zahl her?
MfG
A. Pätzold
Sinnvoll!
"E.ON hat in Texas den nach Unternehmensangaben größten
Windpark der Welt in Betrieb genommen. Die Anlage mit 627
Windrädern hat eine installierte Leistung von rund 780 Megawatt und
kann Strom für mehr als 230.000 Haushalte erzeugen. Der Windpark
erstreckt sich über eine Fläche doppelt so groß wie
Düsseldorf, Webseite strom-magazin
Dass Texas den Anteil der EE bis 2020 auf 15% ausbauen will(Quelle
Webseite Wirtschaftsblatt) hatte ich Ihnen ja schon an anderer Stelle gepostet
"...ist schon sinnvoll"
Die Aufstellung von Windrädern ist allein für diejenigen
sinnvoll, die dann die Allgemeinheit abzocken dürfen. Denn genau
darum geht es. Wenn in Texas die Endverbraucher für Strom 7 Cent
pro Kilowattstunde zahlen müssen, sollen hier die Windmüller
garantierte Einspeisevergütungen erhalten, die beim Dreifachen
dieses Betrages liegen. Dazu kommen dann noch Subventionen, sowie die
Kosten der Schattenkraftwerke, die dann - wenn die Windmüller
gerade kassieren - im Hintergrund im Leerlauf mitlaufen müssen.
Herr Schwarzenberg, unsere "Energiepolitik" dient zu nichts
anderem, als ein parasitäres System zu füttern.
Währenddessen wandert die Industrie ab, und die Bürger
verarmen leise aber sicher.
Mal wieder Zahlen... ohne Quelle...
Oje Herr Esser, mal wieder eine Zahl ohne Quelle. Und was für eine... 80% Windstille? Ich bitte Sie...
Wenn ich bedenke, daß ohne Abschaltung der KKW, ohne übertriebene Förderung von Wind-
und Sonnenstrom (EEG), keine eiziges seekabel und keine einzige
Stromtrasse neu errichtet werden müßte. Daran erkennt man das
Irrationale an der sog. Energiewende.
Und wenn sich beispielsweise die Netze verdoppeln, die übertragene
Arbeit (kWh) sich aber nicht, dann verdoppeln sich der Anteil der
Netzkosten für den Haushtsstrom.
Wenn das geld keine Rolle spielt!
Rücklagen vs. Rückstellungen.
Rückstellungen werden von einem Unternehmen gebildet, um drohende
Verbindlichkeiten abzudecken. Im Unterschied zu Rücklagen ist dem
Unternehmen bekannt, dass eine Zahlung bzw. Verbindlichkeit eintreten
kann, deren Ursache im vergangenen Geschäftsjahr liegt. Dem
Unternehmen ist nicht bekannt, wann diese Verbindlichkeit eintritt und
wie hoch sie sein wird (z.B. fehlende Rechnung, fehlender
Gerichtsentscheid). Sobald ihre Höhe feststeht, ist die
Rückstellung aufzulösen.
Da ein GAU seine Ursache nicht im vergangenen Geschäftsjahr hat und
dem Unternehmen nicht bekannt ist, ob die Verbindlichkeit eintritt,
handelt es sich um eine RückLAGE.
Betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse...
Günstig
Herr Ermecke,
da Sie vom Thema ja viel verstehen wissen Sie auch dass die Asse anfangs
günstig war. Das wird sie auch bestimmt für lange Zeit
bleiben. Und Gorleben und Schacht Konrad sind ebenfall ein Klacks, nicht wahr.
"Das geld" spielt schon eine Rolle...
Zum Beispiel bei den Endlagerkosten, für die lächerliche
Rücklagen gebildet wurden. Sollens doch unsere Enkel zahlen.
Zum Beispiel für einen GAU, für die überhaupt keine
Rücklagen gebildet wurden. Soll es doch der Staat, also via
Schulden ebenfalls die Enkel zahlen.
Wer Strom will soll ihn zahlen! Verursacherprinzip! Wo leben wir denn hier?
Minimaler Nutzen, maximales Risiko
Auch auf See produzieren Windturbinen nur Zufallsstrom, mit dem niemand
planen und den deshalb niemand gebrauchen kann.
Sollte ein „aus der Spur geratenes“ Schiff einen gesamten
Windpark für Monate vom Netz nehmen, so bliebe das für die
Stromversorgung in Deutschland ohne Bedeutung. Auch Flauten bleiben ohne
Folgen. Und in diesen Tagen bringen die Windturbinen nur selten mehr als
10 Prozent ihrer Nennleistung ans Netz. Niemand merkt es. Windturbinen
an Land und auf See sind eben vollkommen überflüssig.
