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Veröffentlicht: 26.12.2015, 09:22 Uhr

Fensterreiniger WW 100 im Test Die dreckige Brühe einfach abgesaugt

Leicht und vor allem streifenfrei soll das Fensterputzen von der Hand gehen. Wir haben den Akku-Fensterreiniger von Black + Decker einmal getestet und sind überrascht von der Vielseitigkeit.

von
© Weber Schmutzwasser im Bauch.

Fensterputzen ist für die meisten Leute eine eher unliebsame Beschäftigung. Leichter und vor allem streifenfrei soll die Arbeit von der Hand gehen, wenn ein elektrischer Fensterreiniger benutzt wird, wie ihn verschiedene Hersteller anbieten. Sie ähneln den üblichen Putzutensilien, aber die dreckige Brühe wird während des Abziehens der Glasfläche aufgesaugt und in einem integrierten Schmutzwasserbehälter gesammelt.

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Der WW 100 von Black + Decker, den wir uns näher angesehen haben, ist obendrein mit einem Frischwassertank ausgestattet. Auf Tastendruck wird ein fein verstäubter Strahl Wasser oder Reinigungsmittel versprüht. Indessen kam bei unserem Gerät zunächst nichts, wir mussten erst die Leitung ausbauen und mit Druckluft freiblasen - ein Fall für die Gewährleistung. Am drehbaren Kopf ist gegenüber der 28 Zentimeter breiten Gummilippe ein Mikrofaserpad mit Klettverschluss befestigt. Das Gerät soll nicht nur zum Reinigen der Fenster nützlich sein, sondern auch verschüttete Flüssigkeiten von Parkett und Fliesen aufsaugen können.

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Beides funktioniert ordentlich, kleine Pfützen unter den Fenstern blieben uns erspart. Das Gerät schlürft die Flüssigkeit sogar in horizontaler Anwendung auf. Arbeit ist das Fensterputzen natürlich trotzdem noch, so ganz ohne Streifen ging es erst nach einiger Eingewöhnung - was freilich auch an der mangelnden Übung des Benutzers liegen könnte. Außerdem merkt der rechte Arm nach einiger Zeit, dass er statt eines einfachen Abziehers ein Gerät hin und her schwenkt, das mit Wasser rund ein Kilo wiegt und wegen des dicken Bauchs, in dem sich die Tanks und die Elektrik verstecken, etwas sperrig ist. Das Mikrofaserpad hingegen ist für große Flächen zu klein, wir haben deshalb die Fenster lieber konventionell geputzt und dann mit dem Akkugerät abgezogen. Die versprochenen 25 Minuten Laufzeit wurden erreicht, dann muss der Lithium-Akku für vier Stunden ans Netz.

Der WW 100 ist für rund 60 Euro im Handel, als Zubehör gibt es verschieden breite Aufsätze. Wir finden ihn nicht unbedingt notwendig, aber nützlich. Derzeit liegt er im Auto, als Geheimwaffe gegen beschlagene Scheiben.

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Von Hans-Heinrich Pardey

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