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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Offshore-Wind (1) Der Windstrom kommt an Land

 ·  Weit vor der Küste installierte Windparks lassen sich nicht mit klassischen Drehstromverbindungen an das Stromnetz an Land anschließen. Für sie müssen leistungsstarke HGÜ-Steckdosen gebaut werden. Bisher alles Einzelanfertigungen.

Artikel Bilder (3) Lesermeinungen (54)

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Andreas Pätzold

Ein Hoch auf die Solidarität!

>>..die von der Solidargemeinschaft der Stromkunden klaglos (bisher) bezahlt wird.

Die Solidargemeinschaft der Steuerzahler hat demnächst 2 Milliarden zu zahlen für die weitere Suche nach einem Endlager. (Meldung im Deutschlandfunk von heute)
Hinzu kommen 2-6 Milliarden für die Sanierung der Schachtanlage Asse (Quelle webseite ntv),
Dagegen ist die Sanierung von Schacht Konrad schon preiswert: 1,6 Milliarden, geschätzt waren mal 900 Mios Quelle Bundesamt für Strahlenschutz). Ironie ON Aber dafür gibts billigen Atomstrom aus sicheren AKWs.Ironie OFF

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Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.07.2012 09:30 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 13.07.2012 09:30 Uhr

Herr Pietz,

das ist schon lustig, Sie sind im Begriff dem Staat (also der Gemeinschaft aller Bürger) vorzuwefen, er trödelt bei der Suche nach einem Endlager.

Herr Pietz, wie wärs denn eigentlich, wenn der Verursacher des Atommülls da mal proaktive vorangeht?

Wo genau erkundet Eon und Vattenfall denn einen Endlagerstollen für den von Ihnen produzierten Mist?

Das Zeug fast für lau dem Staat "schenken" und dann meckern, dass der Staat die Endlagerung nicht zügig vorantreibt - is schon dreist, vor allem bei den fetten Jahrzehnten, die die Strommafiamonopolisten hinter sich haben...

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Hans-Ulrich Pietz

Herr Wrobel: Bislang gibt es keinen einzigen konkreten Hinweis, daß Gorleben nicht für eine

Endlagerung geeignet wäre. Es wird sogar durch Bürgerinititiven und durch die Politik inzischen gewollt verhindert, daß durch weitere Erforschung eine endgültige Bestätigung der erreicht wird. Daher ist eine weitere Beteiligung der KKW-Betreiber unbegründet.
Es werden wohl 70 Jahre vergehen, bis man auch nur einen Schacht mit dem dem Erforschungs aund Ausbaugrad von Gorleben erreicht haben wird - wenn man überhaupt so weit kommt - kommen will.

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Christian Wrobel

Grundsätzlich gebe ich Ihnen Recht.

Aber nur was die Übernahme der Kosten für das administrative Suchverfahren (Bürgerbeteiligung etc.) angeht. Alle anderen Kosten, sowohl für die Eignungsprüfung als auch für die spätere Endlagerung, sollten auch die ehemaligen Betreiber übernehmen. Schließlich gilt dieser Grundstz für jedes andere Baubrojekt auch!

Es gibt allerdings auch Kosten, auf die der Bund an anderer Stelle "sitzen geblieben" ist, obwohl die Verantwortung durchaus anders gelagert war (s. Asse). Die ehemaligen Betreiber können sich summa summarum sicher nicht beschweren!

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Christian Wrobel

Herr Stender, wenn ein Endlager aus ideologischen politischen Gründen ausgesucht wird,

ist es auch legitim, es aus ideologisch politischen Gründen zu verhindern!

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 12.07.2012 13:36 Uhr

Gorleben, Gorleben...

Herr Stender, helfen Sie mir auf die Sprünge, das war doch der Standort, an dem das Deckgebirge nicht wirksam gegenüber der Biosphäre abschirmt (siehe PTB,BfS) und der eigentliche Salzstock Gas- und Lösungsvorkommen enthält...

"Perfekt"? Perfekt billig vielleicht... aber nur für ein paar Generationen, nicht für 10.000 Generationen und mehr.

Nach uns die Sinflut - Vertuschen, verschweigen, verharmlosen...

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Gerd Stender
Gerd Stender (roeoa1) - 12.07.2012 08:04 Uhr

Herr Pätzold,

mit Gorleben steht ein perfektes Endlager zur Verfügung, wird aber aus ideologischen,
politischen Gründen verhindert!

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Michael Clemens

Sonne und Wind stellen uns keine Rechnung

Gemäß Bericht der Monopolkommission Nr. 59 liegen die geplanten Anschlusskosten für die Offshore-Steckdosen bei derzeit 34 Mrd. EUR/a für die geplanten 25 GW Leistung. Mit den zugesagten Renditen und Betriebskosten belaufen sich allein die von den Verbrauchern zu tragenden Netzanschlusskosten auf rund 4 ct/kWh.