Eine ganz andere Dimension hat das Risiko für den Schiffsverkehr.
Die Nordsee wird mit künstlichen Riffen vollgestellt. Eine
Kollision wird für das nahe Wattenmeer schlimme Folgen haben. So
wird für das Versprechen einer fernen Klimarettung heute eine
konkrete Gefahr für eine einmalige Naturlandschaft geschaffen. Ein
Narrenschiff segelt durch Nord- und Ostsee.
@ Frau Mersamnn
Auch in Deutschland wurde die Solarförderung gekürzt, das EEG
gibt das her. Grund war der unerwartet hohe Preisverfall bei PV-Modulen.
Neben Deutschland wurden in 2010 in Spanien und Italien die
höchsten Investitionen in EE-Technologien getätigt,
übertroffen nur von China und den USA. Quelle Renewables Global
Status Report 2012. Dass massive Kürzungen in Spanien und Italien
vorgenommen wurden ist der desolaten Finanzsituation geschuldet, die
rechtlichen Grundlagen hingegen wurden nicht gekippt.
Letztenlich bleibt es jedem selbst überlassen wie er sein Geld
anlegt. Ich jedenfalls wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihren
Investments.
BTW: Was dass Verwetten von Kundengeldern betrifft: Es stehen rund 600
Versicherungsunternehmen und 30 Pensionsfonds unter Aufsicht der BaFin.
Bei Verstößen wirds ungemütlich für die Verantwortlichen
Keinen Beitrag. Überhaupt keinen.
Sehr geehrter Herr Wrobel,
an anderer Stelle haben Sie gezeigt, daß man mit 3850 Windturbinen
rechnerisch ein ganzes Kraftwerk ersetzen kann, weil beide übers
Jahr die gleiche Strommenge erzeugen. Rechnerisch geht das.
Tatsächlich nicht.
Tatsächlich sind über 60 000 Megawatt installierter Wind-,
Solar- und Biogasleistung auf ein stabiles Netz angewiesen, in das sie
einspeisen können. Fehlt das Netz, schalten sie zum Eigenschutz ab.
Deshalb macht das Mißgeschick eines Baggerfahrers die ganze
Umgebung stromlos, selbst wenn dort reichlich Ökostromanlagen
installiert sind. Deshalb gibt es nirgendwo eine Stadt, einen Kreis, ein
Dorf oder nur eine Siedlung, die tatsächlich allein mit
Ökostrom versorgt würde.
Es handelt sich um teure Trittbrettfahrer, die keinen Beitrag zur
Stromversorgung leisten. Sie sind überflüssig. Alle.
Aber Aber Herr Wrobel
Wissen Sie nicht, dass das alles Ökopropaganda ist und wir in
Wirklichkeit den Bodensee hin- und herpumpen müssen damit das alles
funktioniert? *Ironie off...
:-)
Keinen Beitrag, Herr Erb?
Ein Blick auf die Transparency Plattform zeigt um 12.00 Uhr eine Windleistung von 9.650 MW (vorhergesagt waren 11.000 MW). Bei der Solarstromerzeugung ist die Trefferquote sogar noch größer (12.330 MW vs. 12.730 MW). Die Abweichung von der 24h-Prognose beträgt also nur insgesamt 1.750 MW. Da war die ungeplante Nichtverfügbarkeit bei den konventionellen Kraftwerken höher, nämlich 2.770 MW! Aber das Risiko wird abnehmen, da wir immer weniger konventionelle Kraftwerke in der Zukunft benötigen werden! Ob Sie wollen oder nicht.
Das Geheimnis wird gelüftet
Lieber Till, unter uns und ganz exklusiv für Sie: Die
Bundesregierung hat den Ausstieg aus der Kernenergie bis 2022
beschlossen. Ihr Hinweis geht deshalb ins Leere.
Auch nach 2022 werden Windturbinen zur Stromversorgung in Deutschland,
wie heute, keinen Beitrag leisten. Überhaupt keinen. Und Sie
werden sich bei Ihrem Kampf für die Erneuerbaren weiterhin auf
Strom aus Kohle-, Gas- und (jenseits unserer Grenzen) Kernkraftwerken
abstützen. Ob Sie wollen oder nicht.
