Home
http://www.faz.net/-gy9-75nji
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
IT-Security

Trends 2013 Was geht, was kommt

Im vergangenen Jahr begeisterten OLED-Fernsehgeräte auf der CES, jetzt standen erste Modelle der Extremauflösung 4k im Mittelpunkt. Und 3D? Ist wohl tot.

Wer bei feiner Technik fürs Wohnzimmer stets auf der Höhe der Zeit sein will, achtet auf das Kürzel 4k, das für die vierfache HDTV-Auflösung steht. Im vergangenen Jahr begeisterten die OLED-Fernsehgeräte, jetzt standen erste Modelle mit der noch einmal gesteigerten Extremauflösung von 4096×2304 Pixel im Zentrum der amerikanischen Leitmesse CES. Die neuen Objekte der Begierde. Und was ist mit 3D, dem dreidimensionalen Fernsehspaß? 3D ist tot, brachten es die Kollegen von „The Verge“ in der vergangenen Woche auf den Punkt. Der TV-Genuss mit der Spezialbrille war keiner, er hat weder die Geschäfte angekurbelt noch den Preisverfall bei den Geräten aufgehalten. Im vergangenen Jahr ging der Absatz von TV-Apparaten um rund sechs Prozent zurück. 3D war eine Modeerscheinung, und wir verabschieden uns gern von ihr.

Michael Spehr Folgen:        

Bei den Ultrabooks läuft es auf einen Abschied nicht hinaus. Die hochfliegenden Träume von Intel auf der CES 2012 haben sich indes nicht erfüllt, bei den besonders leichten und schicken Notebooks ist man zum Tagesgeschäft zurückgekehrt. Spannend sind Exoten wie der Thinkpad Helix von Lenovo, dessen Display sich von der Tastatur lösen lässt und der auf diese Weise zum Zwitter aus Notebook und Tablet-PC wird. Und dann das „Phablet“, das Zusammenwachsen der „Phones“ mit den Tablets. Gemeint sind übergroße Smartphones mit einer Display-Diagonale jenseits von 5 Zoll (12,7 Zentimeter), mit denen man im Unterschied zu einem iPad (Mini) auch telefonieren kann. Diese Riesensmartphones gibt es schon länger, etwa als Galaxy Note von Samsung. Und sie sind vor allem in Asien ungemein beliebt.

Huawei zeigt in Las Vegas das Ascend Mate mit 6,1 Zoll (15,5 Zentimeter). Schon rufen einige Analysten das „Jahr der Phablets“ aus. Wer einen solchen Boliden in der Hand hält, provoziert. Dass man auf der größeren Fläche mehr sieht, ist übrigens nicht richtig. Das Huawei hat eine Bildschirmauflösung von gerade mal 1280×780 Pixel, da hält fast jedes aktuelle Oberklasse-Smartphone in Normalgröße locker mit.

Bei der Bildschirmauflösung will nun Sony neue Maßstäbe setzen und zeigt sein Smartphone Xperia Z, das sage und schreibe 1920×1080 Pixel auf einer Diagonale von 5 Zoll bietet. Eine Auflösung, die nicht einmal mancher PC-Monitor hat. Der Androide soll im ersten Quartal in den Handel kommen, er hat zudem eine Kamera mit 13 Megapixel eingebaut und verwendet den mit 1,5 Gigahertz getakteten Snapdragon-S4-Pro-Prozessor.

Dass auch kleine Dinge begeistern können, beweist die Pebble Smartwatch. Die Armbanduhr mit Smartphone-Anbindung ist eines der wenigen erfolgreichen Kickstarter-Projekte, das mit Unterstützern aus aller Welt 10 Millionen Dollar einnehmen konnte und nun in Eigenregie die smarte Uhr produziert. Sie verwendet ein E-Ink-Display, zeigt SMS und Nachrichten an und lässt sich mit Apps aller Art beliebig erweitern. Das Pebble-Projekt ist einige Jahre alt, nun kommt die Smartwatch von Ende Januar an tatsächlich in den Handel.

Quelle: F.A.S.

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 13.01.2013, 08:00 Uhr

Dem geht die Düse

Von Lukas Weber

Als Kunde soll man nicht alles glauben, was einem der freundliche Händler weis machen will. Das müsse etwas mit dem Vergaser zu tun haben - darauf waren wir auch schon gekommen. Mehr 1 3

Hinweis
Die Redaktion