Dies entspricht bereits den Vollkosten der Stromerzeugung in anderen Industriestaaten.

Zusätzlich zu den Netzanschlusskosten müssen die Verbraucher finanzieren:
Einspeisevergütung 15-19 ct/kWh (EEG)
Ausfallkosten in Höhe von ? ct/kWh
Backup-Kosten für Ersatzkraftwerke von rund 2 ct/kWh (IER Stuttgart)
Ausbau des Übertragungsnetzes an Land von ca. 2 ct/kWh

Im Ergebnis kostet der ideologisch korrekte Offshore-Windstrom den Verbraucher einen klitzekleinen Zuschlag von rund 20 ct/kWh bzw. bei zukünftig 100 TWh/a Offshore-WE rund 20 Mrd. EUR/a.

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Stefan Wisheu

Energiewende Gottgewollt

Ein Artikel beleuchtet ein nicht neues Detail aus dem Bereich Elektrotechnik und die Foristen überschlagen sich förmlich.
Also doch eine theologische Diskussion.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 11.07.2012 11:58 Uhr

"Technik und Motor" - eigentlich nicht die richtige Rubrik

Der Artikel beginnt polemisch und endet polemisch. Nur zwischen den Zeilen geht es um die eigentliche Technik, die Probleme macht, mit ihr wurde aber grundsätzlich "naiv" oder "schlecht" umgegangen. Schade, von einem Artikel in der Rubrik hätte ich mir eher den Fokus auf harte Fakten als auf deren Wertung gelegt. Aber so wie er geschrieben ist, bedient er die Leserschaft wohl besser - dass praktisch jedes KKW von einer Kostenüberschreitung von "nur" einer Milliarde träumt, sei hier nur am Rande erwähnt...

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.07.2012 16:04 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 11.07.2012 16:04 Uhr

Lesen Sie GENAU. Schreiben Sie GENAU.

DER FOKUS liegt nicht auf den harten Fakten, sondern auf der Polemik. Ich will MEHR harte Fakten, da müssen Sie schon meinen Kommentar genau durchlesen.

"Bevor sie mir mit irgendwelchen Studien kommen, zeigen sie mir einen Lieferanten der seinen Fahrplan der sich mit mehr als 50% Windenergie deckt!" verstehe ich nicht.
Wenn ich Ihnen etwas zeigen soll (?) müssen sie schon Ihren Kommentar genauer schreiben.

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Thomas Wolfgang

Harte Fakten

Ich weiß gar nicht was Sie haben ihre "Harten Fakten" stehen doch im Artikel:
Bisher ca. 3.000.000.000€ Investitionskosten für Strom den keiner braucht aber alle bezahlen müssen...
Bevor sie mir mit irgendwelchen Studien kommen, zeigen sie mir einen Lieferanten der seinen Fahrplan der sich mit mehr als 50% Windenergie deckt!

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tom schwarzenberg

einseitige Berichterstattung!

Windenergieprojekte werden zu schnell unter einen Kamm geschert. Die Weiterentwicklung und der Bau von Windkraftanlagen ist mehr als sinnvoll!! Fragwürdig sind jedoch solche wahnsinnigen Mammutprojekte, welche primär durch EU-Subventionierungen (für die großen vier Energiekonzerne) attraktiv werden. Die Idee von offshore windparks ist einfach nicht ausgereift. Windenergie ist nur sinnvoll, wenn sie dort produziert wird, wo sie gebraucht wird; also regional, onshore. Viele Mittelständige Unternehmen investieren dahingehend wesentlich sinnvoller..... und verblasen dabei keine Milliarden!

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Antworten (10) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.07.2012 13:46 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 13.07.2012 13:46 Uhr

H. Stender

Ergänzend zu den Angaben von Herrn Pätzold: Rund 140.000 km2 Ölsand-Gebiete warten in Kanada darauf, dauerhaft in eine Mondlanschaft umgewandelt zu werden..

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Andreas Pätzold

H. Stender

Düsseldorf erstreckt sich über eine Fläche von 217 km2, die Ölpest im Golf von Mexico erstreckte sich schon nach wenigen Tagen auf 9.900 km2 (beide Angaben wikipedia)

"Acht Prozent der Landfläche Japans - rund 30.000 Quadratkilometer - sind mit radioaktivem Cäsium kontaminiert. Das geht laut der Tageszeitung "Asahi Shimbun" aus der Veröffentlichung der jüngsten Ausgabe der Cäsium-Kontaminationskarte des Wissenschaftsministeriums hervor." Quelle webseite der Standard, Wien

Die letzenen beiden Ereignisse waren übrigens der Grund warum jetzt auch in Texas die Landschaft verschandelt wird.