Altersvorsorge
Die Wetten auf Windkraft und Solarstrom hängen am
Staatsversprechen. Spanien hat in der Krise die Vergünstigungen
dieser Schmarotzerbeteiligungen sogar RÜCK-wirkend gestrichen!
Italien hat dies für die Gegenwart und Zukunft getan.
Ich investiere direkt in Unternahmen, doch von staatsnahen Branchen
lasse ich die Finger!
Vielleicht basiert ja auch Ihre Altersvorsorge auf Techniken die niemand gebrauchen kann
Das würde ich schleunigst überprüfen. Die Allianz betreibt europaweit 37 Windparks, die Münchener Rück ist ebenfalls dick im Geschäft, andere Versicherer ziehen nach. Die Kunden verlangen halt Rendite und das mit den Staatsanleihen ist ja nicht mehr so doll. Nachzulesen Webseite Manager-Magazin
Minimaler Nutzen, maximales Risiko
Kernkraft: Anteil an der Primärenergie weltweit ca. 5%
Ungelöste Endlagerfragen, alle 25 Jahre ein GAU...
Die Mär vom "billigen" Strom.
Meine Vorkommentatoren vermissen Eines ...
... Alternative Vorschlaege ... ich hoere immer nur warum dies und das nicht geht, warum die Milliarden rausgeschmissenes Geld sind, nicht einer kommt mal mit einer besseren Idee rueber. Aber ihr habt schon alle recht, denke auch das 30 Milliarden besser bei den spanischen Banken aufgehoben sind, die gruenen Scheine koennen diese dann verfeuern und eine Dampfmaschiene betreiben ...
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.07.2012 19:44 Uhr@ H. Ermecke
Und führen Sie keinen Agit-Pro-Feldzug - oder zumindest nicht im
Leserforum der FAZ!
Sie sind mir geradeso der "Richtige" um hier solche
Beitraäge zu posten
Nennen Sie Fakten!
Und führen Sie keinen Agit-Pro-Feldzug - oder zumindest nicht im Leserforum der FAZ!
Kernkraft GÜNSTIG?
Hmm. Wenn dies stimmen würde wären Kernkraftwerke angemessen versichert, es bestünde eine Entsorgungspflicht für Atommüll und die Dinger würden sich ohne Staatsbürgschaften bauen lassen. Keines dieser 3 Kriterien ist erfüllt, weil Strom aus Atommüllproduktion in Realkosten praktisch unbezahlbar ist...
Rund 3000 Windräder in Nord- und Ostsee ... eklig, wie schaut denn
das aus !
Normalerweise müßten die Grünen und die
Küstenbewohner dagegen Sturm laufen. Wer hat schon Lust an die
Küste zu fahren und einen so zugespargelten Horizont zu sehen??
Die Küste lebt u.a. vom Tourismus, der profitiert davon nicht gerade.
Da sind mir klassische Kraftwerke lieber, zumal mal mit einem Kraftwerk
tausende Windräder ersetzen könnte. Außerdem können
Windräder wegen des Energieerhaltungssatzes gar nicht
umweltfreudlich sein, weil die von ihnen erzeugte Elektroenergie dem
Wind und damit der Erdatmosphäre entzogen wird. Je mehr
Windräder es gibt, um so höher sind die Einflüsse auf
Luftströmungen und die Atmosphäre. Wie groß dieser dann
wirklich ist, das kann heute quantitativ noch kein Mensch sagen - aber
Null ist er definitiv nicht. Das sollte man zukunftsblickend bitte schon
mit einplanen.
"soviel effektive Jahresleistung erbringt wie etwa 1000 Windräder"
Herr Sax, bitte verzeihen Sie mir, daß ich dies für einen Grundirrtum halte. 1000 Windräder zusammen bringen an zahlreichen Tagen im Jahr überhaupt keine Leistung und nur an einzelnen Tagen die volle Nennleistung. Deshalb müssen Sie die Nennleistung Ihrer 1000 Mühlen mit Schattenkraftwerken spiegeln. Außerdem brauchen Sie eine Reserve an planbarer Leistung (Faustregel: 20 Prozent). Für mich ist jeder, der z.B. von der "Versorgung von x-Tausend Haushalten durch den neuen xyz-Windpark" spricht, nicht seriös. Denn in ganz Deutschland gibt es vermutlich nicht einen einzigen Haushalt, der durch Windenergie versorgt wird, alle Haushalte (von ein paar Jagd- und Schäferhütten abgesehen) hängen am Stromnetz, und in dem wirken die Windmühlen lediglich als "negative Verbraucher", die mit ihren Zufallseinspeisungen immer mehr die Netzstabilität gefährden.
