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Tech-Talk Mit dem Navi nach Berlin

01.09.2008 ·  Auf fast allen deutschen Autobahnen wird man im Minutenabstand durch stets wechselnde Tempolimits schikaniert. Da profitiert vor allem der Vielfahrer von praktischen Funktionen neuer Navis, die auf der IFA vorgestellt werden.

Von Michael Spehr
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Wohin geht die Reise? Der Blick auf die Navigations-Neuheiten der Internationalen Funkausstellung zeigt etliche Innovationen, auf die sich der Autofahrer schon jetzt freuen darf. Etwa bei Blaupunkt die Kamera im portablen Travelpiloten. Sie nimmt Verkehrsschilder mit Geschwindigkeitsbeschränkungen auf und blendet die Information auf dem Display ein.

Da man mittlerweile auf fast allen deutschen Autobahnen (mit Ausnahme der bayrischen) im Minutenabstand durch stets wechselnde Tempolimits schikaniert wird, profitiert vor allem der Vielfahrer von dieser praktischen Funktion. Eine pfiffige Verkehrszeichenerkennung bietet demnächst auch der neue Opel Insignia, die Technik kommt von Zulieferer Hella. Die Kamera nimmt 30 Bilder pro Sekunde auf und vergleicht sie mit gespeicherten Fotos von Verkehrszeichen.

Insider-Informationen aus dem Internet

Hersteller Falk setzt hingegen auf eine lernende Navi-Software. Weicht der Fahrer von der berechneten Strecke ab und kommt schneller zum Ziel, merkt sich der Kopilot „F10“ die schlaue Routenwahl. Via Internet profitieren dann andere Falk-Nutzer von solchen Insider-Informationen. Auch der GPS-Pionier Garmin hat kluge Ideen und denkt an Wanderer und Radfahrer. Was denen fehlt, sind präzise Karten für die Natur. Diese enthält nun der „Freizeit Guide“, lieferbar sowohl für die Straßennavis aus der Nüvi-Reihe wie auch die Garmin-Produkte für den Outdoor-Einsatz.

Nun bleibt nur noch ein Wunsch: Dass sich bitteschön auch die anderen großen Hersteller der hilfreichen Kopiloten wieder mehr auf ihre Kernkompetenz besinnen. MP3-Spieler und Bildbetrachter, Videospiele und anderer Schnickschnack haben nämlich im Navi nichts zu suchen.

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Jahrgang 1964, Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

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