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Christian Wrobel

Herr Esser, es gibt keine Entscheidung zwischen schwarz oder weiss!

Man muss i m m e r die Vor- und Nachteile miteinander abwägen. Aber Sie werden doch zugeben müssen, dass der Eingriff in die Landschaft durch Windkraftanlagen bei weitem nicht dem eines Tagebaus entspricht, ... und deutlich geringer ist.

Zu den Kosten habe ich Ihnen ja schon etwas geschrieben. Wenn man grundsätzlich der Überzeugung ist, eine CO²-freie Energieerzeugung ist der richtige Weg, dann müssen Sie genau dieses kostenmäßig miteinander vergleichen. Und dann schneidet die Windenergie eben nicht mehr schlechter ab als ein Braunkohlekraftwerk!

Natürlich benötigt man im Falle der Windenergie Ersatzlösungen. Die benötigt man aber grundsätzlich immer, da natürlich auch der Stromverbrauch nicht konstant ist. Insofern keine neue Erkenntnis, es werden nur andere Antworten gesucht. Und sie werden auch gefunden werden, ganz sicher!

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Christian Wrobel

Hallo Herr Esser, ich bin mal so frei und beantworte ihre Frage.

Neurath produziert bei einer Auslastung von 80% ca. 15,4 TWhel im Jahr. Eine standardmäßige 2 MW- Windkraftanlage mit 100m Turm produziert am Niederrhein ca. 4 GWhel im Jahr, d.h. sie benötigen rechnerisch ca. 3.850 Windkraftanlagen diesen Typs um die gleiche Energie zu erzeugen. Dafür ist eine Fläche von ca. 540 km² erforderlich. Zum Vergleich: der Tagebau Garzweiler I+II (KKW Neurath) wird eine Gesamtfläche von ca. 114 km² haben. Allerdings können natürlich die Flächen in einem Windpark auch anderweitig z.B. für die Landwirtschaft genutzt werden.

Als reine Kosten können sie ca. 2,25 Mio. Euro pro Anlage plus 20% für die Infrastruktur ansetzen. Bei 3.850 Anlagen liegen sie dann bei Gesamtkosten von ca. 10,4 Mrd. Euro, 4-mal so hoch wie die Investitionskosten bei Neurath (ohne CO²-Abscheidung), aber auf vergleichbarer Höhe mit den Kosten des EPR in Olkiluoto!

PS: Wasserkraft hat einen Anteil von weniger als 4% an der Stromerzeugung in Deutschland.

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Gerd Stender
Gerd Stender (roeoa1) - 12.07.2012 07:53 Uhr

Herr Pätzold

"Der Windpark erstreckt sich über eine Fläche doppelt so groß wie Düsseldorf, Webseite strom-magazin".

Welch eine Umweltzerstörung für eine kleine Menge Zufallsstrom!

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Andreas Pätzold

Wieviel Windräder

Herr Esser,

Ich wuerde dass nicht unbedingt an der Anzahl der Windräder festmachen. Anteil der EE ander Stromproduktion heute 19,9 Pozent, Kernkraft ca 17,5 Prozent. Die von Ihnen an anderer Stelle postulierten 50 bundesweit zu installierenden AKWs würden Sie selbst vor Fukushima niemals politisch durchgesetzt bekommen angesichts der zu erwartenden Unruhen. Damit meine ich nicht die Minderheit an Chaoten die mit Gewalt gegen Sachen oder gar Personen leider immer das Bild bestimmt. bleibt auch das Problem der Finanzierung. Banken haben schon seit Beginn der Finanzkrise Stacheldraht vor dem Portemonee. Langfristige Finanzierungen in Milliardenhöhe für eine höchst umstrittene Technik in einem solchen Umfeld freizugeben bedeutet beruflichen Selbstmord fuer die Verantwortlichen.

Bis demnächst

A. Pätzold

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Andreas Pätzold

Grüß Sie Herr Esser

>>wenn gerade mal kein Wind weht. Wie in 80% der Zeit an Land.

Wo haben Sie denn die Zahl her?

MfG

A. Pätzold

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Andreas Pätzold

Sinnvoll!