Kommen Se zu uns
Kernkraftwerke gucken. Genauer Kernkraftwerk Krümmel oder Brunsbüttel. Solche ästhetischen Betonruinen haben Sie bestimmt noch nicht gesehen. Beide Reaktoren seit 2011 nach 4 Jahren Dauerabschaltung wegen technischer Pannen abgeschaltet. Kostet natürlich nix. Leukämierisiko jetzt gleich 0. Chaoten und Gegenchaoten haben über diesen Punkt jahrelang gestritten.
Wir sind mal einer Meinung!
Nicht nur Windräder verschandeln die Landschaft. Meiler, Kühltürme, Oberlandleitungen auch. Wir sind also mal einer Meinung: Je weniger Strom gebraucht wird, desto weniger wird die Landschaft verschandelt, desto glücklicher sind wir!
Umweltverschandelung
Nur mal so, dort wo die Windräder bereits an Land sind, stören
Sie die Anwohner nicht (Siehe Hochschule Bremerhaven 2005).
Aber wenn die Dinger einige Dutzend Kilometer vor der Küste stehen,
sind die Dinger Tourismuskiller oder wie?
Kein Argument scheint zu hahnebüchen, um es nicht 20 mal hier zu wiederholen...
Wenig sinnvoll aber keine Verschandelung
Die Windparks sind soweit im Meer dass man sie von der Küste aus überhaupt nicht sehen kann. Die Entfernung liegt zwischen 16 und 80 km. Das Argument Verschandelung greift also nicht, denn genau das war der Grund warum man die Windparks so weit ins Meer hinaus gebaut hat und sie jetzt relativ teuer sind. Allerdings stimme ich ihnen zu dass wir uns das alles hätten sparen können wenn wir bei konventionellen Kraftwerken geblieben werden von dem ein einziges soviel effektive Jahresleistung erbringt wie etwa 1000 Windräder und dies rund um die Uhr und nicht wetterabhängig.
Hilfe, wir entziehen dem Wind seine Energie!
Auch die Windenergie wird letztlich von der Sonneneinstrahlung erzeugt.
Und damit liegt das Gesamtangebot um Größenordnungen
über dem, was wir mit Windkraftanlagen dem Wind entziehen können.
In diesem Punkt wenigstens brauchen wir uns wirklich keinerlei Sorgen machen...
Die Erbauer haben Lehrgeld gezahlt
Die Politik erwartet immer dass neue Techniken ohne Pannen etabliert werden. Deren Entwicklung ist aber das Ergebnis von Versuch und Irrtum bis es klappt. Im Gegensatz zu unseren Politikern sind unsere Ingenieure jedoch lernfähig und bei jedem neue Offshore Windpark der demnächst gebaut wird, profitiert man von der Erfahrung bei Alpha-Ventus. Ich erwarte etwas mehr Geduld und Toleranz bei unseren Banken und Politikern die immer meinen Pannen dürfen sie nur sich selbst, aber anderen nicht zugestehen. Wer keine Fehler mehr machen darf, gewinnt auch keine Erfahrung. Das eigentliche Problem ist nicht der Offshore-Transport des Stromes an die Übergabepunkte an Land. Es sind die fehlenden Nord-Süd-Stromtrassen die die Energie weiterleiten sollen. Das Nordnetz ist jetzt schon an vielen Tagen mit Windstrom überversorgt. Jetzt rächt sich die unkoordinierte Vorgangsweise der Bundesregierung beim Energieumbau. Das sind auch Pannen, nur dürfen die Politiker das, im Gegensatz zu unseren Ingenieuren
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.07.2012 23:41 UhrHerr Ermecke,
sie müssen mich von ihren Argumenten nicht überzeugen. Ich bin was ihre Bewertung Brauchbarkeit und Wirtschaftlichkeit der erneuerbaren Energien angeht, ganz auf ihrer Seite. Mit meinen Bemerkungen wollte ich nur sagen dass die Windparks trotz Problemen früher einspeisen werden als der Strom genutzt werden kann. Unser gesamte Planung ist ein einziges Chaos. In einigen Jahren bricht das gesamte Kartenhaus zusammen wenn man feststellt dass man die restlichen AKWs die noch laufen und deutlich mehr Energie bringen als die alten die abgeschaltet wurden, nicht abschalten kann weil einfach die Energie zu Netzstabilisierung fehlt. Einen Politikwechsel werden sie erst durch einen größeren Blackout bekommen wenn die Bevölkerung erkennt dass man mit Wind und Sonne ein energetisches Wolkenkuckucksheim eröffnet hat. Das wird dann auch die Ökospinner auf Reset bringen und die Chance eröffnen umzudenken und eine Kurskorrektur vorzunehmen.
