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Fahrradzubehör Die Druckstelle

 ·  Gnadenlos sind sie, nach außen wie nach innen - Hosen für Radfahrer. Dabei können sie sogar richtig schick sein - und dennoch den Po schützen.

Artikel Bilder (5) Lesermeinungen (8)
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Stefan Leichsenring

Das rückwärtige Problem

Hallo Andreas,

ich fahre im Alltag nur etwa die Hälfte wie du, und habe bei etwa 2 x 40 min täglich auch keine Probleme am Hintern. Aber bei einem Trekking-Radurlaub von ein paar Wochen kann das ganz anders aussehen. Letztes Jahr bin ich dabei 1900 km gefahren, in 19 Tagen durchschnittlich 100 km pro Tag. Viel Asphalt, guter Schotter und bisweilen auch Schlechteres. Mein Hauptproblem war der Hintern! Ganz, ganz schlimm. :)

Für meine Bedürfnisse ist das Thema daher sehr interessant, und ich wäre bereit bis zu 100 Euro für die Behebung des Problems zu zahlen. Na gut, ich bin schon 47, und vielleicht ist das auch eine Frage des Alters? Aus meiner Sicht jedenfalls hat Radkamerad Pardey das Thema wie immer sehr kundig gewählt!

Grüße,
Stefan

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Andreas Beier

Unnützer teurer Schnickschnack

Ich fahre seit Jahren so um die 10000km pro Jahr.
Im Winter in ganz normalen Jeans und mit Jacke und stinknormalen Halbschuhen, im Sommer mit Shorts&T-Shirt und Sandalen.

Probleme hat mir dies noch nicht bereitet.
Weder kratzt da etwas, noch tut einem der Hintern weh.

Thema Sattel: So ein 8€-Ding aus dem Lidl.

Aber diese "Fahrrad-Pfauen" sind wirklich lustig anzuschauen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.02.2013 20:45 Uhr
Wolfgang Kaeflein
Wolfgang Kaeflein (Wokae) - 19.02.2013 20:45 Uhr

Super und meine älteste Radhose hat mitlerweile 60.000 km auf dem Hosenboden

=> Ist die Jeans erst ruiniert ......

dann kauft man eben eine Neue.

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Herbert Wertig
Herbert Wertig (HerWer) - 19.02.2013 14:10 Uhr

Konsum ist ja so schön.

Ich sitze im Sommer des Öfteren 2-3 Stunden im Sattel. Ich fuhr vor 4 Jahren eine Woche lang den Mainweg entlang, täglich ca. 5-7 Stunden im Sattel (Pro Tag nur ca. 100 km, weil wir auch noch was sehen/besichtigen wollten). Vor dieser Woche bin ich genau 4 Stunden Rad gefahren in dem Jahr, sprich quasi Null Gewöhnung.

Ich fahre und fuhr das alles in ganz normaler Hose (Jeans etc.) und Unterhose (Baumwolle). Ohne Probleme.

Ich behaupte deshalb mal frech: Freizeitradler brauchen keine Slipeinlagen und Radelhosen zum Radeln, sondern höchstens zum nach Radler aussehen. Ein vernünftiger Sattel (bei mir Kernleder) exakt eingestellt ist vollkommen ausreichend.

Aber hier wurden ja auch schon sündteure Einlagen für Schuhe vorgestellt, die man auch "unbedingt" braucht, um in die Pedale treten zu können.

Klar, man gönnt sich ja sonst nichts, worüber man beim après Radeln sachkundig unterhalten kann, vulgo angeben mit Equipment. Gemäß dem Motto: Carbon statt Kondition!

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.02.2013 21:18 Uhr
Stefan Leichsenring

100 km am Tag in Jeans?

Hallo Herbert,

wer mehrere etwa 6 Stunden pro Tag ohne Probleme im Sattel sitzt und das mit Jeans, der ist besonders begabt, vermute ich! Gratuliere. Bei mir klappt das leider nicht. Mit meinen Aldi-Tights mit Radpolsterung hatte ich bei dieser Tagesleistung schon nach ein paar Tagen Probleme am Hintern. Vielleicht lag es ja auch an der inkompatiblen U-Hose?

Wenn das bei dir klappt, sehr schön, aber leider...

Grüße und noch schöne Fahrten,
dein Stefan

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Wolfgang Kaeflein
Wolfgang Kaeflein (Wokae) - 19.02.2013 18:23 Uhr

@ H. Wertig Mit Freizeitradlern meine Sie wohl eher absolute Gelegenheitsradler

2-3std im Sommer in Jeans mit Baumwollunterhose unterwegs, stelle ich mir nicht besonders hygienisch vor. Geschweige denn bei einer längeren Radtour. Da bräuchte ich zumindest Unmengen von Ersatzjeans + Baumwollunterhosen.

Meine Assoss Radhose wasche ich auf Touren abends kurz im Waschbecken (trocknet fast schon in Sekundenschnelle). That´s all. Selbiges nach einem kurzen Regenschauer.

"Carbon statt Kondition! " ??? Bei "zu gutem" Equipment leidet maximal der Geldbeutel. Schlechte Ausrüstung kann u. Umständen sogar die Gesundheit gefährden.

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Simon Buck
Simon Buck (acdcking) - 19.02.2013 15:37 Uhr

Bedenken Sie,

dass man die Jeans aber auch dadurch ordentlich verschleißt. Ich fahre selber immer in der Stadt zur Arbeit und erledige meine Wege per Rad. Eine Jeans hält bei mir ungefähr ein dreiviertel Jahr, da sie dann im Schritt (wie im Artikel beschrieben) einfach durchgescheuert ist. Zudem merken Sie die negativen Eigenschaften einer Jeans bei längeren Fahrten und wenn dann vielleicht noch eine fürs Radfahren ungeeignete Unterhose dazukommt (was man aber erst nach 2 Stunden merkt), dann wird es eine äußerst ungemütliche Fahrradtour. Also sind Fahrradhosen für längere Fahrten (auf dem Rennrad meinerseits) grundsätzlich zu empfehlen. Ach und noch ein Wort zu den Klickpedalen und dazugehörigen Schuhen: Sie bringen auf langen Touren (>100 km) wirklich etwas, weil sie einfach "länger können" (geschätzte Krafteinsparung meinerseits: 10-15%)

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Nikolaus Neininger

Tip zur Ergänzung für Freizeitradler

Wer nicht den ganzen Tag im Sattel verbringen, auch ohne Rad brauchbar aussehen und vernünftig laufen möchte, sollte sich bei den Schuhen mal auf der MTB-Seite umsehen. Dort ist die Mechanik so in die Sohle eingelassen, daß eine durchgängige normale Laufläche vorhanden ist. Der im Artikel beschriebene Entengang ist daher nicht notwendig - der ist nicht nur unansehnlich, sondern man kann auch noch leicht rutschen!
Zum Sponsor-Trikot passen die natürlich nicht so einfach und die Aerodynamik ist sicher etwas schlechter, aber eine druckfeste Sohle haben sie auch und die Haltemechanik ist teilweise sowieso gleich wie bei den Straßenrennschuhen.

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19.02.2013, 09:42 Uhr

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