02.07.2010 · Der Lithium-Ionen-Akku bringt Reichweite und Spritzigkeit. Aber für das E-Auto muss alles noch besser werden. Die Grenzen bei aufladbaren Batterien sind noch nicht erreicht. Doch die „Batterie der Zukunft“ wird das Auto nicht zum Dauerläufer machen.
Von Georg KüffnerRichtlinien für Lesermeinungen
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Wenn man wirklich sinnvoll Benzin/Diesel sparen wollte...
...dann wäre es ja mal am sinnvollsten alte Ölheizungen auszutauschen und alle Gebäude gescheid zu dämmen. (Beim Heizen geht mehr Öl drauf als im Straßenverkehr!) Würde auch in den nächsten 10 Jahren zu Vollbeschäftigung im Segment der Minderqualifizierten abhängigen Beschäftigten führen.
@Parsons: Nichts bleibt wie es ist.
1. die Preise der Akkus werden massiv falle, sobald diese in Großer Serie hergestellt werden
2. Lithium Akkus sind nicht durch die Bank schädlich. Es gibt einige, die können Sie in den Hausmüll werfen (Lithium-Mangan)
3. Es gibt Fahrzeuge, die arbeiten ausschließlich im Nahverkehr (s. Postautos in Ballungszentren).
4. Eine Alternative zum Erdöl muss her, auch wenn diese nie so günstig sein sollte, denn es währt nicht ewig.
5. Im Nahverkehr, im Gelände und auf dem Süßwasser sind Elektrofahrzeuge heute schon interessant.
6. Statt Alternative tot zu reden sollten wir uns überlegen, wie wir an sie rankommen und mögliche Hindernisse beseitigen. Kein Alternative ist keine Alternative
6. Mit dem Volumen, kommt die Entwicklung.
Es gibt für die Zukunft keine Alternative zum Elektromotor
Eines ist sicher wie das Amen in der Kirche: Fossile Brennstoffe sind endlich und die Alternativen sind spärlich gesät. Wir werden auch in Zukunft auf Mobilität nicht verzichten können. Der Stromantrieb ist nicht die schlechteste Alternative, wenn man bedenkt, dass
a) Elektromotoren sehr viel leichter sind (15kg für ein Aggregat von mit 80 kW Spitzenleistung)
b) Elektromotoren aufgrund des höheren Drehmoments mit weniger Leistung auskommen. (Ein Elektromotorrad mit 8kW Leistung kann im unteren Geschwindigkeitsbereich locker mit einem Benziner mithalten, der nominell die vierfache Leistung hat). Eine Batterie mit 5 kW erlaubt Reichweiten von 100 Kilometern)
c) 80% aller Fahrten sind kürzer als 20 Kilometer. Dieser Markt könnte heute schon bedient werden.
d) wenn man sich endlich von der Vorstellung löst, gleich eine perfekte Lösung für alle anbieten zu wollen. Mopeds ließen sich praktisch allesamt heute schon sinnvoll mit Elektroantrieb ausrüsten, da diese fast ausnahmslos im Nahverkehr eingesetzt werden.
e) Zur Marktaktivierung taugt der Zweiradmarkt sehr viel besser als der Automarkt.
Die Frage ist nicht ob Elektrofahrzeuge kommen, sondern wann.
c)
>... Fahrzeuge mit externer Energiezuführung, Autopilot, ..... usw.
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Haben wir doch schon:-) Nennt sich Bahn (U-,S- , Eisen- und Strassenbahn)
und Großraumtaxis (aka Bus) für etwas weniger erschlossene Bereiche gibt es auch.
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Diese Systeme attraktiver und besser zu machen ist die Aufgabe der Zukunft.
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Die 2. Ebene ist der Nahbereich =< 20 Km. Da finden ca. 50% des Autoverkehrs statt. Da macht E-Mobilität auch Sinn. Aber nicht in der Größenordnung => 2.t SUV mit > 150 KM/h und Range-Extender sondern in Bereichen Fahrrad, BMW-K1, Messerschmitt Kabinenroller, Isetta......
und mit Max 50Km/h, Fahrzeuggewicht <= 200Kg. (aka Überdachter Roller)
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Die Durchschnittsgeschwindigkeit eines PKW's im Ballungsraum liegt ja heute schon bei ca 20 Km/h. Wer braucht dort für den Alltag ein Fahrzeug mit 200 KM/h Spitze :-))
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Eine Lösung die alles abdeckt (Fläche, Ballungsraum, Kurzstrecke...) wird es nicht geben. Intelligente Verzahnung ist da angesagt.