"E.ON hat in Texas den nach Unternehmensangaben größten Windpark der Welt in Betrieb genommen. Die Anlage mit 627 Windrädern hat eine installierte Leistung von rund 780 Megawatt und kann Strom für mehr als 230.000 Haushalte erzeugen. Der Windpark erstreckt sich über eine Fläche doppelt so groß wie Düsseldorf, Webseite strom-magazin

Dass Texas den Anteil der EE bis 2020 auf 15% ausbauen will(Quelle Webseite Wirtschaftsblatt) hatte ich Ihnen ja schon an anderer Stelle gepostet

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Klaus Ermecke

"...ist schon sinnvoll"

Die Aufstellung von Windrädern ist allein für diejenigen sinnvoll, die dann die Allgemeinheit abzocken dürfen. Denn genau darum geht es. Wenn in Texas die Endverbraucher für Strom 7 Cent pro Kilowattstunde zahlen müssen, sollen hier die Windmüller garantierte Einspeisevergütungen erhalten, die beim Dreifachen dieses Betrages liegen. Dazu kommen dann noch Subventionen, sowie die Kosten der Schattenkraftwerke, die dann - wenn die Windmüller gerade kassieren - im Hintergrund im Leerlauf mitlaufen müssen.

Herr Schwarzenberg, unsere "Energiepolitik" dient zu nichts anderem, als ein parasitäres System zu füttern. Währenddessen wandert die Industrie ab, und die Bürger verarmen leise aber sicher.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 11.07.2012 16:06 Uhr

Mal wieder Zahlen... ohne Quelle...

Oje Herr Esser, mal wieder eine Zahl ohne Quelle. Und was für eine... 80% Windstille? Ich bitte Sie...

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Hans-Ulrich Pietz

Wenn ich bedenke, daß ohne Abschaltung der KKW, ohne übertriebene Förderung von Wind-

und Sonnenstrom (EEG), keine eiziges seekabel und keine einzige Stromtrasse neu errichtet werden müßte. Daran erkennt man das Irrationale an der sog. Energiewende.
Und wenn sich beispielsweise die Netze verdoppeln, die übertragene Arbeit (kWh) sich aber nicht, dann verdoppeln sich der Anteil der Netzkosten für den Haushtsstrom.
Wenn das geld keine Rolle spielt!

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.07.2012 10:23 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 12.07.2012 10:23 Uhr

Rücklagen vs. Rückstellungen.

Rückstellungen werden von einem Unternehmen gebildet, um drohende Verbindlichkeiten abzudecken. Im Unterschied zu Rücklagen ist dem Unternehmen bekannt, dass eine Zahlung bzw. Verbindlichkeit eintreten kann, deren Ursache im vergangenen Geschäftsjahr liegt. Dem Unternehmen ist nicht bekannt, wann diese Verbindlichkeit eintritt und wie hoch sie sein wird (z.B. fehlende Rechnung, fehlender Gerichtsentscheid). Sobald ihre Höhe feststeht, ist die Rückstellung aufzulösen.

Da ein GAU seine Ursache nicht im vergangenen Geschäftsjahr hat und dem Unternehmen nicht bekannt ist, ob die Verbindlichkeit eintritt, handelt es sich um eine RückLAGE.

Betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse...

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Eberhard Wilsgruber

Günstig

Herr Ermecke,
da Sie vom Thema ja viel verstehen wissen Sie auch dass die Asse anfangs günstig war. Das wird sie auch bestimmt für lange Zeit bleiben. Und Gorleben und Schacht Konrad sind ebenfall ein Klacks, nicht wahr.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 11.07.2012 12:00 Uhr

"Das geld" spielt schon eine Rolle...

Zum Beispiel bei den Endlagerkosten, für die lächerliche Rücklagen gebildet wurden. Sollens doch unsere Enkel zahlen.
Zum Beispiel für einen GAU, für die überhaupt keine Rücklagen gebildet wurden. Soll es doch der Staat, also via Schulden ebenfalls die Enkel zahlen.

Wer Strom will soll ihn zahlen! Verursacherprinzip! Wo leben wir denn hier?

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Helmut Erb
Helmut Erb (HelmutErb) - 11.07.2012 07:24 Uhr

Minimaler Nutzen, maximales Risiko

Auch auf See produzieren Windturbinen nur Zufallsstrom, mit dem niemand planen und den deshalb niemand gebrauchen kann.

Sollte ein „aus der Spur geratenes“ Schiff einen gesamten Windpark für Monate vom Netz nehmen, so bliebe das für die Stromversorgung in Deutschland ohne Bedeutung. Auch Flauten bleiben ohne Folgen. Und in diesen Tagen bringen die Windturbinen nur selten mehr als 10 Prozent ihrer Nennleistung ans Netz. Niemand merkt es. Windturbinen an Land und auf See sind eben vollkommen überflüssig.

