Was lange verpönt war, rückt langsam wieder in die Toleranzzone: die elektrische Widerstandsheizung. So mancher sieht in dieser Technik gar den Ausweg für eines der mit der vielbeschworenen Energiewende zusammenhängenden Probleme. Und zwar für die Frage, wie man den während sonnenreicher Tagesstunden üppig fließenden PV-Strom - wie auch den an windreichen Tagen reichlich strömenden Windstrom - speichern will. Dafür sind keine brauchbaren Lösungen in Sicht. So sind die heute verfügbaren Akkumulatoren nicht leistungsstark sowie nicht langlebig genug, und weitere Pumpspeicherkraftwerke lassen sich (in nennenswertem Umfang) nicht bauen.
Eine weitere Option, das Erzeugen von grünem Wasserstoff, ist zwar technisch möglich, scheitert aber momentan noch an viel zu hohen Kosten. Gerade die sind beim Speichern von elektrischem Strom in von „simplen“ Widerstandsheizstäben auf Temperatur gebrachtem Wasser vergleichsweise niedrig. Zudem stehen in den Kellern schon jede Menge Speicherboiler bereit, die sich kostengünstig vermehren ließen. Doch es ginge noch effektiver. Dazu müsste die (elektrisch erzeugte) Wärme in einem Salztank eingelagert werden, was gleich zwei Vorteile böte: Die Speicherdichte wäre deutlich größer und auch das zu erreichende Temperaturniveau - wodurch es möglich wäre, mit der gespeicherten Energie einem stromerzeugenden Prozess „zuzufeuern“.
Speichertechnik
Robert Storch (RobSt)
- 13.10.2012, 07:52 Uhr
Das Problem an der Wurzel packen
Helmut Erb (HelmutErb)
- 12.10.2012, 21:09 Uhr
30 %
Klaus Müller (KlausOsten)
- 12.10.2012, 20:21 Uhr