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Wenn ich Morgens oder Abends an dem 15Km langen Parkplatz (aka Einfallstrasse) mit dem Rad vorbeifahre, frag ich mich: Warum die Leute Joggen, in die Muki-Bude gehen? Das gibt es einfacher, billiger :-))
Gruss
Sikasuu
Da rollt es einem ja die Zehennägel auf, wenn man hier die ganzen Kommentare von scheinbar Ewiggestrigen ließt, mit den teilweise recht plumpen "Expertisen", warum und wieso das mit der Elektromobilität sowieso und überhaupt nichts werden kann. Da wird dann auch schon gernmal die Behauptung, der Nichtmachbarkeit, aufgrund des Erreichens prinzipieller naturgesetzlicher Grenzen aufgestellt.
Der Verbrennungsmotor hat auch eine längere Entwicklungsgeschichte hinter sich und ist nicht so wie er heute existiert vom Himmel gefallen, so wie der Computer, das Flugzeug, das Fernsehen, die Medizin, der Porno und und und.
Umfassende Elektromobilität wird kommen, den Willen vorausgesetzt, die zahlreichen Probleme, die auf dem Weg UNBESTREITBAR vorhanden sind, zu lösen. Alles in allem ist das Ziel aber schwer wünschenswert, erreichbar und realistisch, genauso wie der Wechsel zu erneuerbaren Energien - mit dem Unterschied, dass die Technologie zur Energieversorgung Europas, allein aus erneuerbaren Energien, schon heute existiert. Was fehlt ist der Wille zur Umsetzung.
Müssen wir wirklich für mehrere hundert km Batteriekapazität mitschleppen ?
Zunächst sollten wir unsere Ansprüche an die Mobilität radikal überdenken.
Wir wollen von a nach b. Das kann gerne auch 500 oder 1000km entfernt sein. Zu 95 oder 98% befinden wir uns hier auf gut ausgebauten Strassen (wo mindestens 5000 andere Fahrzeuge pro Tag fahren). Ob wir - sofern möglich - nicht auch gerne auf Autopilot umschalten wollen, soll hier nicht geklärt werden.
Derzeit haben wir Fahrzeuge - insbesondere die geländegängigen Strassenpanzer - welche uns etwas bieten was wir oft überhaupt nicht brauchen. Wie viele dieser Fahrzeuge sind noch nicht mal auf einem Feldweg unterwegs. Selbst dann reicht ein Fiat Panda etc.
Das Ergebnis einer solchen Analyse ist, wir könnten uns mit einen selbstnavigierenden Fahrzeug mit Direktanschluss an das Stromnetz (mit Rückspeisung beim Bremsen) andocken. Die Kosten (im Fahrzeug) für die 'Lenk(zwangs)führung' und die automatischen Abstandhaltung sind bedeutend kostengünstiger als die Kosten zur Fahrerüberwachung (was oft als Fahrerunterstützung verkauft wird).
Wenn ein solches Fahrzeug dann noch eine Restkapazität für 20 oder 50 km batteriegepufferte Strecke verfügbar hat, reicht das auf alle Fälle (auf der nächsten größeren Strasse werden die Akkus wieder aufgeladen).
Die Diskussion über E-Autos erinnert mich an die Versprechungen über Atom-Strom in den 50-60ger Jahren.
Damals als Klein-AKW im Motorraum, bzw. Strompreise im Pfennigbereich weil Atomstrom ja nichts kostet..........
Ein Fortschreiben des Mobilitätskonzepts des 20ten Jahrhunderts ist doch nicht zielführend. 2 Tonnen Verpackung (PKW) um 80 Kg Nutzlast (1 Person) zu beförden (incl. der unbezahlbaren Infrastruktur....) ist doch heute nicht mehr Diskusssionfähig. Vergl. Wirkungsgrad, Kosten p. KM....)
Ich vermisse eine Ergebnissoffene, intelligente Diskussion über Mobilität in Ballungsräumen, auch in der Fläche. Über Nahversorgung, Wohnen UND Arbeiten im gleichen Quartier, kurze Wege, ÖPNV, einfach günstige Eisenbahn... usw.
E-Autos mit Reichweiten > 100KM und Gewicht > 200KG sind genau so sinnvoll wie ein Heizer auf einer E-Lok.