Eine ganz andere Dimension hat das Risiko für den Schiffsverkehr. Die Nordsee wird mit künstlichen Riffen vollgestellt. Eine Kollision wird für das nahe Wattenmeer schlimme Folgen haben. So wird für das Versprechen einer fernen Klimarettung heute eine konkrete Gefahr für eine einmalige Naturlandschaft geschaffen. Ein Narrenschiff segelt durch Nord- und Ostsee.

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Antworten (8) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.07.2012 19:44 Uhr
Andreas Pätzold

@ Frau Mersamnn

Auch in Deutschland wurde die Solarförderung gekürzt, das EEG gibt das her. Grund war der unerwartet hohe Preisverfall bei PV-Modulen. Neben Deutschland wurden in 2010 in Spanien und Italien die höchsten Investitionen in EE-Technologien getätigt, übertroffen nur von China und den USA. Quelle Renewables Global Status Report 2012. Dass massive Kürzungen in Spanien und Italien vorgenommen wurden ist der desolaten Finanzsituation geschuldet, die rechtlichen Grundlagen hingegen wurden nicht gekippt.
Letztenlich bleibt es jedem selbst überlassen wie er sein Geld anlegt. Ich jedenfalls wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihren Investments.

BTW: Was dass Verwetten von Kundengeldern betrifft: Es stehen rund 600 Versicherungsunternehmen und 30 Pensionsfonds unter Aufsicht der BaFin. Bei Verstößen wirds ungemütlich für die Verantwortlichen

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Helmut Erb
Helmut Erb (HelmutErb) - 12.07.2012 17:40 Uhr

Keinen Beitrag. Überhaupt keinen.

Sehr geehrter Herr Wrobel,
an anderer Stelle haben Sie gezeigt, daß man mit 3850 Windturbinen rechnerisch ein ganzes Kraftwerk ersetzen kann, weil beide übers Jahr die gleiche Strommenge erzeugen. Rechnerisch geht das. Tatsächlich nicht.

Tatsächlich sind über 60 000 Megawatt installierter Wind-, Solar- und Biogasleistung auf ein stabiles Netz angewiesen, in das sie einspeisen können. Fehlt das Netz, schalten sie zum Eigenschutz ab.

Deshalb macht das Mißgeschick eines Baggerfahrers die ganze Umgebung stromlos, selbst wenn dort reichlich Ökostromanlagen installiert sind. Deshalb gibt es nirgendwo eine Stadt, einen Kreis, ein Dorf oder nur eine Siedlung, die tatsächlich allein mit Ökostrom versorgt würde.

Es handelt sich um teure Trittbrettfahrer, die keinen Beitrag zur Stromversorgung leisten. Sie sind überflüssig. Alle.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 12.07.2012 17:09 Uhr

Aber Aber Herr Wrobel

Wissen Sie nicht, dass das alles Ökopropaganda ist und wir in Wirklichkeit den Bodensee hin- und herpumpen müssen damit das alles funktioniert? *Ironie off...

:-)

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Christian Wrobel

Keinen Beitrag, Herr Erb?

Ein Blick auf die Transparency Plattform zeigt um 12.00 Uhr eine Windleistung von 9.650 MW (vorhergesagt waren 11.000 MW). Bei der Solarstromerzeugung ist die Trefferquote sogar noch größer (12.330 MW vs. 12.730 MW). Die Abweichung von der 24h-Prognose beträgt also nur insgesamt 1.750 MW. Da war die ungeplante Nichtverfügbarkeit bei den konventionellen Kraftwerken höher, nämlich 2.770 MW! Aber das Risiko wird abnehmen, da wir immer weniger konventionelle Kraftwerke in der Zukunft benötigen werden! Ob Sie wollen oder nicht.

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Helmut Erb
Helmut Erb (HelmutErb) - 12.07.2012 14:19 Uhr

Das Geheimnis wird gelüftet

Lieber Till, unter uns und ganz exklusiv für Sie: Die Bundesregierung hat den Ausstieg aus der Kernenergie bis 2022 beschlossen. Ihr Hinweis geht deshalb ins Leere.

Auch nach 2022 werden Windturbinen zur Stromversorgung in Deutschland, wie heute, keinen Beitrag leisten. Überhaupt keinen. Und Sie werden sich bei Ihrem Kampf für die Erneuerbaren weiterhin auf Strom aus Kohle-, Gas- und (jenseits unserer Grenzen) Kernkraftwerken abstützen. Ob Sie wollen oder nicht.

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Sabine Mersmann

Altersvorsorge

Die Wetten auf Windkraft und Solarstrom hängen am Staatsversprechen. Spanien hat in der Krise die Vergünstigungen dieser Schmarotzerbeteiligungen sogar RÜCK-wirkend gestrichen! Italien hat dies für die Gegenwart und Zukunft getan.
Ich investiere direkt in Unternahmen, doch von staatsnahen Branchen lasse ich die Finger!