Sehe ich auch so
Großprojekte verlaufen nie geräuschlos. Man erinnere sich nur an Toll Collect vor ca. 10 Jahren.
Es sind nicht die Trassen
Windenergie ist als Energiequelle für die Stromwirtschaft
fundamental ungeeignet. Der Grund liegt darin, daß Wind keine
kontinuierliche und planbare Leistung liefern kann. Wir haben in
Deutschland ja bereits 23.000 Windmühlen, und trotzdem gibt es
Tage, an denen alle zusammen null Watt Leistung ins öffentliche
Netz einspeisen. Daher müssen ständig 120 Prozent des jeweils
geschätzten Leistungsbedarfs (20 Prozent Reserve!) in Form
konventioneller Kraftwerke bereitgestellt werden. Statt einem Satz
Kraftwerke brauchen wir zwei!
Elektrische Energie kostet derzeiit in Dallas, Texas, etwa sieben
EuroCent pro Kilowattstunde. Das ist für mich der Benchmark. Wenn
ich jemanden als "Energiepolitiker" ernst nehmen soll, dann
muß er mir darlegen, wie er bei uns daß Strompreisniveau auf
7 Cent absenken will. Diskussionen mit utopiebegeisterten,
ökologistischen Träumern sind Zeitverschwendung. Wir brauchen
hier schnellstens einen radikalen Politikwechsel.
Wenn die vielen Milliarden erst einmal 20 Jahre lang via Stromrechnung
vom Endkunden mit 8% Rendite zurück zum Investor geflossen sind,
werden diese Anlagen den Strom praktisch umsonst liefern, gell?
Ich bin gespannt was die salzhaltige Meeresbriese und die Gezeiten uns
in 20 Jahren für konkurrenzlos günstige
Energie-„Quellen“ übriglassen wird….
Ich glaube über Merkels gescheiterte „Energiewende“
und deren Monumente wird man dann im Historie Channel beglückt
werden!
Jawohl, Merkels Energiewende!
Lesen sie bitte das Wahlprogram der CDU aus dem Jahre 2009 - Stichwort
„I.3 Energie – sicher, sauber und bezahlbar“. Zubau
der „Erneuerbaren“ mit Augenmaß,
Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke als
„Brückentechnologie“ und Neubau von modernen fossilen
Kraftwerken für einen gesunden Energiemix…
Mit diesem Wahlversprechen wurde die CDU von mir und den meisten
Deutschen Anno 2009 gewählt.
Für eigensinnige Neubewertung der Lage wegen einem Tsunami am
anderen Ende der Welt (oder war es doch die Landtagswahl in BW?) haben
wir sie nicht gewählt!
Für „Energie – unsicher, sauber dafür aber
unbezahlbar“ hätte sie meine Stimme garantiert nicht
bekommen!
Wie man mit solcher Inkompetenz ein wirtschaftlich gut aufgestelltes
Land gegen die Wand fahren kann ist mir einfach unbegreiflich!
Die Grundlagen des EEGs wurden übrigens schon von der Regierung
Kohl gelegt...
Der Mythos von Merkels Energiewende...
Die Energiewende hat nicht Merkel eingeleitet; es war Rot-Grün. Die
haben nur nicht diesen Begriff verwandt.
Die Windparks sind wie die Autobahnen. Der falsche wird gelobt (Hitler
statt Brüning und Vorgänger) und wird fälschlicherweise
gelobt: Sowohl Autobahn als auch Windparks sind Milliardengräber.
Hätte man in den 60ern mit dem Autobahnbau begonnen, wäre das
wirtschaftlicher gewesen. So aber siechten die Autobahnen dreißig
Jahre lang vor sich hin. Das kann auch mit der "erneuerbaren"
Energien passieren, insbesondere mit Solarzellen. Wer weiß denn
schon, ob nicht etwa die Gentechnik, Nanotechnik oder was anderes uns in
zehn Jahren einen superbilligen und supereffizienten Energiespeicher
bereitstellt. Dann könnten Solarzellen sogar sinnvoll sein, aber
die Milliarden, die wir in den letzten zehn Jahren und in den kommenden
zehn Jahren ausgegeben haben, sind verpulvert.