Kopfschüttelnde Gruesse
Sikasuu
Subventionswettlauf, sonst nichts
Auch in 20 Jahren werden die Elektroautos sich nicht durchsetzen. Zwar sind noch weitere Verbesserungen im Handling der Akkus möglich, nicht jedoch wesentliche Gewichtsreduktion (dem steht die Physik entgegen). Elektroautos werden also immer sehr schwer sein und geringe Reichweite haben. Die Rechnung: Reichweite 160 km mal 2000 Ladezyklen = ca. 300.000 km Laufleistung ist eine Milchmädchenrechnung. Das wäre der Fall, wenn der Wagen immer gefahren wird bis er mit leerem Akku stehenbleibt. Niemand wird bei dieser kurzen Reichweite mit halbvollem Akku losfahren; die Nutzer werden das Auto jede Nacht aufladen und damit sind die 2000 Ladezyklen nach 6 Jahren erreicht, in denen so ein Kurzstreckenauto vielleicht 60.000 km gefahren ist. Dann sind 10.000 bis 15.000 Euro für neue Batterien fällig, ein wirtschaftlicher Totalschaden bei Kleinwagen. Was bedeutet es für die Umwelt, Autos samt giftigem Akku nach weniger als 100.000 km regelmäßig zu verschrotten? Ein weiteres Hirngespinst ist die Idee mit den Autobatterien als Energiespeicher der Stromwirtschaft: Das Auto läuft unter optimalsten Bedinungen ohne Heizung nur 160 km, und dann muß der Nutzer noch damit rechnen, daß EON die Batterie geleert hat, weil der Wind nicht weht? LOL
Die wahren Probleme lauten:
a) Es gibt auch in naher Zukunft keinen geeigneten Akku für Autos. Benzin speichert bei gleichem Gewicht ca. 20-fach mehr Energie als der fortschrittlichste Akku.
b) Elektrische Energie als Substitut für Öl/Benzin müßte in vielen neuen Kohle- und Kernkraftwerken erzeugt werden. Das Nachladen im Vorgarten per solar ist techn. unmöglich.
c) E-Autos mit Akkus sind inkompatibel mit unserer verwöhnten ‚just in time’- Gesellschaft, denn: 1) das gewohnte ad -hoc-Nachtanken ist unmöglich (Akkus benötigen Stunden), 2) die Heizung wird an die 50er Jahre erinnern, 3) die Klimaanlage wird fehlen, 4) die allmorgendliche Verfügbarkeit setzt Laden am Vorabend voraus, 5) die Menschen werden eine Dauerpanik vor Liegenbeiben (nachts) erleben, 6) manches Nachladen wird mit einer teuren Übernachtungsrechnung verbunden sein, 7) die Reichweite ist äußerst gering.
Der richtige Weg lautet:
1) Ottomotor elektronisch, thermodynamisch und mechanisch optimieren,
2) wenig fahren und sinnlose Fahrten unterlassen
3) sparsam fahren und Abstand nehmen von sinnloser Höchstgeschw./ Beschleinigung etc..
Anmerkung: Die techn. Angaben in der 1. Zeile der Tabelle sind per se grob falsch.
Auto Li-Ionen Akkus als Energiespeicher
In nahezu jedem Artikel über das Elektromobil in Deutschland wird betont, daß man diese Autobatterien dazu nutzen könne den wertlosen Zufallsstrom aus der religiös verehrten Sonnen- und Windenergie nutzbar zu machen. Gem. vorangegangener Artikel kostet 1 KWh Batteriespeicherkapazität z.Zt. 1000€. Eine Li-Ionen Batterie übersteht max. 2000 Ladezyklen. Damit kostet die Speicherung des umweltschädlichen Ökostroms 0,5 €/KWh. Hinzu kommen die Kosten für den Wirkungsgrad der Speicherung und die Kosten für dessen Erzeugung. Zum Vergleich, die Erzeugung 1KWh umweltfreundlichen Stroms aus den abgeschriebenen KKW kostet etwa 1,5 - 2c/KWh. Einen Artikel zur Stromspeicherung findet man auf meiner Homepage, Trummler anklicken, Homepage, Artikel Stromspeicherung.
Es ist unklar, ob die Journalisten diese Behauptung einfach aus Routine und mangelnder Kenntnisse regelmässig abschreiben, oder ob diese Behauptung durch vielfache Wiederholung, ähnlich der Behauptung von der ungelösten Endlagerfrage, den Rang einer Realität erhalten soll.
Vandale
...auf die Kommentare, die von einer Verschwörung der Automobilindustrie berichten, die gar keine Elektroautos produzieren will. Und die darin den Grund sehen, warum es nicht schon heute E-Autos gibt, die 500km weit mit unfallsicheren Batterien fahren und eine Dauerhaltbarkeit von 100.000 Zyklen besitzen bei einem Gewicht von 100kg :D
Ceramic Fuel Cells Ltd (AU 000000CFU6) sozusagen von Anfang an dabei
Zumindest kann man bereits heute an der Börse entsprechende zukunftsträchtige Einzelwerte (siehe Titel) erwerben. Das nenne ich eine zukunftsträchtige Investition mit enormen Zuwachspotential.