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Andreas Pätzold

Vielleicht basiert ja auch Ihre Altersvorsorge auf Techniken die niemand gebrauchen kann

Das würde ich schleunigst überprüfen. Die Allianz betreibt europaweit 37 Windparks, die Münchener Rück ist ebenfalls dick im Geschäft, andere Versicherer ziehen nach. Die Kunden verlangen halt Rendite und das mit den Staatsanleihen ist ja nicht mehr so doll. Nachzulesen Webseite Manager-Magazin

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 11.07.2012 12:01 Uhr

Minimaler Nutzen, maximales Risiko

Kernkraft: Anteil an der Primärenergie weltweit ca. 5% Ungelöste Endlagerfragen, alle 25 Jahre ein GAU...

Die Mär vom "billigen" Strom.

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Frank Geiser

Meine Vorkommentatoren vermissen Eines ...

... Alternative Vorschlaege ... ich hoere immer nur warum dies und das nicht geht, warum die Milliarden rausgeschmissenes Geld sind, nicht einer kommt mal mit einer besseren Idee rueber. Aber ihr habt schon alle recht, denke auch das 30 Milliarden besser bei den spanischen Banken aufgehoben sind, die gruenen Scheine koennen diese dann verfeuern und eine Dampfmaschiene betreiben ...

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.07.2012 19:44 Uhr
Andreas Pätzold

@ H. Ermecke

Und führen Sie keinen Agit-Pro-Feldzug - oder zumindest nicht im Leserforum der FAZ!

Sie sind mir geradeso der "Richtige" um hier solche Beitraäge zu posten

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Klaus Ermecke

Nennen Sie Fakten!

Und führen Sie keinen Agit-Pro-Feldzug - oder zumindest nicht im Leserforum der FAZ!

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 11.07.2012 16:09 Uhr

Kernkraft GÜNSTIG?

Hmm. Wenn dies stimmen würde wären Kernkraftwerke angemessen versichert, es bestünde eine Entsorgungspflicht für Atommüll und die Dinger würden sich ohne Staatsbürgschaften bauen lassen. Keines dieser 3 Kriterien ist erfüllt, weil Strom aus Atommüllproduktion in Realkosten praktisch unbezahlbar ist...

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Heiko Schmidt

Umweltverschandelung

Rund 3000 Windräder in Nord- und Ostsee ... eklig, wie schaut denn das aus !
Normalerweise müßten die Grünen und die Küstenbewohner dagegen Sturm laufen. Wer hat schon Lust an die Küste zu fahren und einen so zugespargelten Horizont zu sehen??
Die Küste lebt u.a. vom Tourismus, der profitiert davon nicht gerade.

Da sind mir klassische Kraftwerke lieber, zumal mal mit einem Kraftwerk tausende Windräder ersetzen könnte. Außerdem können Windräder wegen des Energieerhaltungssatzes gar nicht umweltfreudlich sein, weil die von ihnen erzeugte Elektroenergie dem Wind und damit der Erdatmosphäre entzogen wird. Je mehr Windräder es gibt, um so höher sind die Einflüsse auf Luftströmungen und die Atmosphäre. Wie groß dieser dann wirklich ist, das kann heute quantitativ noch kein Mensch sagen - aber Null ist er definitiv nicht. Das sollte man zukunftsblickend bitte schon mit einplanen.

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Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.07.2012 19:59 Uhr
Klaus Ermecke

"soviel effektive Jahresleistung erbringt wie etwa 1000 Windräder"

Herr Sax, bitte verzeihen Sie mir, daß ich dies für einen Grundirrtum halte. 1000 Windräder zusammen bringen an zahlreichen Tagen im Jahr überhaupt keine Leistung und nur an einzelnen Tagen die volle Nennleistung. Deshalb müssen Sie die Nennleistung Ihrer 1000 Mühlen mit Schattenkraftwerken spiegeln. Außerdem brauchen Sie eine Reserve an planbarer Leistung (Faustregel: 20 Prozent). Für mich ist jeder, der z.B. von der "Versorgung von x-Tausend Haushalten durch den neuen xyz-Windpark" spricht, nicht seriös. Denn in ganz Deutschland gibt es vermutlich nicht einen einzigen Haushalt, der durch Windenergie versorgt wird, alle Haushalte (von ein paar Jagd- und Schäferhütten abgesehen) hängen am Stromnetz, und in dem wirken die Windmühlen lediglich als "negative Verbraucher", die mit ihren Zufallseinspeisungen immer mehr die Netzstabilität gefährden.

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Andreas Pätzold

Kommen Se zu uns

Kernkraftwerke gucken. Genauer Kernkraftwerk Krümmel oder Brunsbüttel. Solche ästhetischen Betonruinen haben Sie bestimmt noch nicht gesehen. Beide Reaktoren seit 2011 nach 4 Jahren Dauerabschaltung wegen technischer Pannen abgeschaltet. Kostet natürlich nix. Leukämierisiko jetzt gleich 0. Chaoten und Gegenchaoten haben über diesen Punkt jahrelang gestritten.

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Philippe Jaeck

Wir sind mal einer Meinung!

Nicht nur Windräder verschandeln die Landschaft. Meiler, Kühltürme, Oberlandleitungen auch. Wir sind also mal einer Meinung: Je weniger Strom gebraucht wird, desto weniger wird die Landschaft verschandelt, desto glücklicher sind wir!

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 11.07.2012 12:10 Uhr

Umweltverschandelung

Nur mal so, dort wo die Windräder bereits an Land sind, stören Sie die Anwohner nicht (Siehe Hochschule Bremerhaven 2005).

Aber wenn die Dinger einige Dutzend Kilometer vor der Küste stehen, sind die Dinger Tourismuskiller oder wie?

Kein Argument scheint zu hahnebüchen, um es nicht 20 mal hier zu wiederholen...

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Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 10.07.2012 21:55 Uhr

Wenig sinnvoll aber keine Verschandelung

Die Windparks sind soweit im Meer dass man sie von der Küste aus überhaupt nicht sehen kann. Die Entfernung liegt zwischen 16 und 80 km. Das Argument Verschandelung greift also nicht, denn genau das war der Grund warum man die Windparks so weit ins Meer hinaus gebaut hat und sie jetzt relativ teuer sind. Allerdings stimme ich ihnen zu dass wir uns das alles hätten sparen können wenn wir bei konventionellen Kraftwerken geblieben werden von dem ein einziges soviel effektive Jahresleistung erbringt wie etwa 1000 Windräder und dies rund um die Uhr und nicht wetterabhängig.

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KARL GÖNNER
KARL GÖNNER (KGRIED) - 10.07.2012 21:10 Uhr

Hilfe, wir entziehen dem Wind seine Energie!

Auch die Windenergie wird letztlich von der Sonneneinstrahlung erzeugt. Und damit liegt das Gesamtangebot um Größenordnungen über dem, was wir mit Windkraftanlagen dem Wind entziehen können.
In diesem Punkt wenigstens brauchen wir uns wirklich keinerlei Sorgen machen...

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Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 10.07.2012 16:23 Uhr

Die Erbauer haben Lehrgeld gezahlt

Die Politik erwartet immer dass neue Techniken ohne Pannen etabliert werden. Deren Entwicklung ist aber das Ergebnis von Versuch und Irrtum bis es klappt. Im Gegensatz zu unseren Politikern sind unsere Ingenieure jedoch lernfähig und bei jedem neue Offshore Windpark der demnächst gebaut wird, profitiert man von der Erfahrung bei Alpha-Ventus. Ich erwarte etwas mehr Geduld und Toleranz bei unseren Banken und Politikern die immer meinen Pannen dürfen sie nur sich selbst, aber anderen nicht zugestehen. Wer keine Fehler mehr machen darf, gewinnt auch keine Erfahrung. Das eigentliche Problem ist nicht der Offshore-Transport des Stromes an die Übergabepunkte an Land. Es sind die fehlenden Nord-Süd-Stromtrassen die die Energie weiterleiten sollen. Das Nordnetz ist jetzt schon an vielen Tagen mit Windstrom überversorgt. Jetzt rächt sich die unkoordinierte Vorgangsweise der Bundesregierung beim Energieumbau. Das sind auch Pannen, nur dürfen die Politiker das, im Gegensatz zu unseren Ingenieuren

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.07.2012 23:41 Uhr
Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 11.07.2012 23:41 Uhr

Herr Ermecke,

sie müssen mich von ihren Argumenten nicht überzeugen. Ich bin was ihre Bewertung Brauchbarkeit und Wirtschaftlichkeit der erneuerbaren Energien angeht, ganz auf ihrer Seite. Mit meinen Bemerkungen wollte ich nur sagen dass die Windparks trotz Problemen früher einspeisen werden als der Strom genutzt werden kann. Unser gesamte Planung ist ein einziges Chaos. In einigen Jahren bricht das gesamte Kartenhaus zusammen wenn man feststellt dass man die restlichen AKWs die noch laufen und deutlich mehr Energie bringen als die alten die abgeschaltet wurden, nicht abschalten kann weil einfach die Energie zu Netzstabilisierung fehlt. Einen Politikwechsel werden sie erst durch einen größeren Blackout bekommen wenn die Bevölkerung erkennt dass man mit Wind und Sonne ein energetisches Wolkenkuckucksheim eröffnet hat. Das wird dann auch die Ökospinner auf Reset bringen und die Chance eröffnen umzudenken und eine Kurskorrektur vorzunehmen.

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Andreas Pätzold

Sehe ich auch so

Großprojekte verlaufen nie geräuschlos. Man erinnere sich nur an Toll Collect vor ca. 10 Jahren.

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Klaus Ermecke

Es sind nicht die Trassen

Windenergie ist als Energiequelle für die Stromwirtschaft fundamental ungeeignet. Der Grund liegt darin, daß Wind keine kontinuierliche und planbare Leistung liefern kann. Wir haben in Deutschland ja bereits 23.000 Windmühlen, und trotzdem gibt es Tage, an denen alle zusammen null Watt Leistung ins öffentliche Netz einspeisen. Daher müssen ständig 120 Prozent des jeweils geschätzten Leistungsbedarfs (20 Prozent Reserve!) in Form konventioneller Kraftwerke bereitgestellt werden. Statt einem Satz Kraftwerke brauchen wir zwei!

Elektrische Energie kostet derzeiit in Dallas, Texas, etwa sieben EuroCent pro Kilowattstunde. Das ist für mich der Benchmark. Wenn ich jemanden als "Energiepolitiker" ernst nehmen soll, dann muß er mir darlegen, wie er bei uns daß Strompreisniveau auf 7 Cent absenken will. Diskussionen mit utopiebegeisterten, ökologistischen Träumern sind Zeitverschwendung. Wir brauchen hier schnellstens einen radikalen Politikwechsel.

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Thomas Wolfgang

Alles kein Problem!

Wenn die vielen Milliarden erst einmal 20 Jahre lang via Stromrechnung vom Endkunden mit 8% Rendite zurück zum Investor geflossen sind, werden diese Anlagen den Strom praktisch umsonst liefern, gell?
Ich bin gespannt was die salzhaltige Meeresbriese und die Gezeiten uns in 20 Jahren für konkurrenzlos günstige Energie-„Quellen“ übriglassen wird….
Ich glaube über Merkels gescheiterte „Energiewende“ und deren Monumente wird man dann im Historie Channel beglückt werden!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.07.2012 08:19 Uhr
Thomas Wolfgang

Jawohl, Merkels Energiewende!

Lesen sie bitte das Wahlprogram der CDU aus dem Jahre 2009 - Stichwort „I.3 Energie – sicher, sauber und bezahlbar“. Zubau der „Erneuerbaren“ mit Augenmaß, Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke als „Brückentechnologie“ und Neubau von modernen fossilen Kraftwerken für einen gesunden Energiemix…
Mit diesem Wahlversprechen wurde die CDU von mir und den meisten Deutschen Anno 2009 gewählt.
Für eigensinnige Neubewertung der Lage wegen einem Tsunami am anderen Ende der Welt (oder war es doch die Landtagswahl in BW?) haben wir sie nicht gewählt!
Für „Energie – unsicher, sauber dafür aber unbezahlbar“ hätte sie meine Stimme garantiert nicht bekommen!
Wie man mit solcher Inkompetenz ein wirtschaftlich gut aufgestelltes Land gegen die Wand fahren kann ist mir einfach unbegreiflich!
Die Grundlagen des EEGs wurden übrigens schon von der Regierung Kohl gelegt...

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Alex Zunker
Alex Zunker (zunker) - 10.07.2012 19:00 Uhr

Der Mythos von Merkels Energiewende...

Die Energiewende hat nicht Merkel eingeleitet; es war Rot-Grün. Die haben nur nicht diesen Begriff verwandt.

Die Windparks sind wie die Autobahnen. Der falsche wird gelobt (Hitler statt Brüning und Vorgänger) und wird fälschlicherweise gelobt: Sowohl Autobahn als auch Windparks sind Milliardengräber. Hätte man in den 60ern mit dem Autobahnbau begonnen, wäre das wirtschaftlicher gewesen. So aber siechten die Autobahnen dreißig Jahre lang vor sich hin. Das kann auch mit der "erneuerbaren" Energien passieren, insbesondere mit Solarzellen. Wer weiß denn schon, ob nicht etwa die Gentechnik, Nanotechnik oder was anderes uns in zehn Jahren einen superbilligen und supereffizienten Energiespeicher bereitstellt. Dann könnten Solarzellen sogar sinnvoll sein, aber die Milliarden, die wir in den letzten zehn Jahren und in den kommenden zehn Jahren ausgegeben haben, sind verpulvert.

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Jahrgang 1947, Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

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